Montag, 21.06.2021

Sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion im Kreis Main-Tauber bestätigt

Main-Tauber-Kreis Dienstag, 18. 05. 2021 - 16:12 Uhr

Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den am Di­ens­tag sie­ben neue Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on be­stä­tigt. Die Be­trof­fe­nen le­ben laut Pres­se­s­tel­le des Land­rat­samts Main-Tau­ber-Kreis im Ge­biet der Städ­te und Ge­mein­den Cre­g­lin­gen, Nie­der­s­tet­ten, Tau­ber­bi­schofs­heim, Wert­heim und Wit­tig­hau­sen.

Sechs neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Es handelt sich in zwei Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu infizierten Personen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4902.

Zwei weitere Personen genesen

Darüber hinaus sind zwei weitere und damit 4689 Menschen wieder genesen. Somit sind derzeit 126 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 1, Assamstadt: 6, Bad Mergentheim: 17, Boxberg: 3, Creglingen: 7 (+1), Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 1, Igersheim: 1, Königheim: 2, Külsheim: 5, Lauda-Königshofen: 18, Niederstetten: 11 (+2), Tauberbischofsheim: 5 (+1), Weikersheim: 4, Werbach: 0, Wertheim: 39 (+2) und Wittighausen: 3 (+1).

Ein weiterer Fall von Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei einem weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe die britische Variante (B.1.1.7) des Coronavirus freigegeben. Nunmehr wurde bei 958 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt, so die Mitteilung.

Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Dienstag bei 51,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Dienstag laut Robert-Koch-Institut (RKI) unverändert bei 51,4. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (11. bis 17. Mai) je 100.000 Einwohner. Der konstante Wert hat sich ergeben, nachdem am Montag in den Datenbeständen von Landesgesundheitsamt und RKI ein irrtümlich gezählter Fall herausgenommen wurde und gleichzeitig ein weiterer hinzukam.

Die Antragstellung für den fiktiven Unternehmerlohn des Landes ist ab sofort möglich. Er kommt besonders den von der Krise schwer getroffenen Selbstständigen und kleinen Unternehmen zugute, heißt es weiter. Mit der Ergänzungsförderung schließt das Land eine der letzten verbleibenden Förderlücken in der Überbrückungshilfe III des Bundes.

Viele Inhaber von Personengesellschaften und Einzelunternehmen beziehen keine eigenen Gehälter. Eine reine Fixkostenerstattung wie in der Überbrückungshilfe III reicht daher aus Sicht des Landes nicht aus. Daher gewährt es einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag von 1000 Euro pro Monat für den Zeitraum Januar bis Juni 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt.

Leider sei der Bund der nachdrücklichen Forderung Baden-Württembergs nach der Berücksichtigung eines fiktiven Unternehmerlohns nicht gefolgt, teilte das Wirtschaftsministerium in Stuttgart mit. Daher habe das Land beschlossen, das Bundesprogramm Überbrückungshilfe III seinerseits wieder mit dem aus der Überbrückungshilfe I und II bewährten fiktiven Unternehmerlohn aufzustocken. Eine Staffelung des fiktiven Unternehmerlohns nach Höhe des Umsatzeinbruchs wie bei der Überbrückungshilfe I und II gibt es nicht mehr.

Anträge für den fiktiven Unternehmerlohn können ab sofort im Rahmen der Antragstellung auf Überbrückungshilfe III über die Plattform des Bundes gestellt werden. Wurde die Überbrückungshilfe III bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich durch einen Änderungsantrag beantragt werden.

RegioTicker

Main-Tauber-Kreis 18.06.2021

Luca-App wird auf den gesamten Main-Tauber-Kreis ausgerollt

Pandemie: Kontaktpersonennachverfolgung soll damit verbessert werden - Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt

Nach ei­ner sehr in­ten­si­ven Test­pha­se und ei­nem um­fas­sen­den Aus­tausch mit Be­t­rei­bern und Part­nern hat sich das Land­rat­s­amt Main-Tau­ber-Kreis für den kreis­wei­ten Rol­lout der Lu­ca-App ent­sch­los­sen. Dies ist ei­ner Pres­se­mit­tei­lung der Be­hör­de zu ent­neh­men.

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Wertheim 18.06.2021

Eine Ansammlung seltener Gehölze steht auf dem Areal der ehemaligen Schweizer Stuben

Auf dem ehemaligen Hotelareal in Bettingen wurde vor 50 Jahren ein Arboretum angelegt

Auf dem Ge­län­de der frühe­ren Schwei­zer Stu­ben in Bet­tin­gen hat der Markt­hei­den­fel­der Gärt­ner Hans Si­mon vor 50 Jah­ren ein Ar­bo­re­tum an­ge­legt.

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Main-Spessart 18.06.2021

Klinikum Main-Spessart: Masterplan ist durch

Der Kreis­tag Main-Spess­art hat am Frei­tag dem "Mas­ter­plan 2025" des Kli­ni­kums Main-Spess­art grü­nes Licht ge­ge­ben.

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Main-Tauber-Kreis 17.06.2021

Kinderfreizeitbonus für besonders belastete Familien im Main-Tauber-Kreis

Pandemie: Acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion am Donnerstag bestätigt

Um die Fol­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie für Kin­der und Ju­gend­li­che ab­zu­mil­dern, hat der Deut­sche Bun­des­tag den Kin­der­f­rei­zeit­bo­nus be­sch­los­sen, er­in­nert die Pres­se­s­tel­le des Land­rat­samts Main-Tau­ber-Kreis. Be­dürf­ti­ge Fa­mi­li­en und Fa­mi­li­en mit klei­nen Ein­kom­men er­hal­ten dem­nach ei­nen ein­ma­li­gen Bo­nus von 100 Eu­ro je Kind.

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Aschaffenburg 17.06.2021

In Aschaffenburg aktuell keine Anmeldungen zur Führerscheinprüfung möglich

Keine Informationen über die Dauer verfügbar

We­gen ei­nes tech­ni­schen Pro­b­lems ist die Stadt Aschaf­fen­burg der­zeit nicht in der La­ge, Prüf­auf­trä­ge an den TÜV zu er­tei­len. Das hat zur Fol­ge, dass die Fahr­schu­len kei­ne Schü­le­rin­nen und Schü­ler zur Fahr­prü­fung an­mel­den kön­nen, teilt die Stadt Aschaf­fen­burg mit.

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Aschaffenburg 16.06.2021

Klinikum Aschaffenburg-Alzenau verbucht geringeres Defizit als erwartet

Das Kli­ni­kum Aschaf­fen­burg-Al­zenau hat 2020 trotz der Co­ro­na­kri­se ein ge­rin­ge­res De­fi­zit als er­war­tet ein­ge­fah­ren.

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Wertheim 16.06.2021

Nach Feuer: So geht es bei Bestenheider Kleintierzüchtern weiter

Hoffnung auf neue Einnahmen

Am 2. Ju­ni war beim Klein­tier­züch­t­er­ve­r­ein in Bes­ten­heid Tei­le des Ge­län­des durch ein Feu­er zer­stört wor­den.

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Wertheim 15.06.2021

Kein Flüsterasphalt auf der Neuen Vockenroter Steige in Wertheim

Bauausschuss: Land rückt von ursprünglichen Planungen für die Lärmsanierung ab

Bei der Sa­nie­rung der As­phalt­de­cke auf der Neu­en Vo­cken­ro­ter Stei­ge wird nicht - wie ur­sprüng­lich ge­plant - so­ge­nann­ter Flüs­te­ras­phalt ver­legt. Dar­über in­for­mier­te Bau­re­fe­rats­lei­ter Ar­min Datt­ler am Mon­tag den Bau­aus­schuss.

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NewsTicker

Brüssel (dpa) 18.02.2020

Europäische Pkw-Neuzulassungen sinken zu Jahresbeginn

Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind im Januar zurückgegangen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien sanken die Zulassungen um 7,5 Prozent auf 956 779 Autos, wie der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Gründe seien Vorzieheffekte durch steuerliche Änderungen in einigen Staaten, aber auch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung und die durch den Brexit hervorgerufene Unsicherheit.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringens SPD-Chef Tiefensee rechnet mit CDU-Gegenvorschlag

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee rechnet nach dem Vorstoß der Linkspartei für eine CDU-geführte Übergangsregierung damit, dass die Christdemokraten einen Gegenvorschlag unterbreiten. Beide Seiten - die Parteien des ursprünglich geplanten rot-rot-grünen Bündnisses und die CDU - wollen heute ihr Treffen von gestern Abend fortsetzen. Der linke Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die CDU dort mit dem Vorschlag überrumpelt, schnell neu zu wählen und bis dahin eine Übergangsregierung unter der früheren CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht zu installieren - die CDU will eine Neuwahl aber vermeiden.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Privat-Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». Hintergrund ist eine neue Studie: Danach könnten jeder in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte und sein Arbeitgeber zusammen im Schnitt 145 Euro pro Jahr sparen, wenn die Privatversicherten in die gesetzliche Versicherung einbezogen würden.

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Daytona Beach (dpa) 18.02.2020

Schwerer Unfall überschattet Nascar-Rennen Daytona 500

Ein schwerer Unfall auf der letzten Runde des Nascar-Rennens in Daytona Beach hat für Entsetzen gesorgt. Das Auto des US-Rennfahrers Ryan Newman überschlug sich bei den Daytona 500 mehrfach und wurde über die Fahrbahn geschleudert. Wie sein Team mitteilte, wurde der 42-Jährige nach Angaben der behandelnden Ärzte schwer, aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt. Den bislang letzten tödlichen Unfall bei einem Nascar-Rennen gab es vor 19 Jahren, damals starb Dale Earnhardt in Daytona Beach.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringer Parteien sprechen über Regierungskrise

Linke, CDU, SPD und Grüne sprechen heute noch einmal über einen Vorschlag, die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU zur Regierungschefin zu machen. Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linken hatte dieses Gedankenspiel gestern bei einem Treffen von Vertretern der vier Parteien eingebracht. Während die SPD den Vorstoß unterstützt, reagierten CDU und Grüne verhalten. Man präferiere weiterhin die Variante, «dass schnell eine handlungsfähige Regierung unter Bodo Ramelow hergestellt wird», sagte die Landessprecherin Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt.

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Athen (dpa) 18.02.2020

Umfangreiche Streiks in Griechenland - Verkehrsbehinderungen

Umfangreiche Streiks haben zu erheblichen Behinderungen in Griechenland geführt. Vor allem die Küstenschifffahrt und der Nahverkehr brachen vollständig zusammen. In der Ägäis und im Ionischen Meer sei am Morgen keine Fähre auslaufen, berichteten griechische Medien. In Athen entstand ein gewaltiges Verkehrschaos, weil alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahnen bestreikt werden. Die Menschen versuchen, mit ihren Autos oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Auch die Staatsbediensteten streiken.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Private Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». In einem Einheitssystem könnten zudem jederzeit Leistungen gekürzt werden, weil es keinen Vergleichsmaßstab gebe. «Und es gibt einen nicht regulierten Schwarzmarkt. Auch das sehen wir zum Teil im europäischen Ausland.»

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Betriebsrenten: Gericht verhandelt über Arbeitgeber-Pflichten

Die umstrittenen Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten beschäftigen heute das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Bei dem Fall aus Nordrhein-Westfalen geht es um die Frage, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten beim Abschluss einer Rentenversicherung über die drohende Beitragspflicht informieren mussten. Der Kläger, ein Angestellter eines städtischen Unternehmens, verlangt von seinem Arbeitgeber Schadenersatz, weil der seinen Aufklärungspflichten nicht nachgekommen sei.

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