Montag, 21.06.2021

Weitere Lockerungen ab Mittwoch im Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis Dienstag, 08. 06. 2021 - 16:57 Uhr

Da der In­zi­denz­wert im Main-Tau­ber-Kreis den fünf­ten Tag in Fol­ge un­ter 35 liegt, tre­ten ab die­sem Mitt­woch wei­te­re Lo­cke­run­gen und Er­leich­te­run­gen in Kraft. Dies hat das Ge­sund­heit­s­amt des Main-Tau­ber-Krei­ses in ei­ner Öf­f­ent­li­chen Be­kannt­ma­chung fest­ge­s­tellt, die un­ter www.main-tau­ber-kreis.de/oef­f­ent­li­che-be­kannt­ma­chun­gen zu­nächst not­ver­kün­det wur­de.

Zum einen kann laut der seit 7. Juni geltenden Corona-Verordnung des Landes mit einem seit fünf Tagen stabilen Inzidenzwert unter 50 direkt von der Öffnungsstufe 1 in die Öffnungsstufe 3 gewechselt werden. Hinzu kommen die weiteren Lockerungen für Stadt- und Landkreise mit einer Inzidenz unter 50 und unter 35.

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Dienstag ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffene Person lebt im Gebiet der Großen Kreisstadt Wertheim, befindet sich in häuslicher Isolation und ist Kontaktperson zu einem bereits bekannten Fall. Für die Kontakte der neu infizierten Person wurde, sofern erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5080.

81 Menschen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der bereits Genesenen steigt um fünf auf nunmehr 4910. Somit sind derzeit 81 Menschen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 17, Boxberg: 3, Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 1, Igersheim: 0, Königheim: 0, Külsheim: 1, Lauda-Königshofen: 21, Niederstetten: 1, Tauberbischofsheim: 7, Weikersheim: 1, Werbach: 1, Wertheim: 25 (+1) und Wittighausen: 1.

Erstmals im Main-Tauber-Kreis wurde bei einem Infektionsfall durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe die erstmals in Brasilien entdeckte Gamma-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1077 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Schulkindergarten unter Quarantäne

Aufgrund eines positiven Schnelltest-Ergebnisses wurde der Schulkindergarten in Wertheim-Waldenhausen vorläufig unter Quarantäne gestellt. Es handelt sich um eine Einrichtung der Landkreisverwaltung für geistig- und sprachbehinderte Kinder.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Dienstag laut Robert-Koch-Institu s (RKI) bei 27,9. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (1. bis 7. Juni) je 100.000 Einwohner.

Weitere Erleichterungen

Treffen im privaten oder öffentlichen Raum sind wieder mit zehn Personen aus bis zu drei Haushalten erlaubt. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt. Zusätzlich dürfen fünf Kinder bis einschließlich 13 Jahre aus fünf weiteren Haushalten dazukommen, heißt es weiter. So sind Kindergeburtstage in kleinem Rahmen wieder möglich. Ebenso zählen bei den Kontaktbeschränkungen vollständig geimpfte und genesene Personen nicht zur Gesamtpersonenzahl.

Im Einzelhandel ist in Geschäften mit weniger als zehn Quadratmeter Verkaufsfläche maximal ein Kunde erlaubt. Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern und der Lebensmittelhandel dürfen einen Kunden pro zehn Quadratmeter Verkaufs?äche einlassen. Für die darüber hinausgehende Fläche gilt, dass ein Kunde pro 20 Quadratmeter erlaubt ist. Es gilt Maskenp?icht auch vor den Geschäften und auf den Parkplätzen. Der Zutritt muss gesteuert, Warteschlangen müssen vermieden werden. Besondere Verkaufsaktionen sind nicht erlaubt. Es sind weder die Vorlage eines negativen Tests noch "Click and Meet" erforderlich.

Ohne Auflagen öffnen dürfen Archive, Büchereien, Bibliotheken, zoologische und botanische Gärten, Galerien, Gedenkstätten und Museen.

Aufgrund der Lockerungsstufen zwei und drei dürfen weitere Einrichtungen mit Test- und Hygienekonzept (tagesaktueller Corona-Test, Hygienemaßnahmen vor Ort sowie Kontaktdokumentation) öffnen. Genesene und Geimpfte sind grundsätzlich von der Pflicht zur Vorlage eines negativen Coronatests befreit, wenn sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Gleichwohl können Einrichtungen von dieser Regelung abweichen und einen negativen Test einfordern. Zudem gelten die Ausnahmeregelungen nur, wenn die Betreffenden keine akuten Symptome einer Corona-Infektion zeigen, heißt es weiter.

Darüber hinaus entfällt die Testpflicht für die Außenbereiche von Gastronomie, Veranstaltungen und Einrichtungen (wie zum Beispiel Freibäder).

Die Gastronomie darf von 6 bis 1 Uhr öffnen, innen mit einem Gast je 2,5 Quadratmeter und Tischen im Abstand von 1,5 Metern und außen unter Einhaltung der AHA-Regeln. Für Shisha- und Raucherbars gilt zusätzlich, dass Rauchen nur im Freien erlaubt ist. Zudem sind Feiern im Gastgewerbe bis zu 50 Personen erlaubt (ausgenommen Tanzveranstaltungen), wobei hier wieder innen und außen ein Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis gefordert werden muss.

Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport ist in Sportanlagen, -stätten und -studios für eine Person pro zehn Quadratmeter innen und außen erlaubt. Wettkampf-Veranstaltungen des Spitzen- und Pro?sports sowie Wettkampfveranstaltungen des kontaktarmen Amateursports dürfen ohne Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden stattfinden. Hinzu kommen dürfen maximal 250 Zuschauerinnen und Zuschauer innen und 500 außen.

Kulturveranstaltungen (in Theatern, Opern, Kulturhäusern, Kinos und ähnlichem) dürfen innen bis 250 Personen und außen bis zu 750 Personen stattfinden. Freizeitparks und sonstige Freizeiteinrichtungen sowie Wellnessbereiche, Saunen und Schwimmbäder innen und außen dürfen öffnen und eine Person pro zehn Quadratmeter einlassen. Touristische Veranstaltungen, wie Museumsführungen sind bis zu 20 Personen gestattet. Vergnügungsstätten, Spielhallen, Wettvermittlung und ähnliches dürfen grundsätzlich von 6 bis 1 Uhr öffnen, mit einem Gast pro 2,5 Quadratmeter, 1,5 Meter Abstand, unter Einhaltung der AHA-Regeln und mit Rauchen nur im Freien. Jedoch ist zu beachten, dass auch die spezielleren Betriebsbedingungen aus dem Glücksspielrecht weiter gelten. Dies heißt, dass beispielsweise Spielhallen die Sperrzeit, welche ab 0 Uhr beginnt und um 6 Uhr endet, einhalten müssen.

Lehrveranstaltungen an Hochschulen und Akademien sind mit bis zu 250 Personen innen erlaubt. Vortrags- und Informationsveranstaltungen dürfen mit bis zu 250 Personen innen und bis zu 750 Personen außen stattfinden. Volkshochschulen, Musik-, Kunst-, Jugendkunst-, Tanz- und Ballettschulen sowie vergleichbare Einrichtungen dürfen innen und außen Unterricht für bis zu 20 Schülerinnen und Schüler anbieten.

Messen, Ausstellungen und Kongresse dürfen mit einer Person pro sieben Quadratmeter stattfinden. Veranstaltungen wie nicht notwendige Gremiensitzungen oder Mitglieder- und Betriebsversammlungen in Vereinen, Betrieben sind mit bis zu 250 Personen innen und 750 Personen außen erlaubt.

RegioTicker

Main-Tauber-Kreis 18.06.2021

Luca-App wird auf den gesamten Main-Tauber-Kreis ausgerollt

Pandemie: Kontaktpersonennachverfolgung soll damit verbessert werden - Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt

Nach ei­ner sehr in­ten­si­ven Test­pha­se und ei­nem um­fas­sen­den Aus­tausch mit Be­t­rei­bern und Part­nern hat sich das Land­rat­s­amt Main-Tau­ber-Kreis für den kreis­wei­ten Rol­lout der Lu­ca-App ent­sch­los­sen. Dies ist ei­ner Pres­se­mit­tei­lung der Be­hör­de zu ent­neh­men.

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Wertheim 18.06.2021

Eine Ansammlung seltener Gehölze steht auf dem Areal der ehemaligen Schweizer Stuben

Auf dem ehemaligen Hotelareal in Bettingen wurde vor 50 Jahren ein Arboretum angelegt

Auf dem Ge­län­de der frühe­ren Schwei­zer Stu­ben in Bet­tin­gen hat der Markt­hei­den­fel­der Gärt­ner Hans Si­mon vor 50 Jah­ren ein Ar­bo­re­tum an­ge­legt.

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Main-Spessart 18.06.2021

Klinikum Main-Spessart: Masterplan ist durch

Der Kreis­tag Main-Spess­art hat am Frei­tag dem "Mas­ter­plan 2025" des Kli­ni­kums Main-Spess­art grü­nes Licht ge­ge­ben.

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Main-Tauber-Kreis 17.06.2021

Kinderfreizeitbonus für besonders belastete Familien im Main-Tauber-Kreis

Pandemie: Acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion am Donnerstag bestätigt

Um die Fol­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie für Kin­der und Ju­gend­li­che ab­zu­mil­dern, hat der Deut­sche Bun­des­tag den Kin­der­f­rei­zeit­bo­nus be­sch­los­sen, er­in­nert die Pres­se­s­tel­le des Land­rat­samts Main-Tau­ber-Kreis. Be­dürf­ti­ge Fa­mi­li­en und Fa­mi­li­en mit klei­nen Ein­kom­men er­hal­ten dem­nach ei­nen ein­ma­li­gen Bo­nus von 100 Eu­ro je Kind.

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Aschaffenburg 17.06.2021

In Aschaffenburg aktuell keine Anmeldungen zur Führerscheinprüfung möglich

Keine Informationen über die Dauer verfügbar

We­gen ei­nes tech­ni­schen Pro­b­lems ist die Stadt Aschaf­fen­burg der­zeit nicht in der La­ge, Prüf­auf­trä­ge an den TÜV zu er­tei­len. Das hat zur Fol­ge, dass die Fahr­schu­len kei­ne Schü­le­rin­nen und Schü­ler zur Fahr­prü­fung an­mel­den kön­nen, teilt die Stadt Aschaf­fen­burg mit.

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Aschaffenburg 16.06.2021

Klinikum Aschaffenburg-Alzenau verbucht geringeres Defizit als erwartet

Das Kli­ni­kum Aschaf­fen­burg-Al­zenau hat 2020 trotz der Co­ro­na­kri­se ein ge­rin­ge­res De­fi­zit als er­war­tet ein­ge­fah­ren.

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Wertheim 16.06.2021

Nach Feuer: So geht es bei Bestenheider Kleintierzüchtern weiter

Hoffnung auf neue Einnahmen

Am 2. Ju­ni war beim Klein­tier­züch­t­er­ve­r­ein in Bes­ten­heid Tei­le des Ge­län­des durch ein Feu­er zer­stört wor­den.

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Wertheim 15.06.2021

Kein Flüsterasphalt auf der Neuen Vockenroter Steige in Wertheim

Bauausschuss: Land rückt von ursprünglichen Planungen für die Lärmsanierung ab

Bei der Sa­nie­rung der As­phalt­de­cke auf der Neu­en Vo­cken­ro­ter Stei­ge wird nicht - wie ur­sprüng­lich ge­plant - so­ge­nann­ter Flüs­te­ras­phalt ver­legt. Dar­über in­for­mier­te Bau­re­fe­rats­lei­ter Ar­min Datt­ler am Mon­tag den Bau­aus­schuss.

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NewsTicker

Brüssel (dpa) 18.02.2020

Europäische Pkw-Neuzulassungen sinken zu Jahresbeginn

Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind im Januar zurückgegangen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien sanken die Zulassungen um 7,5 Prozent auf 956 779 Autos, wie der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Gründe seien Vorzieheffekte durch steuerliche Änderungen in einigen Staaten, aber auch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung und die durch den Brexit hervorgerufene Unsicherheit.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringens SPD-Chef Tiefensee rechnet mit CDU-Gegenvorschlag

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee rechnet nach dem Vorstoß der Linkspartei für eine CDU-geführte Übergangsregierung damit, dass die Christdemokraten einen Gegenvorschlag unterbreiten. Beide Seiten - die Parteien des ursprünglich geplanten rot-rot-grünen Bündnisses und die CDU - wollen heute ihr Treffen von gestern Abend fortsetzen. Der linke Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die CDU dort mit dem Vorschlag überrumpelt, schnell neu zu wählen und bis dahin eine Übergangsregierung unter der früheren CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht zu installieren - die CDU will eine Neuwahl aber vermeiden.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Privat-Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». Hintergrund ist eine neue Studie: Danach könnten jeder in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte und sein Arbeitgeber zusammen im Schnitt 145 Euro pro Jahr sparen, wenn die Privatversicherten in die gesetzliche Versicherung einbezogen würden.

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Daytona Beach (dpa) 18.02.2020

Schwerer Unfall überschattet Nascar-Rennen Daytona 500

Ein schwerer Unfall auf der letzten Runde des Nascar-Rennens in Daytona Beach hat für Entsetzen gesorgt. Das Auto des US-Rennfahrers Ryan Newman überschlug sich bei den Daytona 500 mehrfach und wurde über die Fahrbahn geschleudert. Wie sein Team mitteilte, wurde der 42-Jährige nach Angaben der behandelnden Ärzte schwer, aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt. Den bislang letzten tödlichen Unfall bei einem Nascar-Rennen gab es vor 19 Jahren, damals starb Dale Earnhardt in Daytona Beach.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringer Parteien sprechen über Regierungskrise

Linke, CDU, SPD und Grüne sprechen heute noch einmal über einen Vorschlag, die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU zur Regierungschefin zu machen. Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linken hatte dieses Gedankenspiel gestern bei einem Treffen von Vertretern der vier Parteien eingebracht. Während die SPD den Vorstoß unterstützt, reagierten CDU und Grüne verhalten. Man präferiere weiterhin die Variante, «dass schnell eine handlungsfähige Regierung unter Bodo Ramelow hergestellt wird», sagte die Landessprecherin Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt.

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Athen (dpa) 18.02.2020

Umfangreiche Streiks in Griechenland - Verkehrsbehinderungen

Umfangreiche Streiks haben zu erheblichen Behinderungen in Griechenland geführt. Vor allem die Küstenschifffahrt und der Nahverkehr brachen vollständig zusammen. In der Ägäis und im Ionischen Meer sei am Morgen keine Fähre auslaufen, berichteten griechische Medien. In Athen entstand ein gewaltiges Verkehrschaos, weil alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahnen bestreikt werden. Die Menschen versuchen, mit ihren Autos oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Auch die Staatsbediensteten streiken.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Private Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». In einem Einheitssystem könnten zudem jederzeit Leistungen gekürzt werden, weil es keinen Vergleichsmaßstab gebe. «Und es gibt einen nicht regulierten Schwarzmarkt. Auch das sehen wir zum Teil im europäischen Ausland.»

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Betriebsrenten: Gericht verhandelt über Arbeitgeber-Pflichten

Die umstrittenen Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten beschäftigen heute das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Bei dem Fall aus Nordrhein-Westfalen geht es um die Frage, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten beim Abschluss einer Rentenversicherung über die drohende Beitragspflicht informieren mussten. Der Kläger, ein Angestellter eines städtischen Unternehmens, verlangt von seinem Arbeitgeber Schadenersatz, weil der seinen Aufklärungspflichten nicht nachgekommen sei.

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