Montag, 10.12.2018

Unfall auf A3 bei Bischbrunn - sechs Fahrzeuge beteiligt

Bischbrunn
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Am Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen und einem Gesamtschaden in Höhe von ca. 24.000 Euro.

Alle Fahrzeuge fuhren im Baustellenbereich in der Gemarkung Bischbrunn auf der linken Fahrspur. Der Fahrer eines Pkw VW musste verkehrsbedingt abbremsen, die nachfolgende Toyota-Fahrerin und ein nachfolgender VW-Fahrer hielten ausreichend Abstand und konnten ebenfalls abbremsen. Ein 61jähriger Chrysler-Fahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den VW auf und schob diesen noch auf die beiden davor befindlichen Fahrzeuge.

Ein weiteres, nachfolgendes Fahrzeug, wich aufgrund des Unfalls nach links aus und touchierte dabei eine dort aufgestellte Warnbake. Ein dahinter fahrender Audi-Fahrer konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den ersten Unfallverursacher auf. Alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Insgesamt vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Auffahrunfall bei Weibersbrunn - drei Verletzte

Weibersbrunn, A 3 Fahrtrichtung Passau/Linz. Aufgrund des o.g. Verkehrsunfalls kam es zu einem Rückstau. Gegen 10:55 Uhr staute sich der Verkehr bereits ab dem Bereich der Rohrbuchbrücke. Ein VW-Fahrer und eine Renault-Fahrerin erkannten dies rechtzeitig und bremsten ihre Fahrzeuge ab. Ein nachfolgender 43jähriger VW-Fahrer reagierte zu spät und fuhr auf den Pkw Renault auf und schob diesen noch auf den davor befindlichen Pkw VW. Aufgrund der Unfallendstellung der beteiligten Fahrzeuge waren zunächst beide Fahrspuren in der Baustellenverkehrsführung blockiert. Die anfahrenden Rettungskräfte (freiwillige Feuerwehren und Rettungsdienst) mussten deshalb über die Gegenfahrbahn anfahren und von dort aus agieren. Daher wurde die linke Fahrspur in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Es kam zu erheblichen Rückstauungen in beiden Fahrtrichtungen. Die drei Insassen im unfallverursachenden Fahrzeug wurden verletzt in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Zwei Insassen erlitten nach den ersten Erkenntnissen leichtere Verletzungen, ein Insasse mittelschwere Verletzungen. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 13.000 Euro.

Auffahrunfall bei Mainaschaff - zwei Verletzte - Folgeunfall - Vollsperrung

Mainachaff, A 3 Fahrtrichtung Frankfurt. Am Samstagabend gegen 17:30 Uhr befuhr ein 36jähriger Mitsubishi-Fahrer die rechte von drei Fahrspuren in Fahrtrichtung Frankfurt. Kurz vor der Anschlussstelle Aschaffenburg fuhr diesem ein Kleintransporter aus bislang unbekanntem Grund mit hoher Geschwindigkeit hinten auf. Durch den Aufprall wurde der Pkw Mitsubishi über alle Fahrstreifen nach links geschleudert und kollidierte letztendlich mit der Mittelleitwand. Der Pkw Mitsubishi kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer des Mitsubishi konnte sein Fahrzeug aus eigenen Kräften nicht verlassen.

Wenige Minuten nach dem Unfall fuhr ein 53jähriger VW-Fahrer auf der linken Fahrspur auf das verunfallte Fahrzeug zu, erkannte dieses zu spät und kollidierte schließlich mit dem Pkw Mitsubishi. Der 36jährige Mitsubishi-Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Aufgrund der Rettungsarbeiten vor Ort und der Bergung der Fahrzeuge (alle nicht mehr fahrbereit) musste die Autobahn bis 19:30 Uhr voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost. Der Fahrer des Pkw Mitsubishi erlitt nach ersten Erkenntnissen mittelschwere Verletzungen, der Fahrer des Kleintransporters leichtere Verletzungen. Der Fahrer des Pkw VW blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 75.000 Euro.

Zunächst Pannenfahrzeug - dann Fahren ohne Fahrerlaubnis

Waldaschaff, A 3 Fahrtrichtung Passau/Linz. Am Samstagabend um 21:15 Uhr wurde zunächst ein Pannenfahrzeug auf dem Standstreifen gemeldet. Die Front des Pkw Renault sollte in die rechte Fahrspur hineinragen. Die eintreffende Streifenbesatzung konnte das Fahrzeug dort antreffen und bis zur nächsten Anschlussstelle Weibersbrunn abschleppen. Bei der anschließenden Überprüfung des 61jährigen Fahrers wurde in Erfahrung gebracht, dass diesem die Fahrerlaubnis durch die Verwaltungsbehörde entzogen wurde. Der Fahrzeugschlüssel und der Führerschein wurden daher sichergestellt und das Fahrzeug verkehrssicher abgestellt.

dc/Meldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

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