Donnerstag, 15.11.2018

Messerstecherei in Rauchbar - Tatverdächtiger frei

Staatsanwaltschaft stuft Tat als gefährliche Körperverletzung ein

Aschaffenburg Dienstag, 19.08.2008 - 10:10 Uhr

Bei einer Messerstecherei in einer Aschaffenburger Shishabar (Einer Rauch-bar für Wasserpfeifen) sind am Sonntagabend ein 40-Jähriger schwer und der Angreifer leicht verletzt worden.

 

Messerstecherei in Aschaffenburger Eisdiele - 40-Jähriger schwer verletzt (Aschaffenburg). Bei einer Messerstecherei in einer Aschaffenburger Shishabar (Einer Rauch-bar für Wasserpfeifen)  sind am Sonntagabend ein 40-Jähriger schwer und der Angreifer leicht verletzt worden. Die beiden hatten sich zunächst heftig gestritten, bis schließlich einer der Kontrahenten ein Messer zog. Er wurde in der Nähe des Tatorts festgenommen. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt.

Gegen 19:30 Uhr waren die Männer in dem Lokal in der Goldbacher Straße aneinander geraten und gingen schließlich aufeinander los. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat der Syrer dann ein Messer gezogen und auf den Aschaffenburger eingestochen. Der in Israel geborene Mann wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

Der Täter versuchte zu flüchten, wurde aber von einem Beamten der Aschaffenburger Polizei verfolgt, der in seiner Freizeit zufällig in der Nähe unterwegs war. Er verständigte seine Kollegen, die den Mann kurze Zeit später bei einem Imbiss festnahmen.

Der in Aschaffenburg wohnende Tatverdächtige wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Laufe des Montags dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über den Erlass eines Haftbefehls entscheiden wird.

Da der genaue Tatablauf bzw. die Hintergründe noch nicht vollständig geklärt sind, ist die Kriminalpolizei auf der Suche nach Zeugen, die den Streit der beiden bzw. die Auseinandersetzung mitgekommen haben. Hinweise werden unter Tel.-Nr. 06021/857-1732 entgegengenommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ist der beschuldigte Syrer am Montagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Da sich im Rahmen der Ermittlungen ergeben hatte, dass nur von einer gefährlichen Körperverletzung auszugehen ist und da der 34-Jährige über einen festen Wohnsitz verfügt und einer geregelten Arbeit nachgeht, wurde er nach seiner richterlichen Einvernahme wieder entlassen.  

 
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