Donnerstag, 23.09.2021

Main-Tauber-Kreis ab Sonntag in Inzidenzstufe 2

Wertheim Mittwoch, 21. 07. 2021 - 16:15 Uhr

Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den am Mitt­woch elf neue Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on be­stä­tigt. Die Be­trof­fe­nen le­ben laut Pres­se­s­tel­le des Land­rat­samts Main-Tau­ber-Kreis im Ge­biet von sechs Städ­ten und Ge­mein­den und be­fin­den sich in häus­li­cher Iso­la­ti­on.

Es handelt sich in neun Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für ihre Kontakte wurde Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Menschen im Landkreis beträgt nun 5165.

33 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um eine Person auf 5042. Somit sind derzeit 33 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 2 (+1), Bad Mergentheim: 6 (+2), Boxberg: 0, Creglingen: 1 (+1), Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 2 (+2), Grünsfeld: 1, Igersheim: 0, Königheim: 0, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 9 (+3), Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 6 (+2), Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 6 und Wittighausen: 0.

Sieben weitere Delta-Mutationen

Bei sieben Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1132 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Die angeordnete Quarantäne für eine Gruppe des Evangelischen Kindergartens Neunkirchen im Stadtgebiet von Bad Mergentheim konnte aufgehoben werden, nachdem sich ein positiver Schnelltest im PCR-Test nicht bestätigt hat.

Sieben-Tage-Inzidenz laut LGA bei 15,1

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Dienstag nach Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg bei 15,1. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (14. bis 20. Juli) je 100.000 Einwohner. Der aktuelle Wert für Mittwoch, 21. Juli, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter https://www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden. Er wird aufgrund der hohen Fallzahl am Mittwoch weiter steigen.

Kontaktbeschränkung auf 15 Personen

Aufgrund der hohen Fallzahlen der vergangenen Tage steht bereits jetzt fest, dass der Inzidenzwert im Main-Tauber-Kreis bis einschließlich Samstag, 24. Juli, durchgängig über der Schwelle von zehn liegen wird und bis zu diesem Zeitpunkt nicht unter diesen Wert fallen kann. Dies gilt auch, wenn bis Samstag kein einziger neuer Infektionsfall mehr hinzukommen sollte.

Daher wird das Gesundheitsamt am kommenden Samstagabend formell feststellen, dass der Inzidenzwert laut Landesgesundheitsamt fünf Tage in Folge über dem Wert von zehn lag und dies unter https://www.main-tauber-kreis.de/oeffentliche-bekanntmachungen notverkünden. In der Folge wird im Main-Tauber-Kreis ab Sonntag, 25. Juli, die Inzidenzstufe 2 für Stadt- und Landkreise mit einer Inzidenz zwischen 10 und 35 gelten.

Damit verbunden sein werden neue Einschränkungen, welche die Corona-Verordnung der Landesregierung verbindlich vorschreibt. "Wir informieren hierüber zum frühestmöglichen Zeitpunkt, so dass sich alle betroffenen Einwohner des Main-Tauber-Kreises entsprechend vorbereiten können", erklärt Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug.

Zu den wesentlichen Änderungen gehören wieder strengere Kontaktbeschränkungen. Ab Sonntag, 25. Juli, dürfen sich im Main-Tauber-Kreis nur noch die Angehörigen von vier Haushalten mit maximal 15 Personen treffen, heißt es weiter. Hierbei nicht mitgezählt werden Geimpfte und Genesene sowie Kinder dieser Haushalte und bis zu fünf weitere Kinder aus anderen Haushalten bis jeweils einschließlich 13 Jahre. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.

Die Obergrenze für private Veranstaltungen wie Geburtstage und Hochzeitsfeiern sinkt von 300 auf 200 Personen. Für Feiern in geschlossenen Räumen gilt, dass die Teilnehmenden geimpft, genesen oder getestet sein müssen.

An öffentlichen Veranstaltungen wie Theatervorstellungen, Konzerten, Flohmärkten und Stadtfesten sowie an Wettkampfveranstaltungen im Sport dürfen im Freien nur noch 750 Menschen, in geschlossenen Räumen nur noch 250 teilnehmen. Im Freien gilt ab 200 Personen, in Räumen immer Maskenpflicht. Unabhängig von der Teilnehmerzahl sind Veranstaltungen zulässig, wenn entweder maximal 20 Prozent der zugelassenen Kapazität ausgeschöpft werden oder maximal 60 Prozent ausgeschöpft werden, aber für die Teilnahme ein Nachweis "Geimpft, Genesen oder Getestet" (3G-Regel) verlangt wird.

Für Messen gilt eine Beschränkung auf eine Person je angefangene sieben Quadratmeter oder alternativ eine Beschränkung auf eine Person je angefangene drei Quadratmeter plus Anwendung der 3G-Regel.

Diskotheken müssen wieder schließen, in der Gastronomie und in Vergnügungsstätten gilt ein Rauchverbot in geschlossenen Räumen. Die weiteren Regelungen sind in den Inzidenzstufen 1 und 2 identisch, so dass sich beispielsweise für Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und Einzelhandel keine weiteren Beschränkungen ergeben. Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbäder oder Kultureinrichtungen wie Museen bleiben innen und außen ohne Beschränkung der Personenzahl geöffnet.

Zu beachten sind weiterhin jeweils das Abstandsgebot, die Maskenpflicht in Innenräumen und der Appell, auf Hygiene zu achten, die Corona-Warn-App zu nutzen und regelmäßig zu lüften. Detaillierte Informationen zu den geltenden Regelungen können unter https://www.main-tauber-kreis.de/coronavirus im Abschnitt "Sieben-Tage-Inzidenz - Aktuelle Regelungen im Main-Tauber-Kreis.

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NewsTicker

Brüssel (dpa) 18.02.2020

Europäische Pkw-Neuzulassungen sinken zu Jahresbeginn

Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind im Januar zurückgegangen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien sanken die Zulassungen um 7,5 Prozent auf 956 779 Autos, wie der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Gründe seien Vorzieheffekte durch steuerliche Änderungen in einigen Staaten, aber auch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung und die durch den Brexit hervorgerufene Unsicherheit.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringens SPD-Chef Tiefensee rechnet mit CDU-Gegenvorschlag

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee rechnet nach dem Vorstoß der Linkspartei für eine CDU-geführte Übergangsregierung damit, dass die Christdemokraten einen Gegenvorschlag unterbreiten. Beide Seiten - die Parteien des ursprünglich geplanten rot-rot-grünen Bündnisses und die CDU - wollen heute ihr Treffen von gestern Abend fortsetzen. Der linke Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die CDU dort mit dem Vorschlag überrumpelt, schnell neu zu wählen und bis dahin eine Übergangsregierung unter der früheren CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht zu installieren - die CDU will eine Neuwahl aber vermeiden.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Privat-Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». Hintergrund ist eine neue Studie: Danach könnten jeder in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte und sein Arbeitgeber zusammen im Schnitt 145 Euro pro Jahr sparen, wenn die Privatversicherten in die gesetzliche Versicherung einbezogen würden.

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Daytona Beach (dpa) 18.02.2020

Schwerer Unfall überschattet Nascar-Rennen Daytona 500

Ein schwerer Unfall auf der letzten Runde des Nascar-Rennens in Daytona Beach hat für Entsetzen gesorgt. Das Auto des US-Rennfahrers Ryan Newman überschlug sich bei den Daytona 500 mehrfach und wurde über die Fahrbahn geschleudert. Wie sein Team mitteilte, wurde der 42-Jährige nach Angaben der behandelnden Ärzte schwer, aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt. Den bislang letzten tödlichen Unfall bei einem Nascar-Rennen gab es vor 19 Jahren, damals starb Dale Earnhardt in Daytona Beach.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringer Parteien sprechen über Regierungskrise

Linke, CDU, SPD und Grüne sprechen heute noch einmal über einen Vorschlag, die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU zur Regierungschefin zu machen. Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linken hatte dieses Gedankenspiel gestern bei einem Treffen von Vertretern der vier Parteien eingebracht. Während die SPD den Vorstoß unterstützt, reagierten CDU und Grüne verhalten. Man präferiere weiterhin die Variante, «dass schnell eine handlungsfähige Regierung unter Bodo Ramelow hergestellt wird», sagte die Landessprecherin Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt.

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Athen (dpa) 18.02.2020

Umfangreiche Streiks in Griechenland - Verkehrsbehinderungen

Umfangreiche Streiks haben zu erheblichen Behinderungen in Griechenland geführt. Vor allem die Küstenschifffahrt und der Nahverkehr brachen vollständig zusammen. In der Ägäis und im Ionischen Meer sei am Morgen keine Fähre auslaufen, berichteten griechische Medien. In Athen entstand ein gewaltiges Verkehrschaos, weil alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahnen bestreikt werden. Die Menschen versuchen, mit ihren Autos oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Auch die Staatsbediensteten streiken.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Private Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». In einem Einheitssystem könnten zudem jederzeit Leistungen gekürzt werden, weil es keinen Vergleichsmaßstab gebe. «Und es gibt einen nicht regulierten Schwarzmarkt. Auch das sehen wir zum Teil im europäischen Ausland.»

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Betriebsrenten: Gericht verhandelt über Arbeitgeber-Pflichten

Die umstrittenen Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten beschäftigen heute das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Bei dem Fall aus Nordrhein-Westfalen geht es um die Frage, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten beim Abschluss einer Rentenversicherung über die drohende Beitragspflicht informieren mussten. Der Kläger, ein Angestellter eines städtischen Unternehmens, verlangt von seinem Arbeitgeber Schadenersatz, weil der seinen Aufklärungspflichten nicht nachgekommen sei.

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