Samstag, 28.11.2020
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2,44 Promille! Betrunkener Lkw-Fahrer kracht auf A45 in Ford

Alzenau
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Erst verlor ein VW Golf-Fahrer die Kontrolle, dann krachte ein LKW in einen Ford. Auf der A45 bei Alzenau kam es am frühen Samstagabend bei Starkregen zu einem Unfall.


Glück im Unglück hatten alle Insassen dreier Fahrzeuge bei einem Verkehrsunfall auf der A45. Gegen 17 Uhr hatte der Fahrer eines VW Golf kurz nach der Anschlussstelle Alzenau-Mitte in Richtung Gießen bei Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war in die Leitplanke geprallt.

Ein nachfolgender Fordfahrer erkannte die Situation und bremste sein Auto ab. Der Fahrer eines Kühllasters konnte seinen 40-Tonner nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und fuhr in das Heck des Ford.

Während alle Personen in den Autos und dem Lastwagen mit einem Schrecken davonkamen entstanden an den Fahrzeugen erhebliche Sachschäden, welche sich auf über zehntausend Euro summieren. Der Golf war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Die Feuerwehren aus Alzenau und Karlstein sicherten gemeinsam mit dem THW Alzenau die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. Die Autobahn in Richtung Gießen musste rund eine Stunde komplett gesperrt werden. Beim Lastwagenfahrer ergab ein erster Alkoholtest einen Wert von mehr als zwei Promille – er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Ralf Hettler

Die Originalmeldung der Polizei:

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Verkehrsunfall auf der BAB45 bei Alzenau am 25.06.2016
Foto: Ralf Hettler |  20 Bilder

Mit 2,44 Promille Sattelzug geführt
 
Alzenau:
 
Ein 55-jähriger Sattelzugfahrer aus Norddeutschland befuhr gegen 17:00 Uhr die rechte Spur der A 45 in Fahrtrichtung Gießen. Dort hatte sich wenige Augenblicke zuvor ein Verkehrsunfall ereignet. Dies erkannte ein nachfolgender Pkw-Fahrer und reduzierte seine Geschwindigkeit. Auf diesen fuhr der Sattelzugfahrer auf und verursachte einen zweiten Unfall. Dadurch wurden sowohl der Pkw wie auch die Sattelzugmaschine beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von 7000 EUR, beide Fahrzeuge waren allerdings noch fahrbereit.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten starken Alkoholgeruch beim Fahrer des Sattelzuges fest. Bei einem vor Ort durchgeführten Atemalkoholtest, ergab dieser einen Wert von 2,44 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme veranlasst und der Führerschein sichergestellt. Gegen den Fahrer des Sattelzuges wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Für die Unfallaufnahme musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens kam es jedoch zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Die Beamten wurde bei der Unfallaufnahme durch die Feuerwehren Alzenau und Karlstein, sowie durch das THW Alzenau unterstützt.

 

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