Samstag, 20.10.2018

Auto schleudert gegen Wohnmobil - Drei Menschen verletzt

Unfallverursacher flüchtet auf A3

Eisingen Montag, 23.07.2018 - 11:31 Uhr

Am Samstagnachmittag ist ein Auto bei einem Bremsmanöver kurz nach dem Autobahndreieck Würzburg-West bei Eisingen (Kreis Würzburg) gegen ein Wohnmobil geprallt. Bei dem Unfall wurden drei Menschen verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete.

Am Samstagnachmittag ist ein Pkw bei einem Bremsmanöver kurz nach dem Autobahndreieck Würzburg-West gegen ein Wohnmobil geprallt. Dabei wurden drei Insassen des Campers leicht verletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 30.000 Euro. Die Fahrbahn der A 3 in Richtung Frankfurt und auch der Einfädelungsstreifen von der A 81 kommend wurden zeitweise gesperrt. Der Unfallverursacher ist flüchtig.

Gegen 15:30 Uhr wechselte ein bisher unbekannter Autofahrer dicht vor einem Mercedes vom rechten auf den mittleren der drei Fahrstreifen. Der 51-jährige Mercedes-Fahrer bremste deshalb stark ab und geriet auf der regenassen Fahrbahn ins Schleudern. Sein schweres Fahrzeug kreiselte auf der Fahrbahn, stieß gegen die Betonleitwand am Mittelstreifen, wurde abgewiesen und prallte dann noch in die Seite eines rechts fahrenden Wohnmobils. Beide Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die 47-jährige Wohnmobilfahrerin blieb unverletzt. Ihre 10 und 15 Jahre alten Kinder, sowie ihr 51 Jahre alter Lebensgefährte wurden leicht verletzt. Die Kinder kamen mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus, der Mann begab sich später selbständig dorthin. Alle Insassen im Mercedes kamen mit dem Schrecken davon.

Durch die Kollision der beiden Fahrzeuge wurden die Gasflaschen im Wohnmobil beschädigt und es bestand die Gefahr, dass Gas austrat. Deshalb wurde die Feuerwehr aus Kist alarmiert. Die Beamten der Autobahnpolizei stoppten den gesamten Verkehr in sicherem Abstand, solange, bis die Floriansjünger Entwarnung gaben.

Der Pkw-Fahrer, der den Unfall verursachte hatte, war in Richtung Frankfurt weiter gefahren. Wer den Unfall beobachtet hat und Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug geben kann, wird gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Tel.-Nr. 09302-9100 zu melden.

Fahrer eines Kleintransporters auf A 3 total betrunken

GEISELWIND, LKR. KITZINGEN. Am Sonntagabend hat auf der A 3 ein total betrunkener Fahrer eines Kleintransporters mehrere Warnbaken am Beginn der Baustelle bei Geiselwind beschädigt. Ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro entstand. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

Gegen 19:40 Uhr fuhr der 35-jährige Osteuropäer in Richtung Nürnberg. Etwa drei Kilometer vor der Anschlussstelle Geiselwind touchierte er zwei Warnbaken und schleuderte sie auf die Fahrbahn. Dann streifte er mit seinem in Polen zugelassenen Peugeot-Transporter die Betonabgrenzung und blieb schließlich nach 400 Metern mit Motorschaden liegen. Eine 25 Jahre alte Kleinwagenfahrerin fuhr über abgesprengte Teile. Ihr Fahrzeug wurde dabei leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem 35-Jährigen Alkoholgeruch fest. Ein Test ergab einen Wert von 2,58 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt. Da er keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er für die zu erwartende Strafe eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Mehrere tausend Euro waren zu zahlen.

Autofahrer auf A 3 ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss

KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. Am späten Sonntagabend haben Fahnder der Autobahnpolizei nach einer Kontrolle auf der A 3 die Weiterfahrt eines Autofahrers aus Nordrhein-Westfalen unterbunden. Der Mann stand augenscheinlich unter Drogeneinfluss und hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Zudem fanden sie eine geringe Menge Rauschgift und stellten es sicher.

Gegen 22:45 Uhr stoppten die Autobahnfahnder einen Golf. Der 29-jährige Fahrer, der allein im Fahrzeug war, händigte den Beamten einen deutschen Personalausweis aus. Einen Führerschein konnte er nicht vorzeigen und beteuerte, eine holländische Fahrerlaubnis zu besitzen.

Bei der Durchsuchung nach illegalen Stoffen entdeckten sie in seiner Bekleidung ein Behältnis mit etwas Amphetamin. Außerdem bemerkten sie bei ihm drogentypische Auffälligkeiten. Sie brachten ihn zur Dienststelle und veranlassten eine Blutentnahme.

Als sich die Fahnder das ausgehändigte Dokument näher betrachteten, hatten sie den Verdacht, dass es nicht ihm gehörte und führten eine Identitätsfeststellung der Person durch. Dabei erfuhren sie, dass der Mann nicht derjenige war, für den er sich ausgegeben hatte und gegen ihn eine Fahrerlaubnissperre verhängt wurde. Er hatte den Ausweis eines ihm sehr ähnlichen Verwandten vorgezeigt.

Nun wird gegen ihn wegen Drogenbesitz, Verdacht der Trunkenheit im Verkehr infolge anderer berauschender Mittel, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Missbrauch von Ausweispapieren, sowie falscher Namensangabe ermittelt.

dc/Meldungen der Verlehrspolizei Würzburg-Biebelried

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