Mittwoch, 20.06.2018

Autotransporter reißt Bahnschranke ab - Zugverkehr bei Karlstein beinträchtigt

Polizei Alzenau

Alzenau Mittwoch, 14.03.2018 - 11:57 Uhr

Kurz vor 11.30 Uhr am späten Dienstagvormittag wartete der 32-jährige Lkw-Fahrer eines Autotransporters vor der geschlossenen Bahnschranke der Hauptverkehrsstrecke Frankfurt-Würzburg am Bahnübergang im Hörsteiner Weg/Am Kieswerk.

Vor ihm standen noch zwei Pkw. Nachdem sich die Schranke wieder geöffnet hatte, querten die beiden Pkw den Übergang und der Lkw folgte ihnen langsam im Schritttempo. Obwohl die Signalanlage bei ihm bereits wieder Gelblicht und somit ein baldiges Schließen des Überganges anzeigte, fuhr er noch auf den Bahnübergang auf. Und gerade als sich der Autotransporter dann mitten auf den Schienen befand, senkten sich die Halbschranken der beiden Auffahrten und er blieb prompt mit einem auf dem Oberdeck stehenden Nissan an einem Schrankenbaum hängen. Hierdurch wurde sowohl der nagelneue Pkw beschädigt, als auch der Schrankenbaum derart massiv verbogen, dass er fortan gefährlich nahe in den Gleisbereich hinein ragte. Der Lkw konnte den Übergang aber glücklicherweise noch durch die offenstehende Ausfahrschranke verlassen, bevor sich auch diese senkte und der herannahende Zug alsbald den Übergang erreichte. Bis die kaputte Schranke beseitigt und eine neue montiert war, durften die Züge den Übergang für die nächsten Stunden nur mit Schrittgeschwindigkeit und auf Sicht passieren. Für die ersten dreißig Minuten musste der Zugverkehr auf der eigentlich zweigleisigen Strecke für beide Richtungen gar auf ein Gleis umgeleitet werden. Da der aus Litauen stammende Lkw-Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, konnte er erst nach Hinterlegen einer Sicherheitsleistung im deutlich dreistelligen Bereich seine Fahrt fortsetzen. Der Sachschaden beläuft sich auf annähernd 10.000 Euro.

Beim Rückwärtsfahren Fußgängerin übersehen

Alzenau, Lkrs. Aschaffenburg. Am Dienstagvormittag gegen 09.45 Uhr wollte ein 74jähriger Mazda-Fahrer vom Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Mühlweg rückwärts ausparken, wobei er eine mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg stehende 55jährige Frau übersah. Diese stürzte durch den Anstoß zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Am Pkw und am Fahrrad entstand kein Sachschaden.

 

 

„Rechts vor Links“ missachtet  -  Ob der Alkohol schuld war?

Alzenau-Wasserlos, Lkrs. Aschaffenburg. Am frühen Dienstagabend missachtete ein 54jähriger Mazda-Fahrer an der Ecke Ziegelbachstraße/Scheuergärten die Vorfahrt eines von rechts kommenden Mercedes, an dessen Steuer eine 47jährige Frau saß. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand, der Sachschaden beträgt ca. 4.000 Euro. Da bei der Unfallaufnahme beim Unfallverursacher jedoch Alkoholgeruch wahrgenommen wurde und ein darauffolgender Atemalkoholtest einen Wert von 1,6 Promille ergab, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein noch an Ort und Stelle sichergestellt. Er sieht nun einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs entgegen.

 

Zu schnell bei Regen  -  Böschung hinunter gefahren

Kleinkahl, Lkrs. Aschaffenburg. Gegen 17.45 Uhr am frühen Dienstagabend verlor ein 35jähriger Lieferwagenfahrer auf der Staatsstraße 2305 zwischen Kleinkahl und der „Bamberger Mühle“ aufgrund nichtangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mercedes Sprinter, kam ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab, wo er eine steile Böschung hinabfuhr. Verletzt wurde er hierbei glücklicherweise nicht, jedoch gestaltete sich die Bergung des Fahrzeuges durch gleich zwei notwendige Abschleppfahrzeuge aufwendig und langwierig. Sachschaden: ca. 20.000 Euro.      

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