Montag, 22.10.2018

Trickbetrug: Frau fordert telefonisch 1000 Euro Notarkosten

Polizei Marktheidenfeld

Marktheidenfeld Mittwoch, 09.05.2018 - 14:21 Uhr

Als Mitarbeiterin des Finanzsicherheitsdienstes Berlin hat sich eine Frau am Dienstagvormittag bei einem Anruf in Esselbach ausgegeben. Sie forderte von dem betroffenen Ehepaar 1000 Euro Notarkosten, doch dieses hatte gleich einen Verdacht.

Mit einer Betrugsmasche versuchte eine Frau per Telefon Geld zu erlangen. Am Montag- und Dienstagvormittag wurde ein Ehepaar von einer Frau mit angeblichem Namen „Stefanie Engel“ angerufen. Die Frau gab sich als Mitarbeiterin des Finanzsicherheitsdienstes in Berlin aus. Sie kündigte einen Geldgewinn in Höhe von 28.500 € an. Für die Notarkosten sollte das Ehepaar 1000 € bezahlen. Diese erkannten die Betrugsabsicht, notierten die Rufnummer und informierten die Polizei. Ermittlungen ergaben, dass mit dieser Rufnummer bereits zwei Betrugsfälle in Bayern zur Anzeige gebracht wurden. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei nochmals davor, Anrufern dieser Art von Betrugsmaschen Folge zu leisten.

Wieder mal ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Marktheidenfeld. Zum wiederholten Male war ein 34-jähriger Autofahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs. In der Zeit von Montag, 17:00 Uhr bis Dienstag, 13:00 Uhr, war der Mann mit einem Audi mehrfach zum Holen von Baumaterialien gefahren. Zum Ausleihen des Autos hatte er einen deutschen Führerschein vorgezeigt, dessen Herkunft noch ermittelt werden muss, denn der Mann ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

„DB-Killer“ ausgebaut

Marktheidenfeld. Dumm gelaufen ist es am Dienstag für einen Kradfahrer. Weil sein Krad sehr laut war, fiel es beim Vorbeifahren einer Polizeistreife auf. Gegen 15:30 Uhr befuhr der 36-Jährige die Würzburger Straße, als er einer Kontrolle unterzogen wurde. Dabei fiel auf, dass der Geräusche-Reduzierer im Auspuff, der „DB-Killer“, fehlte bzw. entfernt worden war. Da der Mann diesen in seinem Rucksack mitführte, wird Vorsatz zugrunde gelegt, wodurch sich der Bußgeldsatz verdoppelt auf 180 €. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und Anzeige erstattet.

Viel zu schnell unterwegs

Marktheidenfeld. Zu einer erheblichen Geschwindigkeitsübertretung kam es am Dienstag auf der Staatsstraße 2438 zwischen Marktheidenfeld und Zimmern. Eine Lasermessung in Fahrtrichtung Marktheidenfeld ergab um 17:00 Uhr, dass der 22-jähriger Fahrer eines VW Polos mit 180 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs war. Dem Mann wurde die Vorsatztat und die damit verbundene Verdoppelung des Bußgeldsatzes erklärt. Er wird nun für drei Monate seinen Führerschein abgeben, zwei Punkte in Flensburg bekommen und muss 1200 € Bußgeld zahlen.

bak/Polizei Marktheidenfeld

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