Freitag, 22.06.2018

Schwerer Unfall auf der A3

Hergang noch unklar

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10.02.2018 - BAB3, Kleinostheim - Verkehrsunfall (© Ralf Hettler)

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Aschaffenburg Samstag, 10.03.2018 - 21:18 Uhr

In Höhe von Kleinostheim kam es am Samstagabend gegen 20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem insgesamt fünf Pkw und ein Lkw beteiligt waren.

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff) befand sich auf einer Einsatzfahrt zu einem gemeldeten Zimmerbrand in Großostheim-Ringheim, als er von einer Polizeistreife auf der Autobahn angehalten und über den Verkehrsunfall alarmiert wurde. Nachdem er sich kurz einen Überblick über die Lage verschafft hatte, ließ er um 19.22 Uhr die zuständigen Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort „THL 3“ alarmieren.

Aus bislang ungeklärter Ursache waren mehrere Pkw aufeinandergeprallt. Auch ein Lkw war in das Unfallgeschehen verwickelt. Die Unfallstelle war auf mehrere hundert Meter verteilt. Bis auf den Lkw-Fahrer und die 4 Insassen eines holländischen Pkw wurden alle Unfallbeteiligten bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehrkräfte sicherten zunächst die Unfallstelle ab und halfen bei der Erstversorgung der Verletzten. Der Verkehr wurde während der Rettungs- und Aufräumarbeiten auf der Nebenfahrbahn zur A3 an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu erheblichen Behinderungen. Aufgrund des unklaren Unfallhergangs wurde von der Polizei ein Sachverständiger hinzugezogen.

Zur Unfallaufnahme wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr großflächig ausgeleuchtet. Nach Beendigung der Unfallaufnahme unterstützten die Feuerwehrleute die Abschleppunternehmen und die Autobahnmeisterei bei der Beseitigung der Fahrzeugtrümmer und der Bergung der Unfallfahrzeuge. Ein Spezialunternehmen kümmerte sich um die Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsstoffe.

Den 4 jungen holländischen Männern, die auf der Heimfahrt vom Skiurlaub waren, wurde von der Feuerwehr kurzerhand eine Übernachtungsmöglichkeit in einer Pension organisiert. Der Rettungsdienst war mit 3 Notärzten, 5 Rettungswagen und einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Mainschaffer Kommandant Matthias Grimm konnte auf 43 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mainaschaff, Kleinostheim, Aschaffenburg und Großostheim zurückgreifen, die mit 10 Fahrzeugen ausgerückt waren.

vd/Kreisbrandinspektion Mainaschaff

 

>>> zur Meldung der Polizei vom Sonntag: Nach dem schweren Unfall auf der A3 gibt es erste Erkenntnisse zum Hergang

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