Mittwoch, 24.07.2019

A3: Betrunkener Pkw-Fahrer fährt mit voller Wucht auf

Verkehrspolizei
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Am Freitagmorgen wurden bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Schlüsselfeld zwei Personen leicht verletzt. Ein alkoholisierter Pkw-Fahrer war mit voller Wucht aufgefahren. Der Schaden wird von der Autobahnpolizei auf etwa 18.000 Euro geschätzt.
Foto: Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried

Am Freitagmorgen wurden bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Schlüsselfeld zwei Personen leicht verletzt. Ein alkoholisierter Pkw-Fahrer war mit voller Wucht aufgefahren. Der Schaden wird von der Autobahnpolizei auf etwa 18.000 Euro geschätzt.


A3: Betrunkener Pkw-Fahrer fährt mit voller Wucht auf - Zwei Leichtverletzte

Schlüsselfeld, Lkr. Bamberg. Am Freitagmorgen wurden bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Schlüsselfeld zwei Personen leicht verletzt. Ein alkoholisierter Pkw-Fahrer war mit voller Wucht aufgefahren. Der Schaden wird von der Autobahnpolizei auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Der linke Fahrstreifen wurde für die Dauer der Bergungsarbeiten vorübergehend gesperrt.

Gegen 07:45 Uhr befuhr ein 23-jähriger Berufssoldat mit seinem VW Golf die Autobahn in Richtung Frankfurt. Im Gefällebereich kurz vor Schlüsselfeld holte er einen Nissan Pickup mit Anhänger ein. Nach den Erkenntnissen der Autobahnpolizei fuhr er nahezu ungebremst auf das Pkw-Gespann auf und es geriet ins Schleudern. Das Zugfahrzeug kam nach links, überschlug sich, krachte gegen die Mittelschutzplanke und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Obwohl der Pickup rundum demoliert war, konnten die beiden jungen Männer im Alter von 21 und 29 Jahren leicht verletzt, aus dem Wrack klettern. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Wucht des Aufpralls war der leere Anhänger abgerissen und dann völlig zerstört auf dem Standstreifen stehen geblieben.

Der VW des Unfallverursachers kam mit stark deformierter Front einige Meter weiter auf dem Mittelstreifen zum Stillstand. Der Fahrer blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme nahmen die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried beim ersten Kontakt mit dem VW-Fahrer seine deutliche Alkoholfahne war. Ein Alkotest bestätigte mit einem Ergebnis von 1,54 Promille ihren Verdacht. Eine Blutentnahme folgte, sein Führerschein wurde sicher gestellt und ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Mit Auto überschlagen

A 71, Strahlungen, Lkr. Rhön-Grabfeld Am Donnerstag, gegen 19.10 Uhr, fuhr ein 57jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen auf der A 71 in Richtung Schweinfurt. In Höhe Strahlungen kommt er nach links von der Fahrbahn ab, prallt gegen die Betongleitwand am Mittelstreifen, wird nach rechts über die Fahrbahn zurückgeschleudert, überschlägt sich an der Böschung und bleibt auf dem Dach liegen. Die beiden Insassen wurden voraussichtlich mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck

An Lastwagen platzt Reifen

Stockstadt, Kreis Aschaffenburg. Auf der Fahrt in Richtung Würzburg platzte am frühen Donnerstagmorgen gegen 06.45 Uhr auf der A 3 bei Stockstadt an einem österreichischen Auflieger hinter einer Passauer Sattelzugmaschine einer der Reifen. Dabei flogen Teile der Lauffläche auf die Fahrbahn. Der Fahrer eines nachfolgenden Mercedes aus Olpe konnte den Reifenteilen nicht ausweichen und fuhr darüber. Dabei entstand am Pkw ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Während der Mercedes später die Fahrt fortsetzen konnte, musste an dem Sattelzug erst der geplatzte Reifen durch einen Pannenservice gewechselt werden. Doch auch nach dem Reifenwechsel konnte die Fahrt nicht gleich weitergehen. Wegen des bestehenden Fahrverbots an Fronleichnam musste sich der 43-jährige österreichischen Kraftfahrer einen Parkplatz suchen und dort bis 22.00 Uhr auf das Ende der Sperrzeit warten. Auf ihn kommt wegen Missachtung des Fahrverbots ein Bußgeldverfahren zu.

Gestohlenes Fahrzeug sichergestellt - Täter festgenommen

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Die routinemäßige Kontrolle eines britischen Ford Transit deckte am Donnerstagnachmittag gegen 13.45 Uhr an der A 3 auf der Rastanlage Spessart eine ganze Reihe von Straftaten auf. Der 21-jährige britische Fahrer wurde im Anschluss an die Kontrolle in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Zunächst ergab sich, dass der Ford Transit bereits im November 2011 im Bereich von Oldenburg an einem Unfall beteiligt war. Der Fahrer beging damals Unfallflucht und konnte mit dem Fahrzeug entkommen. Da er aber an der Unfallstelle sein vorderes Kennzeichen verloren hatte, konnten die Oldenburger Kollegen dieses in den polizeilichen Fahndungsbestand aufnehmen. Dieser Suchvermerk kam bei der gestrigen Überprüfung des Autokennzeichens ans Tageslicht und wurde dem Unfallflüchtigen zum Verhängnis.

Im Zug der weiteren Ermittlungen stellte sich bei näherer Überprüfung des Fahrzeugs, der Kennzeichen und der dazu vorgelegten Zulassungspapiere ferner heraus, dass
die Zulassungspapiere des Ford gefälscht sind,
die angebrachten Kennzeichen nicht zu diesem Fahrzeug gehören,
der Ford Transit nicht zugelassen und nicht versichert ist,
und zu guter Letzt, dass das Fahrzeug in Frankreich als gestohlen gesucht wird.

Der 21-Jährige ist darüber hinaus nicht im Besitz eines Führerscheins und gegen ihn besteht wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bereits ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft in Hof. Auch der Umstand, dass er bei der gestrigen Kontrolle zunächst seine Identität durch die Angabe von falschen Personalien verschleiern wollte, half ihm nichts. Seine wahre Identität konnte anhand der Fingerabdrücke rasch aufgedeckt werden. Damit kam auch der bestehende Haftbefehl ans Tageslicht.

Aufgrund der umfangreichen Erkenntnisse klickten bei dem Briten, der offensichtlich ohne festen Wohnsitz unstet in Europa umherreiste, die Handschellen. Da er die ausstehende Geldstrafe für den Sachverhalt in Hof in Höhe von 510 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dort wird er nun zunächst eine 30-tägige Freiheitsstrafe absitzen. Währenddessen sieht er aus Anlass der gestrigen Kontrolle einem neuerlichen Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens ohne Zulassung und Fahrens ohne Versicherung sowie wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und falscher Personalienabgabe entgegen. Auch das Verfahren wegen Unfallflucht im Bereich Oldenburg kann nun als geklärt abgeschlossen werden. Es ist zu erwarten, dass sich für den jungen Mann der Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen dadurch noch um einiges verlängern wird.

Der Ford Transit wurde zur Rückgabe an den rechtmäßigen Eigentümer sichergestellt. Die näheren Hintergründe des Diebstahls in Frankreich sind hier noch nicht bekannt. Diesbezüglich wurden über Interpol entsprechende Auslandsermittlungen in die Wege geleitet.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

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