Sonntag, 16.05.2021

Kreisimpfzentrum Bad Mergentheim seit dieser Woche erstmals voll ausgelastet

Main-Tauber-Kreis Montag, 19. 04. 2021 - 16:19 Uhr

Das Ge­sund­heit­s­amt hat am Mon­tag ei­nen wei­te­ren To­des­fall im Zu­sam­men­hang mit dem Co­ro­na­vi­rus be­stä­tigt. Bei dem Ver­s­tor­be­nen han­delt es sich um ei­nen Mann im Al­ter von über 70 Jah­ren. Wei­te­re An­ga­ben macht das Land­rat­s­amt aus Grün­den des Per­sön­lich­keits­schut­zes nicht.

Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 82 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben, davon 62 im Jahr 2021. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen", erklärt Landrat Reinhard Frank. Wie die Pressestelle des Landratsamts Main-Tauber-Kreis weiter mitteilt, wurden am Montag im Main-Tauber-Kreis acht Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt.

Die Betroffenen  leben im Gebiet der Städte Bad Mergentheim, Külsheim und Weikersheim und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in allen Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt Infizierten im Landkreis beträgt nun 4501.

49 weitere Menschen genesen

Inzwischen sind 49 weitere und damit 4010 Menschen wieder genesen. Somit sind derzeit 409 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 6, Assamstadt: 3, Bad Mergentheim: 87 (+3), Boxberg: 30, Creglingen: 9, Freudenberg: 10, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 10, Igersheim: 11, Königheim: 11, Külsheim: 44 (+4), Lauda-Königshofen: 33, Niederstetten: 15, Tauberbischofsheim: 50, Weikersheim: 13 (+1), Werbach: 4, Wertheim: 59 und Wittighausen: 5.

Aufgrund von mehreren Infektionsfällen bei Kindern mussten zwei Gruppen des Evangelischen Kindergartens Arche Noah in Külsheim unter Quarantäne gestellt werden. Für eine Station des Seniorenzentrums Haus Heimberg in Tauberbischofsheim sowie für einen weiteren Wohnbereich des Pflegeheims Emma-Weizsäcker-Haus in Creglingen konnte die angeordnete Quarantäne aufgehoben werden. Einzelne Bewohner der betreffenden Station im Haus Heimberg bleiben noch in ihren Zimmern isoliert, so die Mitteilung.

29 weitere Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei 29 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 623 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag, 18. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamts (LGA) bei 144,3. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (12. bis 18. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Sonntag, 11. April, lag der LGA-Wert bei 152,6. Der aktuelle Wert für Montag, 19. April, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Bisher fast 22.000 Impfdosen verabreicht

Im Kreisimpfzentrum (KIZ) des Main-Tauber-Kreises in Bad Mergentheim haben in der Woche von Montag, 12. April, bis Sonntag, 18. April, 3157 Erst-Impfungen und 694 Zweit-Impfungen stattgefunden. Damit erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis insgesamt 17.639 Menschen ihre erste und 4230 Personen ihre zweite Impfung durch das KIZ. Insgesamt wurden bisher also 21.869 Impfdosen durch das KIZ verabreicht. Die vollständige Immunisierung besteht 14 Tage nach der zweiten Impfung.

"Mit insgesamt 3851 Erst- und Zweit-Impfungen innerhalb von sieben Tagen wurde wieder ein neuer Wochenrekord im KIZ erreicht, der alle bisherigen Ergebnisse deutlich übertrifft. Seit dieser Woche sind täglich rund 740 Impfungen geplant, was erstmals fast der vorgesehenen Vollauslastung von 750 Impfdosen entspricht", erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder. "Derzeit prüfen wir, wie wir im KIZ die Kapazität pro Tag noch weiter ausweiten können, wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht", ergänzt Schauder. Ebenfalls seit dieser Woche sind alle Menschen ab 60 Jahren impfberechtigt, auch wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen.

Tagesaktueller Schnelltest darf bis zu 24 Stunden alt sein

Aufgrund der neuen landesweiten Regelungen zur "Notbremse" dürfen Friseurbetriebe und Barbershops im Main-Tauber-Kreis wegen des Werts der Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 zwar weiterhin geöffnet bleiben, müssen von ihren Kunden aber einen tagesaktuellen Corona-Schnelltest mit negativem Ergebnis verlangen. Dies bedeutet, dass zwischen Test und Friseurtermin maximal 24 Stunden vergangen sein dürfen, hat das Sozialministerium nun klargestellt. Also muss der Test vor allem bei Terminen am Morgen nicht unbedingt am gleichen Tag erfolgt sein. Alternativ kann auch eine Impfdokumentation oder ein Nachweis einer durchgemachten Infektion vorgelegt werden.

Selbst durchgeführte Schnelltests sind nicht zulässig. Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien, sogenannte Selbsttests, bei denen die Probenentnahme und Auswertung ohne Anleitung, Überwachung oder sonstiger Beteiligung einer geschulten dritten Person von den Probanden selbst oder auch von Hilfspersonen, wie zum Beispiel Sorgeberechtigten, vorgenommen werden, sind nicht als Nachweis für einen tagesaktuellen Covid-19-Schnelltest geeignet, da private Selbsttests nicht überprüfbar sind und kein von geschulten Dritten bestätigtes Testergebnis umfassen, heißt es abschließend.

RegioTicker

Würzburg. vor 15 Minuten

15 Hörer können Tag im BR-Studio Würzburg verfolgen

15 Hörerinnen und Hörer können einen Tag lang – am Mittwoch, 23. Juni –Einblick in die journalistische Arbeit des BR-Studios Würzburg gewinnen.

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Wertheim vor 1 Stunde

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Kin­der und Ju­gend­li­che muss­ten im ver­gan­ge­nen Jahr oft zu­rück­ste­cken. Be­son­ders Ve­r­ein­s­tä­tig­kei­ten wa­ren kaum mög­lich. Nun soll hier ei­ne neue Co­ro­na Ver­ord­nung mehr Spiel­raum schaf­fen. Die Eck­punk­te wur­den in ei­nem Ge­spräch des So­zial­mi­nis­te­ri­ums mit Ver­bän­den be­reits be­spro­chen. Noch ist es al­ler­dings schwer für die Trä­ger der Kin­der- und Ju­gend­ar­beit in Wert­heim für den Som­mer zu pla­nen.

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Main-Tauber-Kreis 14.05.2021

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Kreistag: Vergabe für Strecke Dietenhan-Kembach - Projektmanager BSZ beauftragt

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Wertheim 14.05.2021

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Wertheim 13.05.2021

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Stadtrat Klingenberg beschäftigt sich mit Friedhofsplanung

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In der Stadt­rats­sit­zung am Di­ens­ta­g­a­bend ha­ben die Stadträ­te sich für die von der Ver­wal­tung vor­ge­schla­ge­nen Va­ri­an­ten für die wei­ter­füh­r­en­de Fried­hofs­pla­nung ent­schie­den.

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NewsTicker

Brüssel (dpa) 18.02.2020

Europäische Pkw-Neuzulassungen sinken zu Jahresbeginn

Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind im Januar zurückgegangen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien sanken die Zulassungen um 7,5 Prozent auf 956 779 Autos, wie der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Gründe seien Vorzieheffekte durch steuerliche Änderungen in einigen Staaten, aber auch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung und die durch den Brexit hervorgerufene Unsicherheit.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringens SPD-Chef Tiefensee rechnet mit CDU-Gegenvorschlag

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee rechnet nach dem Vorstoß der Linkspartei für eine CDU-geführte Übergangsregierung damit, dass die Christdemokraten einen Gegenvorschlag unterbreiten. Beide Seiten - die Parteien des ursprünglich geplanten rot-rot-grünen Bündnisses und die CDU - wollen heute ihr Treffen von gestern Abend fortsetzen. Der linke Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die CDU dort mit dem Vorschlag überrumpelt, schnell neu zu wählen und bis dahin eine Übergangsregierung unter der früheren CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht zu installieren - die CDU will eine Neuwahl aber vermeiden.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Privat-Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». Hintergrund ist eine neue Studie: Danach könnten jeder in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte und sein Arbeitgeber zusammen im Schnitt 145 Euro pro Jahr sparen, wenn die Privatversicherten in die gesetzliche Versicherung einbezogen würden.

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Daytona Beach (dpa) 18.02.2020

Schwerer Unfall überschattet Nascar-Rennen Daytona 500

Ein schwerer Unfall auf der letzten Runde des Nascar-Rennens in Daytona Beach hat für Entsetzen gesorgt. Das Auto des US-Rennfahrers Ryan Newman überschlug sich bei den Daytona 500 mehrfach und wurde über die Fahrbahn geschleudert. Wie sein Team mitteilte, wurde der 42-Jährige nach Angaben der behandelnden Ärzte schwer, aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt. Den bislang letzten tödlichen Unfall bei einem Nascar-Rennen gab es vor 19 Jahren, damals starb Dale Earnhardt in Daytona Beach.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringer Parteien sprechen über Regierungskrise

Linke, CDU, SPD und Grüne sprechen heute noch einmal über einen Vorschlag, die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU zur Regierungschefin zu machen. Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linken hatte dieses Gedankenspiel gestern bei einem Treffen von Vertretern der vier Parteien eingebracht. Während die SPD den Vorstoß unterstützt, reagierten CDU und Grüne verhalten. Man präferiere weiterhin die Variante, «dass schnell eine handlungsfähige Regierung unter Bodo Ramelow hergestellt wird», sagte die Landessprecherin Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt.

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Athen (dpa) 18.02.2020

Umfangreiche Streiks in Griechenland - Verkehrsbehinderungen

Umfangreiche Streiks haben zu erheblichen Behinderungen in Griechenland geführt. Vor allem die Küstenschifffahrt und der Nahverkehr brachen vollständig zusammen. In der Ägäis und im Ionischen Meer sei am Morgen keine Fähre auslaufen, berichteten griechische Medien. In Athen entstand ein gewaltiges Verkehrschaos, weil alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahnen bestreikt werden. Die Menschen versuchen, mit ihren Autos oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Auch die Staatsbediensteten streiken.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Private Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». In einem Einheitssystem könnten zudem jederzeit Leistungen gekürzt werden, weil es keinen Vergleichsmaßstab gebe. «Und es gibt einen nicht regulierten Schwarzmarkt. Auch das sehen wir zum Teil im europäischen Ausland.»

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Betriebsrenten: Gericht verhandelt über Arbeitgeber-Pflichten

Die umstrittenen Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten beschäftigen heute das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Bei dem Fall aus Nordrhein-Westfalen geht es um die Frage, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten beim Abschluss einer Rentenversicherung über die drohende Beitragspflicht informieren mussten. Der Kläger, ein Angestellter eines städtischen Unternehmens, verlangt von seinem Arbeitgeber Schadenersatz, weil der seinen Aufklärungspflichten nicht nachgekommen sei.

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