Donnerstag, 27.06.2019

Elf Streifenwagen und ein Hubschrauber stoppen flüchtenden Fahrer in Roßdorf

Roßdorf
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Elf Streifenwagen, drei Straßensperren und ein Polizeihubschrauber der Polizeifliegerstaffel Hessen und drei Straßensperren waren nötig, um einen Fahrer zu stoppen, der die Polizeikontrolle ignorierte. Die wilde Flucht endete in Roßdorf (Kreis Darmstadt-Dieburg).

Elf eingesetzte Streifenwagen des Polizeipräsidiums Südhessen, ein Polizeihubschrauber der Polizeifliegerstaffel Hessen und drei Straßensperren sind die Bilanz einer Verfolgungsfahrt von heute Nacht, die in Roßdorf (Kreuis Darmstadt-Dieburg) endete.

m 23.44 Uhr wollten Beamte der Past Südhessen einen PKW Audi A 4 mit Münchner Kennzeichen an einer Kontrollstelle im Bereich der Anschlussstelle Darmstadt- Eberstadt aus dem fließenden Verkehr heraus einer Kontrolle unterziehen.

Der Fahrzeugführer des Audi missachtete jedoch die Anhaltezeichen der Beamten und flüchtete mit dem Mietfahrzeug über die B 426 in Richtung Mühltal/ Nieder- Ramstadt, von hier weiter über die B 426 bis in die Ortsmitte Ober- Ramstadt.

Hier passierte das Fahrzeug mehrere innerörtliche Straßen, bevor die Flucht weiter über die L 3104 bis nach Roßdorf ging. Zwischenzeitlich waren durch die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Südhessen weitere Streifen der Polizeidirektion Darmstadt- Dieburg sowie der Polizeihubschrauber zur Unterstützung der verfolgenden Streifen der Polizeiautobahnstation herangeführt und Straßensperren an den Ausfallstraßen Roßdorfs eingerichtet worden.

Das Fluchtfahrzeug konnte schließlich gegen 0.05 Uhr in Roßdorf im Bereich Darmstädter Straße/ Spessartring durch nachfolgende Streifenwagen gestoppt werden, hierbei kam es zu leichten Schäden an zwei Streifenwagen und dem Audi A 4.

Der Fahrzeugführer unternahm noch einen kurzen fußläufigen Fluchtversuch, konnte aber auch hier durch Polizeikräfte gestellt und schließlich in der Wingertstraße festgenommen werden. Bei dem Flüchtigen handelt es sich um einen 19-jährigen polizeibekannten Mann aus Darmstadt, welcher nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sein und unter dem Einfluss von Alkohol- und Betäubungsmitteln gestanden haben dürfte.

Weiterhin muss im Laufe des Tages ermittelt werden, ob der 19-jährige rechtmäßig im Besitz des Mietfahrzeuges gewesen war.

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