Sonntag, 08.12.2019

Rauchwolke über Heilbronn: Verpuffung im Kohlekraftwerk

Wertheim
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Am Samstag, gegen 14.40 Uhr, meldeten mehrere Notrufer bei Polizei und Feuerwehr eine große, schwarze Rauchwolke über dem Bereich des Kohlekraftwerkes in Heilbronn.


Nach den ersten Ermittlungen zu Folge kam es nach Revisionsarbeiten an einer Abgasreinigungsanlage zu einem plötzlich ausbrechenden Brand. Ein 35-jähriger Arbeiter, der als Wache abgestellt war, versuchte noch ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern und erlitt hierbei schwere Brandverletzungen.
Zu Hilfe eilende Kollegen konnten den Verletzten retten, aber auch sie konnten ein Ausbreiten der Flammen nicht verhindern. Die Brandursache ist im Moment noch nicht geklärt, es wird jedoch mindestens eine Verpuffung angenommen.
Die alarmierte Feuerwehr Heilbronn rückte mit starken Kräften zur Brandstelle vor. Insgesamt waren 105 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen im Einsatz. Der Brand konnte um 18.30 Uhr unter Kontrolle gebracht werden, eine Brandwache verblieb vor Ort. Durch den Brand entwich schwarzer dicker Qualm aus dem Schornstein des Kraftwerkes. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Der verletzte 35-jährige Arbeiter wurde mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Den Gesamtsachschaden geben Polizei und Kraftwerksbetreiber mit rund einer Million Euro an.

Polizei Heilbronn/mkl
 

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