Dienstag, 25.09.2018

Polizei sucht Vermisste Prostituierte in Mömbris

Letzter Hinweis: Andrea Kunz hat aus dem Raum Hemsbach telefoniert

Prostituierte aus Bad Orb seit Freitagabend vermisst
Mömbris/Bad Orb Montag, 22.12.2008 - 17:49 Uhr

Die Ermittlungen der Polizei im Vermisstenfall Andrea Kunz konzentrieren sich auf Mömbris. Die Polizei hat gestern dem Main-Echo mitgeteilt, dass am heutigen Dienstag ein Polizeihubschrauber und mehrere Streifen bei einer Suchaktion im Bereich Mömbris-Hemsbach in Richtung Hahnenkamm eingesetzt werden.

Wie in der Ausgabe vom 12. Dezember berichtet, wird seit dem 5. Dezember die 47-jährige Prostituierte Andrea Kunz aus Bad Orb vermisst. Andrea Kunz bot Hausbesuche an und hatte nach Erkenntnissen der Polizei an jenem Abend einen Termin mit einem Freier. Gegen 22.30 Uhr habe sie ihren Mann angerufen und um Hilfe gebeten, das Gespräch sei indes plötzlich abgebrochen. Spezialisten der Polizei konnten ermitteln, dass dieses Gespräch aus dem Raum Mömbris-Hemsbach geführt wurde. Da nicht ausgeschlossen wird, dass die Bad Orberin Opfer einer Straftat wurde, hält es die Polizei für möglich, bei der heutigen Suchaktion im Raum Hemsbach zu weiteren Erkenntnissen zu gelangen.

Die Personenbeschreibung

 

In diesem Zusammenhang bitten die Ermittler insbesondere die Mömbriser, Beobachtungen von jenem 5. Dezember zu melden. Die Polizei beschreibt Andrea Kunz wie folgt: Etwa 1,65 Meter groß und schlank. Sie trägt schulterlanges, gelocktes schwarzes Haar mit roten Strähnen, sie spricht Frankfurter Dialekt und hat am linken Unterarm eine Tätowierung. Zuletzt war sie mit Blue-Jeans und einer schwarzen Winter-Langjacke bekleidet. Das Innenfutter der Jacke ist schwarz-braun gemustert. Vermutlich hat die Gesuchte eine kleine Reisetasche aus weichem Material bei sich, in der rote, so genannte Overknee-Stiefel, mit hohem Absatz waren. An ihrer kleinen schwarzen Handtasche hängt ein lila Herz. Falls die heutige Aktion keine neuen Hinweise bringen sollte, ist eine groß angelegte Suche mit Bereitschaftspolizei in Hemsbacher Gefilden nicht ausgeschlossen. Die Ermittler halten es für wahrscheinlich, dass im Falle eines Gewaltverbrechens das Opfer in Tatortnähe blieb. An dem Fall arbeiten hessische und bayerische Beamten.mcm

Hinweise, die auf Wunsch diskret behandelt werden, bearbeitet die Polizei in Alzenau. Telefon: 06023/9440.

 

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