Freitag, 16.11.2018

Fahrradfahrer mit Drogen und Bargeld erwischt

24-Jähriger in Untersuchungshaft

Karlstein Montag, 05.11.2018 - 15:30 Uhr

Ein 24-jähriger Fahrradfahrer versuchte, mit Drogen und einer größeren Mengen Bargeld vor Polizei zu fliehen.

Nachdem ein 24-jähriger Fahrradfahrer sich in der Nacht von Freitag auf Samstag einer Kontrolle der Alzenauer Polizei entziehen wollte, erfolgte nach kurzer Flucht die Festnahme des Mannes. In der Folge konnten diverse Betäubungsmittel und eine größere Menge Bargeld sichergestellt werden. Der Tatverdächtige sitzt seit Samstag in Untersuchungshaft.

Als der Mann in der Frankenstraße eine Streife der Alzenauer Polizei erblickte, fuhr er in ein Feld, ließ dort sein Fahrrad zurück und flüchtete weiter zu Fuß. Er konnte durch die Streife letztendlich eingeholt und vorläufig festgenommen werden.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes konnten geringe Mengen Haschisch und Marihuana aufgefunden werden. Im Rucksack des Mannes befand sich zudem mutmaßliches Drogengeld im vierstelligen Bereich. Der 24-Jährige wurde zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle transportiert. Der junge Mann leistete sowohl während seiner Festnahme, als auch auf der Dienststelle Widerstand. Drei Polizeibeamte wurden hierbei leicht verletzt.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat noch in der Nacht die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg erfolgte die Durchsuchung der Wohnung des Mannes. Diese brachte neben weiterem Bargeld im fünfstelligen Bereich knapp 190 Gramm Marihuana, 30 Gramm Amphetamin, weitere geringe Mengen Betäubungsmittel und diverse Rauschgiftutensilien zum Vorschein. Der 24-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg noch am Samstag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Dieser ordnete unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Dieser sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken

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