Donnerstag, 24.05.2018

Raubüberfall auf Juweliergeschäft: Das war der Fluchtweg

Polizei bittet um Hinweise – Fluchtweg im Detail rekonstruiert

Aschaffenburg Dienstag, 13.03.2018 - 13:56 Uhr

Nach dem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Aschaffenburger Innenstadt hat die Polizei jetzt den Fluchtweg der Täter rekonstruiert. Sie bittet weitere Zeugen, sich zu melden.

Mehrere Täter hatten kurz vor 10.30 Uhr das Juweliergeschäft in der Herstallstraße betreten. Die Täter bedrohten die Angestellten, versprühten Reizgas und raubten Schmuck aus den Auslagen. In der Folge türmten die Täter zunächst zu Fuß mit ihrer Beute. Zumindest eine Angestellte wurde leicht verletzt.

Mit einer Großfahndung hatte die Aschaffenburger Polizei bis in die Nachmittagsstunden nach den Männern gefahndet. Sie befinden sich jedoch weiterhin auf der Flucht. Anhand von Spuren und Zeugenangaben konnte zwischenzeitlich der Fluchtweg der Täter rekonstruiert werden. Dieser führt vom Tatort in der Herstallstraße aus über die Badergasse, Sandgasse, Erbsengasse, dann die Wermbachstraße passierend weiter in Richtung Altstadtfriedhof (Bereich hinter dem Löhergrabenparkhaus), runter ins Fischerviertel mit der Fischer- und Maingasse und schließlich dem Mainradweg entlang bis zum Perth Inch.

 

Die Täter legten diesen Weg zumindest zum Teil auch mit Fahrrädern zurück. Ob es vom Perth Inch dann weiter am Main entlang z.B. bis zum Schlotfegergrund ging, ist unklar, aber möglich. Irgendwo in diesem Bereich könnten die Täter dann vom Rad auf einen Fluchtwagen umgestiegen sein.

Die Ermittler bitten jetzt erneut um Hinweise von Zeugen, denen die Täter auf dem Rad oder zu Fuß im Bereich des oben genannten Fluchtwegs aufgefallen sind. Von großer Bedeutung wären Beobachtungen zum Umstieg der Täter auf ein Auto.

Anrufe bitte an die Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732.

Polizei Unterfranken/cku

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