Donnerstag, 20.09.2018

Lebensgefährliche Flucht über Bahngleise in Würzburg

Bundespolizei Würzburg

Würzburg Freitag, 20.04.2018 - 11:48 Uhr

Am Donerstagabend versuchte ein Mann am Würzburger Hauptbahnhof mit einer lebensgefährlichen Aktion der Polizei zu entkommen. Er flüchtete über mehrere Bahngleise hinweg.

Mit einer lebensgefährlichen Flucht hat am Donnerstagabend (19. April) am Hauptbahnhof Würzburg ein straftatverdächtiger Mann versucht der Bundespolizei zu entkommen. Der 29-Jährige flüchtete über mehrere Bahngleise ins Stadtgebiet und konnte dort festgenommen werden.

Gegen 17:15 Uhr informierte die Deutsche Bahn die Bundespolizei in Würzburg über einen Bahnreisenden, der sich ohne Fahrschein in einem aus Nürnberg kommenden ICE befinde. Nach Ankunft am Würzburger Hauptbahnhof wollte sich der Mann gegenüber den eingesetzten Streifen der Bundespolizei nicht ausweisen, weswegen ihn die Beamten zur Feststellung der Personalien mit zur Dienststelle nehmen wollten.

Daraufhin ergriff dieser unvermittelt die Flucht und überquerte dabei mehrere Bahngleise in Richtung Grombühl. Während der Verfolgung griff die Person nach einem Stein und warf diesen in Richtung der nacheilenden Beamten. Das Wurfgeschoss verfehlte nur sehr knapp sein Ziel.

Kaum in der Auverastraße angekommen, rannte der 29-Jährige erneut über die Bahngleise in Richtung Schweinfurter Straße, und von dort über den Berliner Ring zum Hauptfriedhof Würzburg.

Dort konnte der Flüchtende durch einen Kollegen der Bundespolizei gestellt werden. Auch hier griff der Mann den Beamten mit Steinwürfen an. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray gelang dem sudanesischen Staatsangehörigen erneut die Flucht in Richtung Eichstraße. Dort konnte die Person letztlich, im Zusammenwirken mit einer Streife der Landespolizei, festgenommen werden. Hierbei leistete der Mann erheblichen Widerstand und musste gefesselt werden.

Bei dieser lebensgefährlichen Aktion konnte er von Glück reden, dass zu dem Zeitpunkt kein Zug diese Gleise passierte. Ein Beamter der Bundespolizei wurde leicht verletzt, konnte jedoch seinen Dienst fortsetzten.

Nun kommt auf den 29-Jährigen eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung zu.

dc/Meldung der Bundespolizei Würzburg

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