Freitag, 21.02.2020
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Neue Details zum Beziehungsdrama auf Haseltalbrücke

Bischbrunn
Bluttat auf Haseltalbrücke
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Nach dem tödlichen Drama auf der Haseltalbrücke bei Bischbrunnwerden noch vor dem offiziellen Obduktionsbericht erste Details bekannt. Dem Obduktionsergebnis zufolge wurde die 26-Jährige mit Stichen in den Hals getötet. Die Stiche hatte ihr der 31 Jahre alte Ex-Freund der Frau im Auto beigebracht.

Diese Informationen sind unserem Medienhaus, ebenso wie dem Bayerischen Rundfunk bekannt geworden. 

Die Frau, die am Sonntag leblos in dem Unfall-BMW gefunen worden war, hatte auch Verletzungen durch den Unfall gehabt, tödlich seien letztlich aber die Messerstiche in den Hals gewesen.

Verantwortlich für die Stiche war der Ex-Freund der Frau, wie die 26-Jährige stammt auch er aus dem Kreis  Aschaffenburg.
Der 31-Jährige hatte sich am Sonntagmorgen von der 70 Meter hohen Haseltalbrücke in den Tod gestürzt, als sich Ersthelfer dem verunfallten BMW genähert hatten.

Wie die Polizei ebenfalls mitgeteilt hat, hatte der Mann nach Streitigkeiten ein Kontaktverbot zu seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Bei einem Streit Mitte März zwischen den Beiden hatte die die Polizei einschreiten müssen. Nach diesem Streit hatte die Frau offenbar die Beziehung beendet.

Näheres zum Tathergang steht noch nicht fest.  Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

 
dc

Nach Tötungsdelikt auf Haseltalbrücke - Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an - 26-Jährige obduziert

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Nach dem Auffinden einer 26-Jährigen in einem Pkw auf der Haseltalbrücke und dem anschließenden Suizid des 31-jährigen dringend Tatverdächtigen dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg und der Staatsanwaltschaft weiterhin an. Am Montag wurde der Leichnam der Getöteten obduziert.

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Beziehungstat auf der A3-Brücke bei Bischbrunn am 09.04.2017
Foto: Ralf Hettler |  14 Bilder

Im Laufe des Sonntags liefen die Ermittlungen der Kripo Würzburg mit Unterstützung der Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Dabei ging es insbesondere um die Frage des genauen Tathergangs und der Tatumstände.

Fest steht zwischenzeitlich, dass die getötete 26-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg stammt. Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich um den 31-jährigen ehemaligen Lebensgefährten der Frau, der ebenfalls im Landkreis Aschaffenburg wohnt.

Auf Grund einer häuslichen Streitigkeit mit der 26-Jährigen wurde am 17.03.2017 durch die Polizei ein vorläufiges 14-tägiges Kontaktverbot nach dem Gewaltschutzgesetz gegen den 31-Jährigen angeordnet.

Am Donnerstag, den 06. April, kam es zu einem weiteren Vorfall. Der 31-Jährige nötigte die Frau ihren Pkw anzuhalten. Diese verständigte die Polizei. Eine Gefährderansprache wurde durchgeführt.

Am 7.4.2017 beantragte die 26-Jährige beim Amtsgericht Aschaffenburg, im Wege einer einstweiligen Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz, ein Kontaktverbot gegen den 31-Jährigen zu erlassen. Dieser Antrag wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Aschaffenburg vom 7.4.2017 mangels Antragsvoraussetzungen abgewiesen.

Am Montagvormittag wurde der Leichnam der Beifahrerin auf richterliche Anordnung in der Rechtsmedizin Würzburg obduziert. Dem Ergebnis zufolge hatte die 26-Jährige Stichverletzungen, denen sie erlegen war. Was den Tathergang anbelangt gehen die Ermittler davon aus, dass der 31-Jährige dem Opfer im Pkw die tödlichen Verletzungen zugefügt hat. Ob dies während der Fahrt oder nach Stillstand des Fahrzeuges geschehen ist, bedarf noch weiterer Ermittlungen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde im Fahrzeug sichergestellt.

Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens auf der Haseltalbrücke wurde am Sonntagvormittag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger hinzugezogen.

Originalmeldung der Polizei Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg

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