Samstag, 22.09.2018

A45: Laster bleibt mit Kran an Brücke hängen

mit Bildergalerie

Alzenau/Kreis Aschaffenburg Montag, 27.04.2009 - 11:32 Uhr

Einen Schaden von rund. 55.000 Euro verursachte am Morgen des 27. April ein Lastwagen, der mit seinem Kranaufbau an einer Straßenbrücke über der Autobahn 45 hängen blieb.(Mit Bildergalerie von den Aufräumarbeiten)



Fotoserie: Ralf Hettler
Von den 55.000 Euro sachschaden entfallen etwa 10.000 Euro auf die Brücke. Eine statische Beeinträchtigung des Bauwerks ist nach derzeitigem Stand der Dinge nicht gegeben. Der 34-jährige Fahrer eines Hanauer Lastzuges prallte mit dem auf dem Laster aufgebauten Kranarm an die Autobahnbrücke der A 45 auf Höhe der Anschlussstelle Karlstein. Der mit Pflastersteinen voll beladene Zug war in Fahrtrichtung Hanau unterwegs, als er gegen 08.15 Uhr beim Durchfahren der Überführung der Staatsstraße 2443 (Verbindung Alzenau-Hörstein nach Karlstein) mit großer Wucht mit dem Ladekran des Lastzuges an der Bücke hängen blieb. Der Kranausleger war nach dem Beladen offensichtlich nicht wieder richtig eingefahren worden und ragte nach oben über. Der Anstoß in voller Fahrt war so heftig, dass beim Anprall an die Brücke durch die Erschütterung der Motor des Lastwagend platzte. Dementsprechend ergoss sich das Motoröl auf die Fahrbahn. Auch die Hydraulik des Kranes wurde in Mitleidenschaft gezogen, so dass das Hydrauliköl ebenfalls auslief.

Bei dem Anstoß gegen die Brücke platzten Betonteile des Bauwerks ab und fielen auf die Autobahn. Zwei nachfolgende Pkw, ein Opel aus Bottrop und ein Peugeot aus Mosbach, wurden durch Gesteinsbrocken beschädigt.

Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Schadenshöhe steht, wie bereits erwähnt, noch nicht fest. Je nach Schadensbild an dem Brückenbauwerk kann die Summe leicht mehre zigtausend Euro betragen. Aktuell untersuchen Fachingenieure den Brückenschaden.

Da die Unfallstelle am Rande eines Wasserschutzgebietes liegt, wurden hinsichtlich des Ölaustritts die zuständigen Umweltbehörden verständigt.

Zur Bergung des Lastzuges ist ein Kranwagen erforderlich. Die Bergungsarbeiten und Ölbekämpfungsmaßnahmen werden sich voraussichtlich noch einige Stunden hinziehen. Auf Höhe der Unfallstelle ist der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr läuft einspurig links an der Unfallstelle vorbei. Dank des geringen Verkehrsaufkommens kommt es nicht zu größeren Stauungen.

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