Mittwoch, 19.09.2018

Ein Nickerchen mit Folgen - Drei Autos beschädigt

Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Seligenstadt Samstag, 21.07.2018 - 20:05 Uhr

Ein übermüdeter Sattelzugfahrer hat am Samstagmorgen in der Baustelle vor dem seligenstädter Dreieck einige Warnbaken umgefahren.

Wie wichtig Schlaf für den Menschen ist, zeigte sich am frühen Samstagmorgen auf der BAB 3 in Richtung Frankfurt am Main. Dort fuhr gegen 04:50 Uhr ein ungarischer Sattelzug, dessen 57-jähirger Fahrer nach eigenen Angaben eingeschlafen ist. In Folge dieser unfreiwilligen Erholungsphase, kam der Lastwagen im Baustellenbereich kurz vor dem Seligenstädter Dreieck zu weit nach rechts und überfuhr die dortigen Warnbaken.

Die umherfliegenden Teile der Absicherungseinrichtung beschädigten insgesamt drei weitere Fahrzeuge, welche unmittelbar hinter dem Unfallverursacher fuhren. Bis zur endgültigen Räumung der Unfallstelle musste die BAB in Richtung Frankfurt am Main für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Der Sattelzug konnte durch Kollegen der hessischen Verkehrspolizei an der Tank- und Rastanlage Weiskirchen angehalten und der bayerischen Verkehrspolizei zugeführt werden.

Den Fahrer erwartet neben einer Strafanzeige auch eine empfindliche Geldstrafe im vierstelligen Bereich.

Glück im Unglück

Hatte eine Verkehrsteilnehmerin, welche mit ihrem Pkw die A3 in Richtung Süden befuhr. Aus nicht näher bekannten Gründen kam die 58-jährige Nordrhein-Westfälin, kurz vor der Anschlussstelle Marktheidenfeld, nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Versuch das destabiliserte Fahrzeug mittels Gegenlenkmanöver wieder unter Kontrolle zu bekommen, brach dieses erneut aus und prallte in die Behelfsmittelleitplanke. Diese wurde dadurch beschädigt und auf die Richtungsfahrbahn Frankfurt am Main verschoben. Das THW Lohr und die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff mussten mit vereinten Kräften die Fahrbahntrennung öffnen, um sie anschließend wieder an ihre ursprüngliche Position zu bringen. Dies hatte eine Vollsperrung der Bundesautobahn in beide Fahrtrichtungen zur Folge. Die Insassen des Unfallfahrzeuges kamen mit dem Schrecken davon.

Mit 1,7 Promille durch die Nacht

Dieser erschreckend hohe Alkoholwert wurde bei einem Pkw-Fahrer festgestellt, welcher die BAB 3 am frühen Samstagmorgen befuhr. Der Selbstständige aus dem Groß-Gerau Kreis war gerade in Richtung Frankfurt am Main unterwegs, als er einer Streife der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach durch seine unsichere Fahrweise auffiel.

Bei der daraufhin durchgeführten Verkehrskontrolle konnte im Rahmen eines Atemalkoholtests der oben genannte Wert ermittelt werden. Als Quittung für diesen „feucht-fröhlichen-Ausflug“ wird nun ein mehrmonatiger Fahrerlaubnisentzug folgen.

Ninjas im Spessart

Eine weitere Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach staunte am späten Freitagnachmittag nicht schlecht, als im Zuge einer allgemeinen Verkehrskontrolle plötzlich Utensilien aus alten „Bruce Lee“ - Filmen zum Vorschein kamen.

So hatte ein rumänischer Pkw-Fahrer neben eines Springmessers, auch ein asiatisches Wurfmesser im Gepäck.

Da beide Gegenstände in Deutschland nicht geführt werden dürfen, droht dem 20-jährigen nun eine Anzeige nach dem Waffengesetzt.

dc/Meldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

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