Sonntag, 29.11.2020
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33-jähriger Arbeiter stirbt bei Sturz aus 120 Metern

Tödliches Unglück in Aschaffenburg
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Foto: Ralf Hettler
Foto: Ralf Hettler
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Bei der Durchführung von Wartungsarbeiten ist ein 33-Jähriger am Dienstagnachmittag von einem Industrieturm im Hafen gestürzt und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten. Zwei weitere Arbeiter kamen leicht verletzt ins Klinikum. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache hat inzwischen die Kripo Aschaffenburg übernommen.

33-Jähriger bei Sturz von Industrieturm aus 120 Metern tödlich verletzt – zwei weitere Arbeiter leicht verletzt in Klinikum

ASCHAFFENBURG/HAFEN.  Bei der Durchführung von Wartungsarbeiten ist ein 33-Jähriger am Dienstagnachmittag von einem Industrieturm im Hafen gestürzt und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten. Zwei weitere Arbeiter kamen leicht verletzt ins Klinikum. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache hat inzwischen die Kripo Aschaffenburg übernommen.
 
Gegen 16.30 Uhr war der 33-Jährige mit dem Ausrichten von Antennen an dem  alten Industrieturm beschäftigt, der mittlerweile als Sendemast genutzt wird. Aus bislang unbekanntem Grund stürzte der Mann aus dem hessischen Landkreis Offenbach dann aus ca. 120 Metern Höhe ab und war sofort tot. Warum der Mann abstürzte ist momentan noch unklar. Seine beiden 49 und 24 Jahre alten Kollegen arbeiteten zum Zeitpunkt des Unfalls über ihm. Der 49-Jährige erlitt einen Schock und sein 24-jähriger Kollege zog sich durch Seilabrieb Verbrennungen an den Armen zu. Die beiden Arbeiter aus dem Landkreis Rostock wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Klinikum Aschaffenburg eingeliefert. 
 
Beamte der Kripo Aschaffenburg haben noch am Nachmittag die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und untersuchen, wie es zu dem tragischen Betriebsunfall kommen konnte. Inzwischen wurde auch das Gewerbeaufsichtsamt in die Ermittlungen eingeschaltet. 

Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei.

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