Sonntag, 18.08.2019

Laurenzimesse: Zwei 15-Jährige bekommen Platzverbot - Schlägerei im Bus

Marktheidenfeld
Kommentieren
Die Laurenzimesse beschäftigt die Polizei in Marktheidenfeld weiter. Zwei pöbelnde Jugendliche erhielten am Dienstag einen Platzverweis für den Rest des Festes. Einer der beiden war zudem betrunken. Zudem ist es in einem Bus auf dem Heimweg von der Messe offensichtlich zu einer Schlägerei gekommen.

Weil er sich anderen Festbesuchern gegenüber aggressiv verhielt und diese anpöbelte, wurde einem 15-jährigen Schüler am Dienstag, gegen 21.40 Uhr, ein Platzverbot bis zum Ende der Laurenzimesse ausgesprochen.

Ein weiterer 15-Jähriger, der bereits am Vortag aufgefallen, erhielt ebenfalls durch den Sicherheitsdienst am Mittwoch, gegen 0.50 Uhr, ein Platzverbot bis zum Ende der Messe. Der junge Mann war alkoholisiert (1,16 Promille) und pöbelte ebenfalls auf dem Festplatz herum. Er wurde in Gewahrsam genommen und zu Hause in die Obhut seiner Mutter entlassen.

Schlägerei im Bus nach der Laurenzimesse

Zu einer Schlägerei kam es nach der Laurenzimesse am Mittwoch, gegen 1.30 Uhr, in einem Bus in Karbach, Marktheidenfelder Straße. Beim Eintreffen der Polizeistreife war nur noch ein Beteiligter vor Ort. Der 21-Jährige blutete aus der Nase.

Sonderkontrolle Restalkohol durch die Polizei

Mit einer gezielten Kontrolle im Berufsverkehr sind am Dienstag in Morgenstunden rund 30 Fahrzeuge an mehreren Stellen im Stadtgebiet angehalten worden. In der Zeit von  5.15 bis 6.45 Uhr hat die Polizei überprüft, ob Personen nach einem Messebesuch mit Restalkohol hinter dem Steuer ihrer Fahrzeuge saßen.

Hinsichtlich Alkohol wurden die Beamten nicht fündig. Allerdings fuhr, gegen 6.20 Uhr, ein Mann auf einem Roller in die Kontrolle am Äußeren Ring. Bei ihm konnten drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt werden. Außerdem führte die Person noch eine kleine Menge Marihuana bei sich. Wegen Verdacht einer Drogenfahrt wurde eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen. Die weiteren Ermittlungen führten dann noch zu einem Drogenfund in der Wohnung des Mannes. Dort pflegte er illegal mehrere Cannabispflanzen und bewahrte weitere Betäubungsmittel im geringen Umfang auf. Deshalb wird eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Kommentare

laden


Die Diskussion wurde geschlossen..

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!