Montag, 19.11.2018

Erfolg bei Verkehrskontrolle

Polizei Aschaffenburg

Aschaffenburg Freitag, 14.09.2018 - 11:07 Uhr

Drei am Donnerstag durchgeführte Verkehrskontrollen verliefen positiv auf verbotene Substanzen. Hierbei wurden Kleinstmengen an Marihuana und Rohopium, sowie eine große Menge Testosteron aufgefunden.

Zwei der drei Fahrer mussten sich zudem einer Blutentnahme unterziehen, da sie Kokain- und Marihuana konsumiert hatten. Auf alle kommt nun ein Strafverfahren wegen des Besitzes verbotener Substanzen bzw. Trunkenheit im Straßenverkehr zu. In den Fällen, welche mit einer Blutentnahme verbunden waren, wurde die Weiterfahrt bis zum Eintritt eines verkehrstüchtigen Zustandes der Fahrer unterbunden.

Vorfahrtsunfall im Baustellenbereich

Weibersbrunn. Ein 24-jähriger Renault-Fahrer fuhr gegen 15:00 Uhr im Baustellenbereich auf die A3 auf, wobei er einen auf der rechten Spur fahrenden Sattelzug übersah. Dabei kam es zu einer seitlichen Berührung zwischen beiden Fahrzeugen. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt.

Beide Fahrzeuge konnten nach der Rastanlage am rechten Fahrbahnrand halten, sodass die Fahrstreifen nicht beeinträchtigt wurden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf cirka 6000 Euro.

Kennzeichenmissbrauch und Urkundenfälschung

Aschaffenburg. Gleich fünf Beanstandungen wurden bei Kontrollen von französischen und tschechischen Fahrzeugen auf der A3 festgestellt. Zum einen wurden Strafverfahren wegen fehlender Versicherungen und ge- bzw. verfälschten Fahrzeugscheinen eingeleitet, zum anderen müssen sich die Fahrer wegen Kennzeichenmissbrauchs verantworten, da die auf den Fahrzeugen angebrachten Kennzeichen den Anschein erweckten, dass es sich um ordnungsgemäße Zulassungen handeln würde.

Allerdings waren die Fahrzeuge größtenteils zuvor in Frankreich verkauft worden und seitdem nicht mehr im Straßenverkehr zugelassen. Auf französischen Kennzeichen ist dies jedoch nicht ersichtlich, da es keine Zulassungsplakette wie in Deutschland gibt. In einem Fahrzeug lag zudem ein siebenjähriges Kind ungesichert auf dem Schoß der Insassen der vollbesetzten Rückbank.

Die Weiterfahrten wurden jeweils unterbunden. Erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung und ordnungsgemäßer Zulassung der Fahrzeuge können die Insassen ihre Reise fortsetzen. Auch das Kind fand einen entsprechenden Sitzplatz, nachdem ein anderer Mitinsasse sich dazu entschlossen hatte, seine Reise nach Osteuropa anderweitig fortzusetzen.

jst/Polizei Aschaffenburg

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