Montag, 19.11.2018

Langer Stau durch zwei Pannen bei Bischbrunn

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Marktheidenfeld Donnerstag, 12.07.2018 - 15:12 Uhr

Zwei liegengebliebene Pannenfahrzeuge haben am Donnerstag in Richtung Frankfurt auf der A 3 zwischen Wertheim und Rohrbrunn für einen kilometerlangen Stau gesorgt.

Gegen 08.15 Uhr blieb im ohnehin eingeengten Baustellenbereich in der Gemarkung von Bischbrunn ein rumänischer Sattelzug mit zwei geplatzten Reifen auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Dadurch stand für den übrigen Verkehr nur noch der linke Fahrstreifen zur Verfügung. Dies aber nur bis gegen 10.30 Uhr, denn dann fuhr ein überbreiter Großraumtransport an den Havaristen heran und konnte diesen wegen seiner Breite nicht passieren. Damit war die A 3 komplett gesperrt.

Der Pannenhilfsdienst, der zu dem liegengebliebenen Transporter unterwegs war, konnte diesen nicht von hinten durch den Stau hindurch anfahren. Er musste zunächst unter Polizeibegleitung über die Staatsstraße 2312 von Marktheidenfeld kommend zur Rastanlage Spessart gelotst und von dort aus unter weiterer Vollsperrung der A 3 in Richtung Frankfurt entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zu dem Pannen-Lkw gebracht werden.

Erschwerend und zeitverzögernd hat sich bei der Anfahrt über die Staatsstraße die dortige Sperrung wegen des tragischen tödlichen Unfalls eines 18-Jährigen ausgewirkt. Der Abschleppwagen konnte durch diese Umstände die Einsatzstelle erst gegen 10.45 Uhr erreichen.

Die Abschleppung selbst ging anschließend zügig vonstatten. Gegen 11.30 Uhr war diese Einsatzstelle wieder geräumt und zweispurig befahrbar. Dies allerdings nur bis kurz nach 12.00 Uhr, denn dann wurde der nächste Havarist aus dem Baustellenbereich gemeldet. Wenige Kilometer von der ersten Einsatzstelle entfernt blieb eine Frau aus dem Raum Siegburg mit ihrem Auto im Stau auf dem linken Fahrstreifen liegen und die Fahrbahn war wiederum nur einspurig zu befahren. Hier gelang die Beseitigung des Hindernisses allerdings schneller, als beim Schwerverkehr. Eine Streife konnte das Auto relativ schnell erreichen und unter Mithilfe von zwei Bundeswehrsoldaten von der Fahrbahn weg in den abgestellten Baustellenbereich schieben. Anschließend gelang es, mittels Starthilfe den Skoda wieder in Gang zu bringen, so dass die Frau selbstständig weiterfahren konnte.

Dieser Einsatz war kurz vor 13.00 Uhr beendet. Der Rückstau, der sich gebildet hatte, reichte über 15 Kilometer bis zur Ausfahrt Wertheim zurück. Er löste sich nur sehr zögerlich auf. Auch auf dem nachgeordneten Straßennetz herrschten teilweise chaotische Zustände, weil viele Autofahrer ihren Navigationsgeräten folgend von der Autobahn herunter fuhren. Die Hauptumleitungsstrecke zwischen Wertheim, Marktheidenfeld und Rohrbrunn, die Staatsstraße 2312, war allerdings durch den oben bereits erwähnten schweren Unfall ebenfalls gesperrt.

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach/kick

 

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