Sonntag, 23.09.2018

Hasen und Gänse qualvollhingerichtet - besonders brutaler Fall von Tierquälerei

Bild-006.jpg (© Polzei Unterfranken)
Hammelburg-Gauaschach/Kreis Bad Kissingen Freitag, 29.08.2008 - 15:29 Uhr

Mit einem besonders brutalen Fall von Tierquälerei ist seit Mittwoch die Hammelburger Polizei beschäftigt. Unbekannte hatten an zwei verschiedenen Örtlichkeiten, an denen Hasen, Zuchtgänse und Hühner gehalten werden, zahlreiche Tiere bereits an Ort und Stelle qualvoll getötet.

Die traurige Bilanz: acht tote Stallhasen, elf tote Hühner und achte verendete Gänse. Von den Tierquälern und von weiteren entwendeten Tieren fehlt bisher jede Spur. Die Polizeiinspektion Hammelburg hofft jetzt auf Zeugenhinweise.

Es war in der Tat ein schreckliches Bild, das sich am Mittwochnachmittag den Hammelburger Polizisten am Sportgelände des TSV Gauaschach bot. Dort lagen drei getötete Stallhasen, die Unbekannte offenbar mit großer Wucht an die Wand des Geräte- und Toilettenhäuschens geschleudert hatten, wobei die Tiere elendig starben. Einer der Hasen war im Kopfbereich überfahren worden. Von den anderen acht schlachtreifen Stallhasen, die in der Nacht zum Mittwoch aus einem Stall in der Lindenrainstraße entwendet worden waren, fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur.

Am Donnerstagabend wurde das Ausmaß der Tierquälerei noch dramatischer. Wie sich herausstellte waren die Täter in der gleichen Nacht auch in einem umzäunten Gelände am nordwestlichen Ortsrand von Gauaschach aktiv. Auch hier gingen die Unbekannten mit äußerster Brutalität gegen die dort gehaltenen 23 Zuchtgänse und 28 Hühner vor. Noch im Gehege verendeten elf Hühner und sieben Gänse qualvoll. Sie waren unter anderem durch Stockschläge getötet worden. Neun Gänse und ein Huhn hatten die Tierquäler mitgenommen. In gut einem Kilometer Entfernung wurden dann an einem Feldweg in Richtung Altbessingen fünf tote Stallhasen entdeckt. Eine schwerverletzte Gans, die im Todeskampf lag, wurde von ihrem Leiden erlöst. Von den übrigen Tieren, die aus den beiden Stallungen entwendet wurden, fehlt jede Spur. Nicht auszuschließen ist, dass auch sie in den nächsten Tagen irgendwo tot aufgefunden werden.

Die Hammelburger Polizei steht bei der Aufklärung des Falls bislang vor einem Rätsel. Erschreckend ist die äußerste Brutalität, die die Täter bei der Tötung der Tiere an den Tag gelegt haben. Der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Hammelburg hofft bei der Aufklärung jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

  • Wer hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Gauaschach verdächtige Personen gesehen?
  • Wer ist zum fraglichen Zeitpunkt auf das mit Sicherheit laute Geschnatter des Federviehs aufmerksam geworden?
  • Wer hat sonst irgendwelche Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit dem qualvollen Tod der Tiere stehen könnten?
    Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Hammelburg unter Tel.-Nr. 09732/9060. 

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