Samstag, 05.12.2020
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Anti-Raser des Jahres

Mit 25 Stundenkilometern auf der A3 unterwegs
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Weil er auf der A 3 mit nur 25 km/h den Kauppenaufstieg bei Weibersbrunn hoch kroch, geriet ein 49-Jähriger mit seinem Fahrzeuggespann am Donnerstagvormittag ins Visier einer Autobahnstreife. Der Mann war gegen 10.15 Uhr mit einem in Großbritannien zugelassenen Kleintransporter und einem angehängten Wohnwagen in Richtung Würzburg unterwegs.

An der Steigungsstrecke schaffte der Transporter nur noch Tempo 25 und stellte für schnellere Verkehrsteilnehmer ein gefährliches Hindernis dar. Die Streife lotste das Gespann umgehend von der Autobahn. Bei der Kontrolle und der sich anschließenden Wiegung stellte sich heraus, dass es massiv überladen war. Transporter und Anhänger brachten zusammen statt den erlaubten 3.400 kg 5.600 kg auf die Waage.

Damit war die Fahrt für den in Großbritannien wohnenden Rumänen in Richtung Heimat vorerst beendet. Das Gespann wurde abgestellt und die Weiterfahrt untersagt. Dem Mann wurde aufgegeben, zur Übernahme des Übergewichts ein weiteres Fahrzeug kommen zulassen. Bis dahin bleiben die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Für das anstehende Bußgeldverfahren musste der 49-Jährige eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Laster mit Rad ab

Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg. Gegen 10 Uhr fuhr am Donnerstagvormittag ein Autotransporter aus dem Kreis Borken am dreispurigen Kaupppenaufstieg in Richtung Würzburg. Plötzlich löste sich an der Hinterachse des Lkw das äußere Rad der Zwillingsbereifung und machte sich nach rechts Richtung Leitplanke davon. Es rollte etwa hundert Meter aufrecht an der Leitplanke entlang und blieb schließlich ohne weiteren Schaden anzurichten an dieser stehen.

Der Lkw-Fahrer bemerkte das Abscheren des Rades und hielt seinen Zug - nachdem hier kein Standstreifen vorhanden ist - auf dem rechten Fahrstreifen an. Durch einen Pannenservice ließ sich der 62-jährige Lkw-Fahrer anschließend vor Ort ein neues Rad montieren. Weil der Zug den rechten Fahrstreifen blockierte, sicherten ihn Kräfte der Autobahnmeisterei ab. Durch die Wegnahme des Fahrstreifens kam es zu Behinderungen im Verkehrsfluss. Gegen 14.15 Uhr hieß es wieder „Rad dran …“ und die Einsatzstelle konnte geräumt werden.
Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei
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