Freitag, 28.02.2020
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Unfall mit Reisebus auf A3 – Ein Toter, mehrere Verletzte

Weibersbrunn
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In der Nacht zum Samstag ist auf der A3 bei Weibersbrunn (Kreis Aschaffenburg) ein Reisebus auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Mehrere Personen wurden zum Teil schwer verletzt, der Busfahrer kam durch den Unfall ums Leben.

Die Autobahn war in beiden Richtungen komplett gesperrt. Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach.

Kurz nach Mitternacht hat sich der Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Weibersbrunn ereignet. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war ein mit Glas beladener Sattelzug auf der vierspurigen A3 in Richtung Nürnberg unterwegs. Im Bereich des sogenannten „Kauppenaufstiegs“ fuhr das Gespann offenbar mit langsamer Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur. Der Fahrer eines nachfolgenden, belgischen Reisebusses erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf.

Etwa 40 Insassen befanden sich zum Unfallzeitpunkt im Reisebus. Vier davon, darunter auch der Fahrer, erlitten schwere Verletzungen. Sie und 18 weitere Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Weitere Businsassen wurden mit leichteren Blessuren vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

Die 31 leicht- und unverletzten Fahrgäste wurden mit einem Ersatzbus zu einer nahegelegenen Autobahnraststätte gebracht. Sie werden dort in einem eigens bereitgestellten Raum von Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr betreut. Der Lkw-Fahrer kam offenbar mit dem Schrecken davon.

Neben der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach befanden sich ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren, mehrere Notärzte und Besatzungen des Rettungsdienstes sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden.

Busunfall bei Weibersbrunn - Fahrer stirbt
Quelle: Ralf Hettler

Die Autobahn blieb für die Unfallaufnahme durch einen von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg  angeforderten Sachverständigen in Fahrtrichtung Würzburg voll gesperrt. Nach der Unfallaufnahme unterstützten die Feuerwehrleute das Abschleppunternehmen bei der Bergung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung.

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Busunfall auf der A3 bei Weibersbrunn am 31.03.2018
Foto: Ralf Hettler |  25 Bilder

Die Feuerwehren standen unter der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann.  Dem  Einsatzleiter standen 90 Einsatzkräfte und 20 Fahrzeuge zur Verfügung. Von Seiten des Sanitäts- und  Rettungsdienstes waren 75 Einsatzkräfte vor Ort.

Bis etwa 2.30 Uhr war die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt.

Ralf Hettler/Berichte der Polizei Unterfranken und der Kreisbrandinspektion

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