Samstag, 23.02.2019

Herzinfarkt - Busfahrer stirbt - Reisebus kippt um - Zwei Schwerverletzte

Heimbuchenthal, Kreis Aschaffenburg
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In Heimbuchenthal hat am Donnerstagnachmittag der Fahrer eines Reisebusses während der Fahrt offenbar einen Herzinfarkt bekommen. Anschließend kippte der Bus um. Von den neun Mitfahrern verletzten sich zwei schwer. Der 65 Jahre alte Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Die Staatsstraße 2308 war bis etwa 20 Uhr komplett gesperrt.

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Fahrer bekommt Herzinfarkt - Reisebus kippt um
Foto: Ralf Hettler |  36 Bilder

Bilderserie: Ralf Hettler und Patrizia Ehser

Durch eine "medizinische Ursache", sehr wahrscheinlich einen Herzinfarkt, verlor der Fahrer eines Klein-Reisebusses für 30 Personen die Kontrolle über das Fahrzeug. Bis zum Zeitpunkt des Unfalls hatte der 30-Sitzer-Reisebus nur wenige hundert Meter zurückgelegt. Auf Höhe des Ortsschildes von Heimbuchenthal kam das Fahrzeug zunächst nach links, prallte dann rechts gegen eine steil ansteigende Böschung und kippte anschließend nach links um. Der Bus blieb so auf der Fahrbahn liegen, dass die Straße komplett blockiert war.

Die neun Fahrgäste im Bus hatten in Heimbuchenthal an einem Seminar einer Pharmafirma teilgenommen. Bei ihnen handelt es sich um Apotheker aus dem Rhein-Main-Gebiet.

Beim Unfall wurden ein 56 Jahre alter Mann und eine 41-jährige Frau schwer verletzt, die sieben übrigen Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Für den Busfahrer kam jede Hilfe zu spät. Die Reanimationsversuche der Sanitäter blieben erfolglos. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Nach Angaben der Polizei wohnte der Fahrer in Frankfurt.

Die schwer verletzte Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Ludwigshafen gebracht, der 56-Jähige mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Außerdem erlitten sieben weitere Businsassen leichte Verletzungen in Form von Prellungen und Abschürfugen. Diese Fahrgäste wurden alle an Ort und Stelle medizinisch betreut.

Die Fahrgäste wurden in dem Hotel, in dem das Seminar im Laufe des Tages abgehalten wurde, betreut. Sie wurden gegen 18.15 Uhr mit einem Ersatzbus abgeholt.

Die Rettungsleitstelle hatte vier Notärzte, einen Hubschrauber und 13 Rettungsfahrzeuge entsandt. Ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort waren fünf Feuerwehren. mai/dc/Polizei Unterfranken



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