Montag, 27.05.2019

Aschaffenburg: Jugendliche bewerfen Wassersportler mit Flaschen

Aschaffenburg
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Am Montagabend wurde der Polizei mitgeteilt, dass mehrere Jugendliche aus einer Gruppe heraus am Mainufer unterhalb des Schloss Johannisburg mit Flaschen auf vorbeifahrende Kajak-Fahrer werfen würden.

Vor Ort konnten die Polizeibeamten die besagte Personengruppe, sowie die Kajak-Fahrer antreffen. Die Wassersportler gaben an, dass mehrere Jugendlichen aus dieser Gruppe gezielt mit Flaschen auf sie geworfen hätten. Es wurde durch Glück niemand getroffen, die Flaschen verfehlten die Boote um ca. einen Meter. Nach aktuellem Kenntnisstand warfen ein 16-Jähriger aus Gerbrunn und ein 25-Jähriger aus Klingenberg a.M. die besagten Flaschen. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Gefährlichen Eingriffs in Schiffsverkehr, versuchte gefährliche Körperverletzung und ein Verstoß gegen das Wasserhaushaltsgesetzt. Der genaue Tathergang ist Gegenstand dieser Ermittlungen.

Wer den Vorgang beobachtet hat und nähere Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Wasserschutzpolizei Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/857-2680 oder der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach unter der Telefonnummer 06021/857-2411 zu melden.

Langer Stau in Baustelle

Am Dienstagmorgen kam ein 45-Jähriger aus bislang unbekanntem Grund mit seinem Tesla im Baustellenbereich der A3, Fahrtrichtung Würzburg, nach links von der Fahrbahn ab. Hier überfuhr er mehrere Warnbaken, zerstörte diese und beschädigte sein eigenes Fahrzeug. Der Sachschaden beträgt etwa 10.000 Euro, der Fahrer blieb unverletzt. Der linke Fahrstreifen musste aufgrund dessen zur Wiedereinrichtung der Baustellenabsicherung und Reinigung der Fahrbahn zeitweise gesperrt werden. Hierdurch entstand ein Rückstau von rund sieben Kilometern.

Im Berichtszeitraum ereigneten sich außerdem auf den Autobahnen und deren Parkplätzen am Bayerischen Untermain insgesamt zwei weitere, einfach gelagerte Verkehrsunfälle. Hierbei wurde glücklicherweise niemand verletzt, der Gesamtsachschaden liegt bei etwa 6000 Euro. Auf eine detaillierte Schilderung dieser Unfälle wird verzichtet. Es entstanden durch diese Unfälle keine weiteren relevanten Verkehrsstörungen.

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