Barbarossa-Cross erhält Serienreife

Naturlauf in Erlenbach

Erlenbach
2 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Mehr zum Thema: Ausdauersport
Nicht nur Gerd Dollansky hatte im Vorjahr seine Freude am Barbarossa-Cross
Nicht nur Gerd Dollansky hatte im Vorjahr seine Freude am Barbarossa-Cross
Foto: Martin Roos
"Barbarossa-Cross 2.0" nennt Tom Silberschmidt, was am 9. Oktober die ?Ausdauersportfreunde an den Hohberg in Erlenbach ?am Main (Kreis Miltenberg) locken soll. Der 34-Jährige spielt damit auf den erfolgreichen Testlauf im vorigen Jahr an, der schon mehr als eine Beta-Version war. Nun, im Jahr 2022, soll der Nachfolger des Barbarossa-Laufs die Serienreife erhalten.

Drei Cross-Strecken über 10, 6 und etwas mehr als 2 Kilometer (Schülerlauf) sind jetzt ausgearbeitet. Wobei bei den längeren Strecken auf die Routen aus dem Vorjahr zurückgegriffen wurde. »Das war ein ziemlicher Erfolg mit geringem Aufwand«, sagt Silberschmidt zum Barbarossa-Cross 1.0. »Die Läufer haben sehr viel positives Feedback gegeben – zur Strecke, zur Organisation, zur Stimmung. Das war für das neue Team eine super Erfahrung.« Silberschmidt ist nämlich aktuell der Sprecher des neuen Organisationsteams, das sich nach der Aktion #Staffelstab2020 zusammengefunden hat. Neben ihm gehören noch Daniela Gebauer, Christina Wenzel, Ivonne Silberschmidt, Andreas Stürmer und Tim Dyroff zum Kernteam, das aber weiter auf die Unterstützung der alten Haudegen um den Vereinsvorsitzenden Hans Joachim Alexander bauen kann.

Trotzdem sei es an der ?Zeit gewesen, den Staffelstab weiterzureichen. »Das hat sich schon lange angekündigt. Und es war klar, dass wir den Barbarossa-Lauf weiterführen wollten. Wie, war offen. Der Plan war, zusammen mit dem alten Team zunächst den bisherigen Stadtlauf zu organisieren.« Doch dann kam Corona und es bestand die Gefahr, dass die Laufveranstaltung in Erlenbach zur Geschichte wird. Um das ?zu verhindern, wurde 2020 ein virtueller Barbarossa-Lauf veranstaltet. »Und für 2021 haben wir lange überlegt, wie ein Ausweichkonzept aussehen könnte.« Das Ergebnis war der Barbarossa-Cross. Dessen Vorteil gegenüber dem Stadtlauf: »Da oben (am Hohberg, d. Red.) hatten wir alle Voraussetzungen, um ein ?Hygienekonzept erfüllen zu können.« Das neue Format im Herbst sei weniger komplex als ein Stadtlauf – und habe sich bereits bewährt.

In diesem Jahr gibt es also die Neuauflage des Cross-Events, ergänzt um einen Schülerlauf. Geblieben ist wie beim alten Barbarossa-Lauf die Ausrichtung als Breitensportveranstaltung. Wobei es die Strecken, die zu 90 Prozent über Feld- und Waldwege führen, durchaus in sich haben, wie Silberschmidt betont. Immerhin 220, 160 und 80 Höhenmeter sind auf den 10, 6 und 2 Kilometern zu bewältigen. »Da glüht schon die Wade.« Der Barbarossa-Cross sei aber kein Rennen, bei dem es einen »komplett zerlegt«. Der Cross richte sich an ein laufstärkeres Publikum als der Stadtlauf, sei aber mit etwas Lauftraining für jeden machbar. »Das ist kein Ritt hoch und runter.« Vielmehr sei der Barbarossa-Cross ein »harmonischer Lauf«, bei dem auf den ersten Kilometern die Höhenmeter gesammelt werden und man hernach die Natur und schöne Ausblicke genießen könne.

Apropos Natur. Der Umwelt- und Sozialgedanke des Barbarossalaufs lebt in der Cross-?Version fort. Recycling-fähige Becher, Lauf-Shirts aus Bio-Fairtrade-Ware und dergleichen sind selbstverständlich. Neu hingegen beim Cross: »Da ist das Waldthema drin, mit den Förstern ist alles abgesprochen.«

Infos und Anmeldung unter barbarossalauf.de

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!