Samstag, 20.04.2019

Nach Unfall in Marktheidenfeld flieht Mann vor fünf Streifen auf A3

Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach

Marktheidenfeld
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Am Ende waren ihm fünf Streifen auf den Fersen: Ein 27-Jähriger flüchtete am Sonntag auf der A 3 vor der Polizei – ohne Erfolg.

Der Polizei zufolge riss der Mann gegen 14.40 Uhr in der engen Baustelle auf der A 3 bei Marktheidenfeld mit seinem Opel einem anderen Auto den Außenspiegel ab. Er wollte sich aber von nichts stoppen lassen.
Die Betroffenen des Unfalls bei Marktheidenfeld riefen die Polizei. Eine Streife aus Aschaffenburg wollte den 27-Jährigen anhalten, doch er fuhr einfach weiter. Hessische Polizeiautos kamen hinzu. Mit »verschiedenen Fahrmanövern« versuchte der Opel-Fahrer, sich davonzustehlen, so die hessischen Beamten. Dabei rammte er mehrfach ein Polizeiauto und streifte die Betonwand. Sein Auto geriet auf Höhe des Frankfurter Flughafens ins Schleudern, wurde beschädigt und konnte am Ende nicht mehr weiterfahren.
Damit nicht genug: Der Mann stieg laut Polizei auch auf mehrfache Aufforderung nicht aus dem Auto aus. Die Beamten holten ihn heraus, er wehrte sich. Sie besprühten ihn mit Pfefferspray – und ließen ihn deshalb im Anschluss von einem Arzt behandeln. Er trug leichte Verletzungen davon, ebenso wie eine Polizistin und ein Polizist.

Qualmender Laster sorgt für kurze Vollsperrung auf der A3

Montag Früh gegen 3 Uhr rief ein Laster-Fahrer an, weil er auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg kurz vor Waldaschaff bemerkte, dass sein Lkw stark qualmte. Die Polizei sperrte kurzfristig die Autobahn, um die Löschmaßnahmen zu ermöglichen. Nach Rücksprache mit der bereits vor Ort befindlichen Feuerwehr und dem Lkw-Fahrer, entstand der gemeldete Qualm allerdings durch einen geplatzten Kühler. Die Feuerwehr Waldaschaff war mit 25 Mann Besatzung, die Feuerwehr Weibersbrunn mit 15 Einsatzkräften vor Ort. Die Fahrbahn war für etwa 10 Minuten vollgesperrt.

Während der Vollsperrung überholte ein Kleintransporter verbotswidrig den wartenden Verkehr über den Standstreifen, um schneller voran zu kommen. Das Fahrzeug konnte angehalten werden, den Fahrer erwartet ein Bußgeld.

3 Unfälle in zeitlichem Zusammenhang sorgen auf der A3 für lange Staus

Montag Vormittag, gegen 6 Uhr fuhren ein Auto und ein Lastwagen nebeneinander im Baustellenbereich bei Marktheidenfeld in Richtung Frankfurt. Dort sind momentan die beiden Fahrtrichtungen auf einer Fahrbahn mit Metallplanken getrennt. Der Lkw touchierte das Auto und schob diesen in die Leitplanke nach links, wodurch diese auf etwa 30 Metern verschoben wurde. Dadurch verengte sich die Fahrspur in Richtung Würzburg.

Etwa eine Viertelstunde später bremste deshalb ein Auto in Richtung Würzburg deutlich ab, was die Nachfahrenden nicht rechtzeitig erkannten und es kam deshalb zu zwei Auffahrunfällen in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang. Dabei wurden zwei Insassen leicht verletzt. Die Autobahn musste mehrmals komplett gesperrt werden, um die verschobene Mittelleitplanke wieder in Position zu bringen und die verunfallten Autos aus dem Bereich zu entfernen. Dabei entstand vor allem in Richtung Würzburg erheblicher Stau. Erst nach 2 Stunden war die Unfallstelle geräumt und der Verkehr konnte wieder fließen.

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