Samstag, 17.08.2019

Windows 10: Sicherheits-Lücken erfordern schnelles Update

Berlin
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt erneut vor kritischen Windows-Sicherheitslücken im Fernwartungsdienst (Remote Desktop Services oder RDS) des Betriebssystems. Anders als im Mai, als nur die Versionen bis Windows 7 betroffen waren, klaffen die neu entdeckten Lücken auch im aktuellen Windows 10.

 Im Rahmen des monatlichen sogenannten Patchdays, an dem Microsoft Aktualisierungen für seine Software-Produkte verteilt, hat das Unternehmen die notwendigen Updates bereits am Dienstag (13. August) zur Verfügung gestellt. Auf den meisten Rechnern dürfte das Update bereits automatisch installiert worden sein.

Wer das überprüfen möchte, kann über einen Klick auf die Start-Schaltfläche ganz unten links und einen Klick auf das Zahnrad-Symbol die Einstellungen öffnen. Dann «Update und Sicherheit» sowie  Windows-Update öffnen und auf «Nach Updates suchen» klicken. Sind die Aktualisierungen bereits installiert, erhält man die Rückmeldung «Sie sind auf dem neuesten Stand.» Sonst bietet Windows die Installation überfälliger Updates an.

Das BSI befürchtet, dass Angreifer die Schwachstellen für einen Angriff mit sich wurmartig verbreitender Schadsoftware ausnutzen könnten. Dadurch sei ein Szenario denkbar, das der automatisierten Verbreitung des Schädlings Wannacry im Jahr 2017 gleicht. 

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