Mittwoch, 26.06.2019

60-Jähriger zieht bei Polizeikontrolle Schreckschusswaffe

Marktheidenfeld
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Sehr unbedacht zeigte sich ein 60-jähriger Pkw-Fahrer bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Staatsstraße 2312 am Mittwochnachmittag.

Der Verkehrsteilnehmer war so aufgebracht über den Umstand, dass er angehalten wurde, dass er seiner Wut anfänglich durch lautstarkes Schimpfen Luft machte und in der weiteren Folge zunehmend aggressiver wurde. Unterdessen zog er eine schwarze Schusswaffe, die sich in einem Holster im Handschuhfach befunden hatte. Die beiden kontrollierenden Beamten zogen angesichts der Gefahrensituation ihrerseits ihre Schusswaffen und konnten den Fahrzeugführer ohne größere Gewaltanwendung aus dem Fahrzeug verbringen und fesseln. Die schwarze Waffe des 60-Jährigen, eine Schreckschusswaffe wie sich später herausstellte, die dem Aussehen nach von einer echten Waffe nicht zu unterscheiden ist, führte der Pkw-Führer als Inhaber eines "kleinen Waffenscheins" berechtigt.

Brandgefährlich machte die Situation aber das Verhalten des Fahrers, von dem man als Waffenscheininhaber einen sorgsameren Umgang mit seiner Waffe hätte erwarten können. In diesem Zusammenhang rät die Polizei Personen, die erlaubnisfrei Waffen transportieren und mit sich führen: Bei einer Polizeikontrolle bitte auf den Umstand hinweisen, dass eine Waffe mitgeführt wird und schildern wo am Körper oder im Fahrzeug sich diese Waffe befindet. Bei Schusswaffen bitte auch auf den Ladezustand hinweisen und keinesfalls nach der Waffe greifen oder diese gar den kontrollierenden Beamten vorhalten!

Entlaufener Hund wieder eingefangen

Rothenfels: Nachdem eine Border-Collie-Hündin bereits am Dienstag seinen Haltern entlaufen war, konnte das Tier mittlerweile Dank des Hundesuchteams Frankens wieder eingefangen werden. Dies war allerdings erst nach umfangreichen Suchmaßnahmen durch die Halter, private Tierorganisationen und der Polizei möglich. Hierbei wurde besonders vorsichtig vorgegangen, weil sich die Hündin bei ersten Einfangversuchen bissig zeigte. Nachdem nicht sicher ausgeschlossen werden konnte, dass das Tier möglicherweise krank war, wurde auch das zuständige Veterinäramt in Kenntnis gesetzt. Dieser Verdacht hatte sich bei genauerer Prüfung jedoch glücklicherweise nicht bestätigt. Die Hündin konnte schlussendlich am Mittwochabend im Bereich Rothenfels mittels einer Falle unverletzt eingefangen werden und wird aktuell von einer Tierschutzorganisation versorgt.

Geldbeuteldiebstahl

Marktheidenfeld: Einer 82-jährigen Frau wurde am Mittwoch, 22.05.19, gegen 09:30 Uhr, während ihres Einkaufs in einem Marktheidenfelder Discounter der rote Klappgeldbeutel, aus der rechten Jackentasche, mit 80 Euro Schein und ca. 5 Euro Münzgeld entwendet. Nachdem sie Lebensmittel aus einem Regal nahm und in ihren Einkaufswagen legte, stellte sie beim Griff in ihre Tasche fest, Hand in die Tasche stecken fest, dass die Geldbörse plötzlich fehlte. Aufgefallen war der älteren Dame, dass eine männliche Person um sie herum schlich. Als ihr Geldbeutel verschwunden war, war diese männliche Person auch nicht mehr zu sehen.

Wer hat den Diebstahl beobachtet? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Marktheidenfeld Telefon 09391/9841-0

Fischwilderei

Rothenfels: Bei der Kontrolle eines Anglers am Rothenfelser Mainufer stellten die Beamten der Polizeiinspektion Marktheidenfeld am Mittwoch, gegen 16 Uhr fest, dass der 38-Jährige  keinerlei Berechtigung bzw. Fischereiausweis besitz. Eine Anzeige folgte.

Verkehrsunfall mit Sachschaden

Roden: Am Mittwoch gegen 16:00 Uhr, auf der Staatstraße von Roden in Fahrtrichtung Urspringen setzte als letztes Fahrzeug einer Kolonne eine Sprinterfahrerin zum Überholen an. Als sie auf Höhe einer 24-jährigen Pkw Fahrerin war, scherte diese plötzlich ebenfalls nach links aus um zu überholen. Es kam zur seitlichen Berührung der beiden Fahrzeuge. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 2.000 €. Bei dem Unfall gab es zum Glück keine verletzten Personen.

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