Donnerstag, 16.08.2018

Auf „Facebook-Freund“ hereingefallen – 30.000 Euro weg

Polizei Unterfranken

HÖCHBERG Sonntag, 10.06.2018 - 13:35 Uhr

Über 30.000 Euro hat eine Dame aus dem Landkreis Würzburg an eine mutmaßliche Betrügerbande übergeben. In dem guten Glaube, einem „Facebook-Freund“ zu helfen machte die Frau sich mehrfach auf den Weg nach Berlin und übergab insgesamt mehrere tausend Euro an einen angeblichen Diplomaten.

Die Würzburger Polizei hat die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen.

 

Die aus Höchberg stammende Geschädigte hatte über die sozialen Medien eine anfangs harmlose Freundschaft mit dem Tatverdächtigen begonnen. Der Mann gab sich als angeblicher Soldat aus, der von Afghanistan seine gesamten Ersparnisse im Wert von mehreren hundertausend Euro in einem Koffer nach Deutschland geschickt habe. So habe er den Zoll umgehen wollen. Er machte der 68-Jährigen glaubhaft, sie müsse ihm nun helfen, das Geld „auszulösen“. Dafür reiste die Geschädigte im Mai 2018 mehrfach mit einem angeblichen Diplomaten nach Berlin und übergab mehrmals einige tausend Euro an ihr unbekannte Männer.

 

Die Unterfränkische Polizei warnt dringend davor, höhere Geldbeträge an fremde Personen zu übergeben. Prüfen Sie, ob sie vermeintlichen Freunden tatsächlich trauen können, wenn diese plötzlich Geldforderungen stellen. Sobald Ihnen etwas verdächtig vorkommt, melden Sie sich jederzeit bei Ihrer Polizei.  Polizei Unterfranken/mkl

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