Dienstag, 25.06.2019

Mehr als 90.000 Euro Sachschaden bei Unfall auf der A3 bei Waldaschaff

Aschaffenburg
Kommentieren

Am Samstagmorgen kam es auf der A3 bei Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt gegen 10.30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden.

Der 25-Jährige Fahrer eines Schweizer Mercedes kam aus bislang ungeklärter Ursache vom linken Fahrstreifen nach links in das Bankett und schleuderte anschließend nach rechts. Dort kollidierte das Fahrzeug mit einem weiteren Mercedes, der auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs war. Der Unfallverursacher drehte sich mehrfach auf der Fahrbahn und schlug schließlich am rechten Fahrbahnrand in die Böschung ein. Das zweite Fahrzeug geriet ebenfalls nach rechts ins Bankett, wo es sich mehrfach überschlug, bevor es zum Stehen kam. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt und erlitt ein Schleudertrauma. Der 37-Jährige Fahrer des überschlagenen Mercedes und seine Beifahrerin wurden glücklicherweise ebenfalls nicht schwerer verletzt, werden jedoch zunächst intensivmedizinisch betreut. Aufgrund des Trümmerfeldes, der umfangreichen Spurenlage und der notwendigen Versorgung der Verletzten musste die Fahrbahn für längere Zeit voll gesperrt werden. Dadurch entstand ein längerer Stau, welcher sich nach Bergung der Fahrzeuge nur langsam abbaute. Im Stau kam es darüber hinaus auch noch zu einem Kleinunfall, als ein PKW auf den davor stehenden Verkehrsteilnehmer rollte. Der Sachschaden an den Fahrzeugen, sowie den Verkehrseinrichtungen wird auf ca. 91.000 Euro geschätzt.

A3 Waldaschaff: Auto überschlägt sich - drei Verletzte
Quelle: Ralf Hettler/Annika Kickstein

 

  

Auffahrunfall vor Baustelle

Bischbrunn, BAB A3, Fahrtrichtung Frankfurt. Gegen halb vier befand sich eine Streifenbesatzung am Samstagnachmittag auf der BAB A3 in Fahrtrichtung Frankfurt, als sie in den üblichen Rückstau der Fahrstreifenreduzierung vor der Baustelle bei Rohrbrunn geriet. Diesmal war der Grund jedoch ein Auffahrunfall, welcher sich nur wenige Minuten vorher ereignet hatte. Auf dem mittleren von drei Fahrstreifen standen drei Fahrzeuge, ein ebenfalls zufällig hinzugekommener Krankentransport hielt mit Blaulicht dahinter und ein Rettungsassistent kümmerte sich bereits um die Verunfallten. Nach Absicherung der Unfallstelle stellte sich der Hergang wie folgt dar: Aufgrund des stockenden Verkehrs musste der Fahrer eines Renaults zunächst bremsen. Der dahinter befindliche Fahrzeugführer schaffte es gerade noch so ebenfalls anzuhalten, allerdings konnte der 71-Jährige Fahrer eines Mercedes sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig stoppen, sodass alle drei Fahrzeuge zusammengeschoben wurden. Der Mercedes war frontal stark beschädigt, nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Beifahrerin im Mercedes und der Fahrer des mittleren Fahrzeuges wurden leicht verletzt, konnten ihre Fahrt jedoch fortsetzen. Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten zunächst der linke und mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Bis das Bergefahrzeug eingetroffen war, verblieb der verunfallte Mercedes auf dem linken Fahrstreifen und wurde dort entsprechend abgesichert. Der Sachschaden beziffert sich auf ca. 8000 Euro.

+20 weitere Bilder
Verkehrsunfall auf der A3 bei Waldaschaff am 27.10.2018
Foto: Ralf Hettler |  22 Bilder

 

Stoßstange verloren

Waldaschaff, BAB A3, Fahrtrichtung Passau/Linz. Kurz nach 18 Uhr gingen am Samstagabend mehrere Meldungen über eine Stoßstange auf der Fahrbahn ein. Obwohl sich unverzüglich eine Streife auf den Weg machte, erfasste der Fahrer eines Audi das Fahrzeugteil. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1500 Euro. Der Verlierer der Stoßstange konnte bisher nicht ermittelt werden. Wer kann Angaben zu dem Fahrzeugteil machen? Wer hat ein mögliches Verursacherfahrzeug gesehen? Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 

Alkoholfahne hinter sich hergezogen

Marktheidenfeld, BAB A3, Fahrtrichtung Passau/Linz. Als eine Streifenbesatzung hiesiger Dienststelle gegen 00:00 Uhr am Sonntagmorgen zu einem Pannenfahrzeug unterwegs war, staunten sie nicht schlecht. Zunächst schien alles recht normal, beim Eintreffen der Beamten hatte ein hilfsbereiter Verkehrsteilnehmer das Pannenfahrzeug bereits mittels Abschleppseil mit dem eigenen Fahrzeug verbunden und zog den havarierten VW Touran gerade von der Autobahn. Die Streifenbesatzung sicherte das Unterfangen ab, um die Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Plötzlich riss das Abschleppseil und der PKW blieb im Bereich der Autobahnausfahrt der Anschlussstelle Marktheidenfeld erneut liegen. Als die Beamten daraufhin an das Fahrzeug herantraten und erstmals Kontakt zu dem Fahrer aufnehmen konnten, war der Grund für die „Panne“ schnell klar: Der Fahrer hatte beinahe 1,8 Promille, die leere Wodkaflasche lag unter dem Sitz. In diesem Zustand hatte er vergessen zu Tanken und war ohne Treibstoff liegen geblieben. Nachdem die Beamten das Fahrzeug nun selbst von der Autobahn gezogen hatten und das Fahrzeug verkehrssicher abgestellt war, musste sich der Fahrer einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein abgeben. Da der Beschuldigte keinen Wohnsitz in Deutschland hatte, durfte er die Dienststelle auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung verlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

VPI Aschaffenburg/mkl

 

Kommentare

laden


Die Diskussion wurde geschlossen..

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!