Freitag, 27.11.2020
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36-Jähriger in Todesangst aus Fenster gesprungen

Aschaffenburg
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Offensichtlich in Todesangst ist am Mittwochmorgen ein Mann aus einem Fenster in ca. sechs Metern Höhe gesprungen, dabei glücklicherweise jedoch zunächst in einem Baum gelandet. Allerdings hatte der 36-Jährige massive Verletzungen...

36-Jähriger in Todesangst aus Fenster gesprungen

(Aschaffenburg.) Allerdings hatte der 36-Jährige massive Verletzungen, nachdem er zuvor von mehreren Personen zusammengeschlagen worden war. Ein 37-Jähriger wurde im Laufe des Tages als dringend tatverdächtig ermittelt. Zu seinen Komplizen dauern die Ermittlungen noch an.

Das Opfer war gegen 08.40 Uhr von einem Taxifahrer in der Würzburger Straße an einer Bushaltestelle aufgenommen worden. Der Zeuge brachte den blutüberströmten Verletzten zu einer naheliegenden Apotheke, von wo aus die Polizei verständigt wurde. Den Beamten der Aschaffenburger Polizei gegenüber gab der Mann an, von mehreren Personen in einer Wohnung zusammengeschlagen worden zu sein. Er sei dann aus dem Fenster geflüchtet, dabei in einem Baum gelandet und anschließend auf den Boden gefallen. Die genaue Tatörtlichkeit konnte der Geschädigte, der deutlich mit über zwei Promille unter Alkoholeinfluss stand, jedoch nicht benennen.

Da der Mann Schnittverletzungen im Gesicht, an den Händen sowie eine Platzwunde am Kopf und - wie sich erst später herausstellte - auch mehrere Rippen gebrochen hatte, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Aschaffenburger Polizei begann sofort mit ihren Ermittlungen, wobei es zunächst darum ging, einen möglichen Tatort ausfindig zu machen. Allerdings verlief diese Suche anfangs negativ. Es kristallisierte sich jedoch im Laufe des Tages ein 37-Jähriger als möglicher Tatverdächtiger heraus, dessen Wohnung in der Würzburger Straße nach richterlicher Anordnung im Laufe des Nachmittags durchsucht wurde. Massive Blutspuren und ein vermutliches Tatmesser am Boden zeigten den Beamten, dass man den Tatort gefunden hatte. Außerdem waren Blutspuren an der Hauswand und auch abgebrochene Äste zu sehen, die vom Sprung aus dem Fenster herrühren. Bei einer Wahllichtbildvorlage gegenüber einem Zeugen und gegenüber dem Geschädigten wurde der 37-Jährige zweifelsfrei als einer der Täter wiedererkannt.

Die Hintergründe der nächtlichen Auseinandersetzung sind bislang noch nicht bekannt. Der 36-Jährige vermisst sein Handy, das ihm möglicherweise in der Wohnung entwendet wurde oder das ihm eventuell auf seiner Flucht verloren ging. Bei der Spurensicherung wurden die Beamten des Aschaffenburger Einsatzzuges, die die weitere Sachbearbeitung übernommen haben, von ihren Kollegen des Kriminaldauerdienstes der Kripo Aschaffenburg unterstützt. Bei den weiteren Ermittlungen geht es jetzt darum, die übrigen Personen ausfindig zu machen, die neben den bereits ermittelten Tatverdächtigen an den massiven Übergriffen gegen den 36-Jährigen beteiligt waren. Es spricht vieles dafür, dass es sich um Deutschrussen handelt.

Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei Unterfranken

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