Sonntag, 23.09.2018

Hubschrauber fahndet nach Wohnungseinbrechern

Polizei Südosthessen

Dreieich Montag, 20.11.2017 - 14:51 Uhr

Mit Hilfe der Wärmebildkamera eines Polizeihubschraubers konnte die Polizei am Sonntagabend einen mutmaßlichen Einbrecher festnehmen.

Zwei Wohnungseinbrecher betraten am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr das Grundstück eines Anwohners in der August-Bebel-Straße in Sprendlingen. Die Einbrecher hatten es auf die Wertgegenstände aus der Wohnung abgesehen, zu der sie sich über ein Fenster Zutritt verschafften. Sie durchsuchten die Wohnung und flüchteten mit mehreren Tausend Euro Beute. Doch kurz zuvor hatte eine Nachbarin die Polizei über Notruf informiert, da sie verdächtige Stimmen wahrnahm. Nur durch die schnelle und richtige Reaktion der Nachbarin konnte die Polizei noch die Fährte der Täter aufnehmen. Mit Hilfe der Wärmebildkamera des Polizeihubschraubers konnte ein 40-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden, der sich unweit von dem Tatort in einem Straßengraben versteckt hielt. Nach einer zweiten dunkel gekleideten Person, die die Beute mit sich führt, wird derzeit noch gefahndet. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo unter 069 8098-1234 zu melden.

Auch ein Polizeihubschrauber muss mal üben

Gelnhausen. Ein einziger Anflug des Polizeihubschraubers nahe der Polizeistation in Gelnhausen hat am Sonntagabend kurz vor 20 Uhr zu einigen Anrufen besorgter Bürger geführt. Doch der diensthabende Beamte konnte am Telefon gleich Entwarnung geben: "Bleiben Sie ruhig - das ist eine Übung". Auf dem ehemaligen Exerzierplatz der früheren US-Kaserne wurde vor kurzem ein neuer Landeplatz gebaut, der von Rettungsdiensten und Polizei gleichermaßen für Einsätze genutzt werden kann. Da eine Landung in Dunkelheit für die Piloten jedes Mal eine besondere Herausforderung darstellt, war auch ein Fluglehrer an Bord, der das Manöver überwachte. Nach einem einmaligen Anflug drehte die Hubschrauberbesatzung bereits nach wenigen Minuten wieder in Richtung Langenselbold ab.

Auch den Fuchs erwischte es

Bad Orb. Ein über die Straße laufender Fuchs hat am Sonntagnachmittag bei Bad Orb für einen schweren Verkehrsunfall gesorgt, den er selbst auch nicht überlebte. Gegen 14 Uhr war auf der Landesstraße 3199 zwischen der "Eisernen Hand" und der Kurstadt eine 50 Jahre alte Frau aus Gelnhausen mit ihrem Opel Corsa unterwegs. Als plötzlich ein Fuchs die Fahrbahn querte, erschrak sich die Fahrerin nach Einschätzung der Polizei so sehr, dass sie das Steuer verriss und ihr Wagen in den Graben rutschte, wo er auf die Beifahrerseite kippte. Dabei wurde sowohl die Fahrerin, als auch eine 42 Jahre alte Beifahrerin verletzt und mussten ins Krankenhaus. Doch auch für den Fuchs nahm der Unfall kein gutes Ende; er wurde von dem Opel erfasst und verstarb noch an Ort und Stelle. An dem Corsa entstand ein Schaden von rund 4.000 Euro. Während der Bergungsarbeiten kam es zu einem erheblichen Rückstau.

Taschendieb nutzt das Gedränge aus

Hanau. Dichtes Gedränge und Menschenansammlungen sind bekanntermaßen ein Eldorado für Taschendiebe. Dies hat sich leider einmal mehr am Samstagnachmittag im Kassenbereich eines großen Möbelhauses in der Oderstraße gezeigt. Dort gelang es einem bislang unbekannten Täter, den Rucksack eines 20-Jährigen Hanauers zu öffnen. Obwohl die Tat nur wenige Minuten später bemerkt wurde, war der Dieb bereits verschwunden. Stefan Adelmann von der Beratungsstelle der Polizei rät: Tragen Sie Wertsachen am besten vor dem Körper im eigenen Sichtbereich, so dass Unbefugte nicht zugreifen können. Gerade in der jetzt beginnenden Adventszeit kommt es immer wieder vor, dass Taschendiebe das Gedränge auf Weihnachtsmärkten ausnutzen und dort nach potentiellen Opfern Ausschau halten. Im vorliegenden Fall konnte der Dieb das Portmonee mit persönlichen Papieren und rund 60 Euro Bargeld erbeuten. Wer etwas zu dem Täter sagen kann, wird um Anruf bei der Hanauer Polizei unter der Rufnummer 06181 100-123 gebeten.

Mülleimer gesprengt

Langenselbold. Unbekannte haben in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Mülleimer in der Gründauaue gesprengt. Gegen 22 Uhr hörten Anwohner im Bereich des sogenannten "Rentnerschnellweges" einen lauten Knall und riefen sofort die Polizei. Wie die Beamten feststellen konnten, war einer der Abfallbehälter aus Metall komplett zerstört worden. Personen wurden nach erstem Anschein bei dem Vorfall nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100 Euro geschätzt. Nun sucht die Polizei nach weiteren Zeugen, die etwas zu den Tätern sagen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen gekommen.

Einbrecher kommen am Nachmittag

Langenselbold. Dass Einbrecher nicht nur nachts unterwegs sind, hat sich leider am Sonntagnachmittag in der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Straße bewahrheitet. Dort verließen die Bewohner eines Einfamilienhauses gegen 12.30 Uhr ihr Domizil. Als sie gegen 19.40 Uhr wieder nach Hause kamen, mussten sie feststellen, dass in der Zwischenzeit Unbekannte ein Küchenfenster aufgebrochen und sich so Zutritt verschafft hatten. Was die Diebe alles mitgenommen haben, wird derzeit noch ermittelt. Einmal mehr rät die Polizei zu besonderer Wachsamkeit. Die Beratungsstelle der Polizei am Hanauer Freiheitsplatz gibt Tipps zum Schutz vor Einbrechern und berät nach Terminabsprache auch direkt im Haus.


Originalmeldung der Polizei Südosthessen

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