Freitag, 16.11.2018

Millionenschaden nach Brand in Elsenfelder Reifenfirma

16.000 Reifen gehen in Flammenmeer auf

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Miltenberg Donnerstag, 08.11.2018 - 19:50 Uhr

Beim Brand eines Reifenlagers im Elsenfelder Ortsteil Rück (Kreis Miltenberg) ist am Donnerstagabend hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen der Polizei niemand, wie es in einer Mitteilung heißt.

Die Ermittlungen zur Ursache sollte im Lauf der Nacht die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernehmen. Der Schaden geht ersten Schätzungen zufolge in die Millionen.

Gegen 18.45 Uhr hatte der Notruf aus dem Kreuzfeldring die Beamten erreicht. Ein Zeuge hatte die starke Rauchentwicklung und die Flammen, die aus der Lagerhalle schlugen, bemerkt. Rasch waren die örtlichen Feuerwehren vor Ort und bekämpften das Feuer an der etwa 30 mal 50 Meter großen Halle, in der rund 4000 Reifensätze gelagert sind. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Obernburg sperrten die umliegenden Straßen, darunter auch die Staatsstraße 2308. Insgesamt waren 250 Feuerwehrleute und Rettungskräfte vor Ort.

Um den Nachschub an Löschwasser zu sichern, wurden zehn Schläuche in die nahegelegene Elsava gelegt, zudem bekämpften die Feuerwehrleute den Brand mit Schaummitteln.

Wegen der Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung in Elsenfeld, Erlenbach, Mömlingen und Obernburg aufgefordert, bis auf weiteres die Fenster geschlossen zu halten.

Am Donnerstagabend war nicht absehbar, wie lange die Löscharbeiten in Elsenfeld noch dauern werden.

caw

 

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken:

Nach dem Großbrand eines Reifenlagers am Donnerstagabend laufen zwischenzeitlich die Ermittlungen zur Ursache für das Feuer. Die Brandfahnder der Aschaffenburger Kripo gehen von einem Millionenschaden aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Löscharbeiten der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Miltenberg und der Werksfeuerwehr des ICO dauerten bis in die Nacht an. Den Einsatzkräften war es dabei gelungen ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Firmen- und Wohngebäude zu verhindern. Bis in die Morgenstunden war eine Brandwache erforderlich. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte u.a. vom Technischen Hilfswerk. Auch der Rettungsdienst war vorsorglich zur Einsatzstelle gekommen. Die Polizei wies die Bewohner der angrenzenden Gemeinden mit Lautsprecherdurchsagen und via Twitter und Facebook an, Fenster und Türen aufgrund der starken Rauchentwicklung geschlossen zu halten.

Dem Sachstand nach sind neben dem kompletten Gebäude rund 4.000 Reifenkomplettsätze ein Raub der Flammen geworden. Außerdem befinden sich in der Halle einige tausend Liter Heizöl und entsprechende Arbeitsgeräte, wie z.B. Gabelstapler. Alles in allem muss von einem Millionenschaden ausgegangen werden.

Was die Ursache für das Feuer anbelangt, gibt es noch keine näheren Erkenntnisse. Brandfahnder der Kripo Aschaffenburg haben ihre Begutachtungen vor Ort aufgenommen. Quelle: Polizei

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