Donnerstag, 25.04.2019

Hilfloser Mann am Gemündener Bahnhof

Polizeistation Gemünden

Gemünden
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In der Nacht vom vergangenen Sonntag auf Montag wurde am Bahnhof in Gemünden ein hilfloser Mann gefunden, der kaum ansprechbar war. Er hatte keinen Geldbeutel oder Dokumente bei sich.

Durch die Besatzung eines Krankenwagens wurde in der Nacht zum Montag, gegen 00.05 Uhr, eine hilflose Person am Bahnhof mitgeteilt. Der 42-jährige Mann wurde von den Rettungskräften krampfend am Boden angetroffen. Beim Eintreffen der Polizei war der 42-jährige Mann kaum ansprechbar und hatte sich eingenässt. Der Mann hatte weder Geldbeutel noch Dokumente bei sich. Im Rahmen einer polizeilichen Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn zwei Aufenthaltsermittlungen von der Staatsanwaltschaft Mainz bzw. Würzburg bestehen. Er wurde durch den Rettungsdienst zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Wildunfälle

Burgsinn. Am Sonntagabend, gegen 21.00 Uhr, befuhr eine 20-jährige Autofahrerin die Staatsstraße 2303 von Burgsinn kommend in Fahrtrichtung Rieneck. Hierbei querte ein Reh die Fahrbahn und wurde von ihrem VW Touran erfasst und getötet. Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf ca. 500,- Euro geschätzt.

Aura i. Sinngrund. Am Samstagmorgen kam es zwischen Aura und Mittelsinn zu einem Wildunfall. Gegen 06.50 Uhr befuhr eine 37-jährige Autofahrerin den Ortverbindungsweg in Fahrtrichtung Mittelsinn. Hierbei erfasste sie mit ihrem einen Hasen. Das Wild flüchtete. Am Mitsubishi entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500,- Euro.

Mofa war nicht versichert

Burgsinn. Am Freitagabend, gegen 20.20 Uhr, wurde in der Fellenerstraße ein Mofa-Fahrer angetroffen. An seinem Kleinkraftrad war kein Versicherungskennzeichen angebracht. Bei der anschließenden Kontrolle gab der 18-jährige Fahrer an, lediglich eine Probefahrt gemacht zu haben. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der junge Mann erhält eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz. Er musste seinen Roller nach Hause schieben.

Autofahrer genötigt

Gemünden. Am Freitagabend, gegen 21.15 Uhr, befuhr ein 40-Jähriger mit seinem BMW die B 26 von Gemünden kommend in Fahrtrichtung Wernfeld.

Da ein vorausfahrender, weißer VW Golf plötzlich stetig langsamer wurde, setzte der BMW-Fahrer zum Überholen an. Als er sich bereits auf gleicher Höhe mit dem Golf befand, beschleunigte dieser so stark, so dass ein Überholen nicht mehr gefahrlos möglich war, da die unübersichtliche Kurve am „Zwing“ folgte. Beim erfolgten Abbruch des Überholvorganges fuhr der BMW-Fahrer ca. 120 km/h, der Golf-Fahrer deutlich schneller. Anschließend fuhr der Unbekannte mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Wernfeld davon.

Der Geschädigte zeigte den Vorfall bei der Polizei an. Über den Halter konnte bislang noch nicht geklärt werden, wer am Steuer des Fahrzeuges saß. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Nötigung.

Wer hat den Vorfall beobachtet? Hinweise erbittet die Polizeistation Gemünden, Tel. 09351/97410.

„Weinberg-Gecko“ entwendet

Gemünden. Bereits am vergangenen Donnerstag wurde ein von der Stadt Gemünden am städtischen Weinberg unterhalb der Scherenburg aufgestellter „Weinberg-Gecko“ entwendet. Der Beuteschaden ist bislang nicht bekannt.

Wer hat etwas beobachtet? Hinweise erbittet die Polizeistation Gemünden, Tel. 093517410.

Nachtrag zum Pressebericht vom 12.04.2019

Holzkreuz am Badesee errichtet Gemünden, Langenprozelten. Vermutlich in der Nacht vom 08./09.04. 2019 wurde auf der Wiese am Einlauf des Sindersbach-Badesees, ein 2 Meter hohes Holzkreuz errichtet. Weiterhin lagen dort im Umfeld Kondome und Gleitgels. Außerdem hing am See-Auslauf in einem Baum ein Domina-Stiefel.

Verantwortlicher meldet sich bei der Polizei:

Inzwischen hat sich ein 24-Jähriger bei der Polizei gemeldet. Das Holzkreuz wurde schon vor einiger Zeit von einer Jugendgruppe aufgestellt. Diese hatte dort bei einer Nachtwanderung pausiert und das Kreuz aufgestellt. Wie der Polizei versichert wurde, hatten die anderen in der Nähe aufgefundenen Utensilien keinen Bezug zu der Jugendgruppe.

So zeigt sich, dass der Sindersbach-Badesee ein beliebtes Freizeitziel nicht nur für Badende ist. Schön wäre es, wenn denn auch Jedermann (oder –frau) die Hinterlassenschaften seiner „Freizeitaktivitäten“ nicht an diesem schönen Ort liegenlassen würde.

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