Mittwoch, 14.11.2018

Rentnerin tot aus Main geborgen - keine Hinweise für Fremdverschulden

Marktheidenfeld Donnerstag, 11.06.2009 - 15:38 Uhr

Nur noch tot konnte an Fronleichnam eine Frau aus dem Main in Marktheidenfeld geborgen werden. Ein am Ufer verlassen aufgefundener Rollator hatte zuvor einen Rettungseinsatz ausgelöst.

Hinweise für ein Fremdverschulden am Tod der Rentnerin liegen nicht vor. Die Kriminalpolizei Würzburg führt die weiteren Ermittlungen.

Gegen 10.10 Uhr war einem Passanten der Rollator am Main in Höhe Felsenkeller aufgefallen. Der Mann informierte sofort die Marktheidenfelder Polizei. Die Beamten fanden dann auch eine Strickjacke, die trotz der zuvor nieder gegangenen Regenschauer noch trocken war. Die Person, die mit dem Rollator unterwegs war, konnte demnach noch nicht allzu lange weg sein.

Da die Situation dafür sprach, dass jemand im Main untergegangen war, wurde sofort eine Suchaktion der Polizei eingeleitet, an der sich auch die Marktheidenfelder Feuerwehr beteiligte. Um 10:45 Uhr entdeckten Feuerwehrleute in einer Entfernung von etwa 700 Metern eine offensichtlich tote Frau im Main, die sich in Ufernähe verfangen hatte. Dort erfolgte dann auch die Bergung.

Ein Notarzt, der mit einem Rettungshubschrauber gekommen war, konnte nur noch den Tod der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Person feststellen. Wie sich kurz danach herausstellte, handelt es sich um eine ältere Frau aus dem Landkreis Main-Spessart.

Noch am Vormittag übernahmen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen. Hinweise dafür, dass irgendeine Straftat mit dem Tod der Rentnerin in Verbindung stehen könnte, gibt es nicht.

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