Sonntag, 16.12.2018

Mazda bremst Kleintransporter bei Alzenau aus

Alzenau
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Am Dienstag kam es gegen 17.45 Uhr auf der Autobahn 45 bei Alzenau zu einem Zusammenprall zwischen einem Mazda und einem Mercedes-Kleintransporter. Um, den Unfall klären zu können hofft die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach auf Zeugenhinweise.

Zu einem Vorfall vom Dienstagnachmittag auf der A 45 bei Alzenau sucht die Autobahnpolizei Hösbach Zeugen. Gegen 17.15 Uhr fuhr ein Mercedes-Kleintransporter aus dem Vogelsberg-Kreis auf dem linken von zwei Fahrstreifen der A 45 in Richtung Hanau. Von hinten näherte sich ein Pkw Mazda aus dem Alt-Landkreis Gelnhausen mit wesentlich höherer Geschwindigkeit. Anstatt sich hinter dem Transporter in die Fahrzeugschlange einzureihen, überholte der Fahrer des Mazda den Transporter verbotswidrig rechts und scherte unmittelbar vor ihm wieder nach links aus. Dabei musste er gleichzeitig stark abbremsen, weil die gesamte linke Fahrzeugschlange verkehrsbedingt verlangsamte. Durch das knappe Ausscheren des Mazda nach links vor den Transporter reichte nun dem Fahrer des Transporters der Abstand zum Mazda nicht mehr, um ausreichend abbremsen zu können. Er fuhr leicht auf den Mazda auf. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen kam es bei dem Unfall nicht. Wegen des verbotswidrigen Rechtsüberholens und knappen Ausscherens sieht der 59-jährighe Mazda-Fahrer nun einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs entgegen. Zu diesem Verfahren sucht die Autobahnpolizei Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter Telefon 06021/857-2530 zu melden.

Massiv überladen - Bremse defekt
Transporter mit Anhänger aus Verkehr gezogen

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Beamte des Schwerverkehrskontrolltrupps zogen am Dienstagnachmittag an der A 3 auf der Rastanlage Spessart-Süd einen Kleintransporter mit Anhänger aus dem Verkehr. Das aus Serbien stammende Gespann fiel auf, weil es bereits optisch stark überladen schien. Auf dem Anhänger hatte das Gespann gleich zwei Pkw geladen. Aufgrund des Gewichts kam das Gefährt landläufig formuliert „mit gegrätschten Achsen und halb platten Reifen“ daher. Eine Überprüfung der Gewichte auf der Waage bestätigte den Verdacht. Teilweise, z. B. bei der Anhängelast, waren die zulässigen Höchstwerte um bis zu 70 Prozent überschritten. Auch die Tragfähigkeitsgrenze der Reifen des Anhängers war erheblich überschritten, so dass bei entsprechender Geschwindigkeit ein Platzen der Reifen jederzeit möglich war. Zu guter Letzt ergab ein Bremsentest, dass die Auflaufbremse des Anhängers komplett ohne Funktion war. Die Bremslast der Gesamtmasse des Zugs musste daher das Zugfahrzeug alleine auf die Straße bringen. Dies hätte im Fall einer Gefahrbremsung mit Sicherheit zum Unfall geführt. Das Gespann wurde zum Abladen des Übergewichts und bis zur Reparatur des Bremsenmangels aus dem Verkehr gezogen. Für das anstehende Bußgeldverfahren musste der 21-jährige Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro hinterlegen.

 

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