Samstag, 20.10.2018

Mercedes mit Anhänger überschlagen - drei Schwerverletzte

VPI Aschaffeburg-Hösbach

Aschaffenburg Sonntag, 05.08.2018 - 08:33 Uhr

Drei Schwerverletzte gab es am Samstagmorgen gegen sieben Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der BAB A3 in Richtung Frankfurt bei Bischbrunn.

 

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 70-Jährige Fahrzeugführer eines Mercedes mit Anhänger nach links auf den Grünstreifen und kollidierte anschließend mit der Betonleitwand. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug hochgeschleudert und kam auf dem Dach auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen. Der Anhänger riss ab, rollte über die Fahrbahn und kam in Fahrtrichtung rechts im Grünstreifen zum Stehen. Alle drei Insassen wurden schwer verletzt, sodass neben dem Einsatz mehrerer Rettungswägen auch ein Rettungshubschrauber landen musste. Glücklicherweise ereigneten sich keine Folgeunfälle. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis etwa 09:45 Uhr an, weshalb es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen kam.

 

Anhängerstützrad beschädigt Fahrzeuge

 

Kleinostheim: Gleich mehrere Anrufer meldeten am Samstagnachmittag gegen 15:00 Uhr ein Anhängerstützrad auf der Autobahn in Richtung Frankfurt. Nachdem der Verkehr abgesichert worden war, wurde das Fahrzeugteil von einer Streifenbesatzung bei Seite geräumt. Allerdings standen wenige Meter weiter bereits zwei Verkehrsteilnehmer, die zuvor mit dem Stützrad kollidiert waren und jeweils einen Reifenschaden erlitten hatten. Der Eigentümer des Fahrzeugteils konnte bisher jedoch nicht ausfindig gemacht werden. Hinweise bitte an jede Polizeidienststelle.

 

Gut gelaunt auf dem Weg in den Urlaub

Bessenbach: Gegen drei Uhr am Sonntagmorgen wurde der Fahrer eines VW auf der BAB A3 am PWC Röthenwald einer Kontrolle unterzogen. Der 37-Jährige war mit seiner Frau und dem gemeinsamen Kleinkind auf dem Weg in den Urlaub. Allerdings schlug den Beamten hierbei deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Der Fahrer erklärte, am Tag zuvor noch gefeiert zu haben. Ein gerichtsverwertbarer Test auf der Dienststelle ergab schließlich einen Wert von 0,8 Promille. Weil das Fahrzeug zudem verkehrsunsicher war, lag bereits ein Ersuchen der Zulassungsbehörde vor, das Fahrzeug zwangsweise außer Betrieb zu setzen. Somit blieb das Auto gleich aus zwei Gründen stehen und der Urlaub verzögert sich vorerst.

VPI Aschaffenburg-Hösbach/mkl

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