Freitag, 22.06.2018

Aggressiver Mann bespuckt und begrapscht Fahrgäste im Zug

Bundespolizei Würzburg sucht Zeugen

Karlstadt Mittwoch, 13.06.2018 - 16:17 Uhr

Am Samstagabend hat ein 29-Jähriger im Regionalexpress von Würzburg nach Frankfurt mehrere Fahrgäste beleidigt, angespuckt und Frauen begrapscht. Bei Karlstadt wurde der Mann von Bundespolizisten aus dem Zug geholt. Die Polizei sucht nun weitere Geschädigte.

Ein Mann hat am späten Samstagabend (9. Juni) in Karlstadt die Bundespolizei auf den Plan gerufen. Der 29-Jährige hatte in einem Regionalexpress auf dem Weg nach Frankfurt mehrere Personen bespuckt, teilweise verbal beleidigt und begrapscht.

Die Deutsche Bahn bat am Samstagabend gegen 23:00 Uhr die Würzburger Bundespolizei um Hilfe. In einem Regionalexpress von Würzburg in Richtung Frankfurt befände sich ein aggressiver Mann, der mehrere Fahrgäste bespuckt und verbal beleidigt habe. Der Lokführer stoppte daraufhin den Zug kurz vor dem Bahnhof Karlstadt.

Die Würzburger Bundespolizei sowie Beamte der Polizeiinspektion Karlstadt rückten aus. Wie sich herausstellte, hatte der 29-jährige Deutsche zuvor mehrere weibliche Fahrgäste körperlich bedrängt. Unter anderem berührte er eine 21-jährige Frau unsittlich. Außerdem bespuckte er mehrere Frauen, nachdem seine dreisten Annäherungsversuche abgewiesen worden waren. Eine weitere Frau beleidigte er zudem verbal auf üble Weise. Der Zugbegleiter, der versuchte den Mann von seinem Tun anzuhalten, wurde ebenfalls bespuckt. Anschließend entblößte sich der Täter in der Öffentlichkeit, indem er seine Hose herunterließ.

Auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten wurde der Mann ausfällig und beleidigte diese mehrfach. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab rund 3 Promille. Daraufhin nahm die Bundespolizei den aggressiven Mann in Gewahrsam. Erst am nächsten Morgen durfte er die Ausnüchterungszelle wieder verlassen und seine Reise fortsetzen.

Den 29-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Sexueller Belästigung, Exhibitionistischer Handlungen und Beleidigung.

Nach Stand der Ermittlungen ist nicht auszuschließen, dass es noch weitere Geschädigte geben könnte. Die Bundespolizei bittet Geschädigte oder Zeugen der Vorfälle sich bei der Bundespolizeiinspektion Würzburg unter der Telefonnummer 0931 32259-0 zu melden.

dc/Meldung der Bundespolizei Würzburg

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