Donnerstag, 28.05.2020
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Überladener Transporter bei Hösbach auf der A3 gestoppt

VPI Aschaffenburg

Aschaffenburg
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Am Freitag fiel den Beamten der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach ein Mercedes Sprinter auf. Das Fahrzeug mit belgischer Zulassung wurde von der A3 gelotst, da der Verdacht der Überladung bestand.

Der mit einen zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen ausgestattete Bus brachte letztendlich einen Wert von knapp 5,5 Tonnen auf die Waage, was einer Überladung von 55 Prozent entsprach. Der moldauische Fahrer musste für den Verstoß eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Die Weiterfahrt gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet. Im Bus befanden sich neun Reisende aus dem osteuropäischen Ausland samt Reisegepäck. Es stellte sich heraus, dass der Ausbau des Sprinters mit Trennwänden, Komfortsitzen und Schlafkabinen die Gewichtsressourcen schon im Leerzustand vollkommen ausgeschöpft hatte.

Um die Weiterfahrt zu gestatten, musste ein weiterer Kleintransporter das Gepäck einladen. Die Organisation eines Ersatzbuses für die Fahrgäste war dem Fahrer dann zu umständlich. Kurzerhand schickte er diese in einem unbeobachteten Moment um die Ecke, um sie später wieder einsteigen zu lassen. Da diese Vorgehensweise bei den Beamten nur allzu bekannt war, kam er nicht darum herum, doch noch ein Fahrzeug für sie zu organisieren.

Nachdem der bestellte Pkw eintraf, konnte auch der Sprinter mit einem Minimum an Fracht und Besatzung seine Fahrt fortsetzen.

Verlorene Heckstange verursacht Unfall bei Marktheidenfeld

Aus bisher nicht bekannten Gründen verlor der 25-jährige Führer eines BMW aus München seine Heckstoßstange. Der Wagen war am Freitag gegen 19:30 Uhr auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs, als sich das Fahrzeugteil ablöste.

Ein nachfolgender Fahrer aus dem Raum Mönchengladbach überfuhr mit seinem Seat Arona die Stoßstange und beschädigte hierbei seinen Wagen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 3300 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit, so dass es zu keinen weiteren Verkehrsstörungen kam.

BMW ohne Zulassung in Hösbach unterwegs

Nur kurzes Glück mit ihrem neu gekauften 5er BMW hatten ein 28-jähriger und ein 48-jähriger aus dem Kreis Frankfurt. Das Fahrzeug war den Beamten gegen 16 Uhr an einer Tankstelle in Hösbach aufgefallen, da es ohne Kennzeichen geführt wurde.

Die Insassen wollten den gebrauchten BMW, welcher weder zugelassen noch versichert war, zunächst nach Frankfurt bringen, um ihn von dort weiter ins Ausland zu überführen. Die vorübergehende Zulassung mit sogenannten Kurzzeitkennzeichen wollten sie sich sparen, was beiden nun eine Anzeige einbrachte.

Auch die im Kofferraum mitgeführten roten Kennzeichen durften sie nicht mehr anbringen, da diese nur von einem Fahrzeughändler verwendet werden dürfen.

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