Samstag, 24.08.2019

A3 - Unfall - Fahrer lebensgefährlich verletzt

Laster rast in Stauende
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Am Donnerstagmorgen ist auf der A3 Richtung Würzburg zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Helmstadt ein Lastwagen ungebremst in ein Stauende gerast. Der Lastwagenfahrer wurde aus seinem Führerhaus auf die Straße geschleudert und verletzte sich lebensgefährlich. Die Polizei sperrte die Autobahn stundenlang. Seit 15 Uhr ist die Strecke wieder freigegeben.

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A3 - Lastwagen rast in Stauende
Foto: Peter Riffenach |  46 Bilder

Bilderserie, "Lastwagen rast in Stauende", Peter Riffenach

 
Der Sattelzugfahrer hatte gegen 6.45 Uhr das Stauende offensichtlich zu spät bemerkt und war mit voller Wucht gegen einen österreichischen Gefahrgutlastwagen gekracht. Danach krachte der Sattelzug noch gegen einen türkischen Lkw, der auf einem Parkplatz stand und in dem der Fahrer gerade schlief. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Unfallverursacher mit seinem Fahrtersitz aus der Fahrerkabine auf die Autobahn.

Der 29 Jahre alte Unfallverursacher erlitt schwerste Verletzungen und kam in ein Würzburger Krankenhaus. Er ist der einzige Verletzte. Aus dem Gefahrgutlastwagen liefen aus Behältern mehr als 1000 Liter eines als Gefahrgut-Stoffs gekennzeichneten Reinigungsmittel aus.

Die Vollsperrung Richtung Würzburg dauerte bis 15 Uhr. Große Teile des Reinigungsmittel flossen in die Kanalisation. Die Feuerwehr fing einen Teil der Flüssigkeit in einem Abwassergraben auf. Anschließend wurde die Kanalisation durchgespült. Die Bergungsmaßnahmen mit zwei Spezialkränen war kompliziert, weil sich unter dem Anhänger des Gefahrguttransporters ein volles Behältnis verkeilt hatte. Der Behälter hielt der Unfalleinwirkung stand. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro.

Die Autos, die zwischen der Anschlussstelle Marktheidenfeld und der Unfallstelle im Stau standen, leitete die Polizei entgegen der Fahrtrichtung von der A3 ab. Es kam zu einem über 30 Kilometer langem Stau, die Autos standen zeitweise bis weit hinter Rohrbrunn. Die Fahrzeuge des Schwerlastverkehrs passierten den Unfallort  im Laufe des Vormittags über einen Parkplatz. red/Polizei Unterfranken

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