Freitag, 21.09.2018

Mutter und Kind nach schwerem Verkehrsunfall auf der A45 wohlauf

mit Bildergalerie

Karlstein Mittwoch, 19.08.2009 - 16:39 Uhr

Nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach sind die am gestrigen Nachmittag auf der A45 verunglückte Mutter und ihr Kind - verglichen mit dem Schadensbild am Pkw - in erfreulich guter Verfassung. Im Klinikum Aschaffenburg konnten keine lebensgefährlichen Verletzungen festgestellt werden.

Nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach sind die am gestrigen Nachmittag auf der A45 verunglückte Mutter und ihr Kind - verglichen mit dem Schadensbild am Pkw - in guter Verfassung. Im Klinikum Aschaffenburg konnten keine lebensgefährlichen Verletzungen festgestellt werden. Dass der Unfall glimpflich verlaufen ist, ist nach Beurteilung der Polizei Anschnallgurt und der richtigen Sicherung des Kindersitzes zu verdanken. Auch bezüglich des Unfallhergangs gibt es neue Erkenntnisse.

Bilderserie: Ralf Hettler

Die 20-jährige Frau aus dem Landkreis Aschaffenburg war am Mittwochnachmittag zusammen mit ihrem Kleinkind auf der Autobahn 45 verunglückt. Gegen 15.18 Uhr fuhr die Frau mit einem VW Golf von Karlstein kommend in Richtung Seligenstädter Dreieck. Etwa in der Mitte zwischen den beiden Anschlussstellen Karlstein und Kleinostheim kam sie mit ihrem Fahrzeug aus noch nicht bekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in den angrenzenden Wald.

Das Fahrzeug überschlug sich und kam zwischen Bäumen verkeilt auf dem Dach zum Liegen. Die Frau wurde dank des Sicherungsgurtes nicht wie zuerst vermutet aus dem Auto geschleudert, sondern konnte sich aus eigener Kraft befreien.  Danach rettete sie ihr Kind, wobei das Fahrzeug in Bewegung geriet und den Unterarm einklemmte. Trotz ihrer Verletzungen war die Frau noch im Stande, mit ihrer freien Hand über ihr Mobiltelefon die Notrufnummer der Feuerwehr zu wählen und die Rettungskräfte einzuweisen. Die Unfallstelle ist von der Autobahn aus nur schwer zu erkennen. Das Baum- und Buschwerk hatte sich hinter dem Fahrzeug wieder geschlossen.

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Das Abschlussergebnis der unfallanalytischen Untersuchungen steht noch aus. Eine Fremdbeteiligung wird nach derzeitigem Ermittlungsstand allerdings bereits
ausgeschlossen, d. h. die Ursache dürfte wahrscheinlich in einem Fahrfehler der jungen Frau zu suchen sein.

Am VW entstand Totalschaden. Die Schadenssumme an dem betagten Fahrzeug wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

VPI/red. 

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