Donnerstag, 06.05.2021

Keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion im Kreis Main-Tauber bestätigt

Main-Tauber-Kreis Montag, 03. 05. 2021 - 16:50 Uhr

Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den am Mon­tag laut Pres­se­s­tel­le des Land­rat­samts Main-Tau­ber-Kreis kei­ne neu­en Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on be­stä­tigt. Die Ge­samt­zahl der bis­lang be­stä­tigt In­fi­zier­ten im Land­kreis be­trägt da­mit wei­ter­hin 4762. Eben­so wur­den bei den be­reits be­kann­ten Fäl­len kei­ne wei­te­ren Vi­rus­mu­ta­tio­nen nach­ge­wie­sen.

Darüber hinaus sind 26 weitere und damit insgesamt 4372 Menschen wieder genesen. Somit sind derzeit 305 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 2, Assamstadt: 5, Bad Mergentheim: 73, Boxberg: 18, Creglingen: 9, Freudenberg: 17, Großrinderfeld: 6, Grünsfeld: 12, Igersheim: 2, Königheim: 3, Külsheim: 26, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 11, Tauberbischofsheim: 27, Weikersheim: 5, Werbach: 1, Wertheim: 62 und Wittighausen: 2.

Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Montag bei 98,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Montag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 98,9. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (26. April bis 2. Mai) je 100.000 Einwohner. Damit lag der Wert am dritten Werktag in Folge unter 100. Wenn der Wert fünf Werktage in Folge unter 100 liegt, entfallen die schärferen Regelungen der Bundesnotbremse am übernächsten Tag, also frühestens am Freitag, 7. Mai.

Solange die Bundesnotbremse greift, darf der sonst geschlossene Einzelhandel seine Kunden nur nach Vorlage eines tagesaktuellen, negativen Schnelltestes einlassen, so die Mitteilung. Die Pflicht zur vorherigen Terminvereinbarung ("Click and Meet") gilt auch beim Wegfall der Bundesnotbremse weiter, bis die Inzidenz mindestens fünf Tage lang unter den Wert von 50 gefallen ist. Von diesen Regelungen ausgenommen sind lediglich Geschäfte der Grundversorgung wie Supermärkte und Drogerien. Ebenfalls Teil der weiterhin geltenden Bundesnotbremse sind die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und die Beschränkung privater Treffen auf einen Haushalt plus eine Person, Kinder bis zum 14. Geburtstag nicht mitgezählt.

Bisher fast 32.000 Impfungen durch das KIZ

Im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim haben in der Woche von Montag, 26. April, bis Sonntag, 2. Mai, 3781 Erst-Impfungen und 1165 Zweit-Impfungen stattgefunden, heißt es weiter. Das sind insgesamt 4946 Impfdosen, also im Schnitt 706 Impfdosen täglich von Montag bis Sonntag. Dabei fanden erstmals auch Zweit-Impfungen mit Astra-Zeneca statt.

Damit erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis insgesamt 25.814 Menschen ihre erste und 6132 ihre zweite Impfung durch das KIZ. Insgesamt wurden bisher also 31.946 Impfdosen durch das KIZ verabreicht. Die vollständige Immunisierung besteht frühestens 14 Tage nach der zweiten Impfung.

Seit 6. April impfen in Baden-Württemberg auch die Hausarztpraxen flächendeckend mit. Im Main-Tauber-Kreis nehmen laut Kassenärztlicher Vereinigung aktuell 74 Praxen an den Corona-Schutzimpfungen teil, elf mehr als eine Woche zuvor. Sie haben bis einschließlich Sonntag, 2. April, bereits 7493 Impfdosen verabreicht, davon 2901 in der vergangenen Woche. Darüber hinaus lassen sich weiterhin viele impfberechtigte Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises im Zentralen Impfzentrum in Rot am See impfen.

Beschäftigte von Unternehmen der dritten Priorität bald impfberechtigt

Voraussichtlich von Mitte Mai an sind die Beschäftigten von Unternehmen der dritten Priorität entsprechend der Corona-Impfverordnung des Bunds in Baden-Württemberg impfberechtigt. Dazu zählen beispielsweise Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel. Ebenfalls darunter fallen Personen, die in besonders relevanter Position in bestimmten Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, also Journalistinnen und Journalisten, Wahlhelferinnen und Wahlhelfer oder Personen, die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz (einschließlich des Technischen Hilfswerks), in der Justiz oder in der Rechtspflege tätig sind.

Als Vorbereitung auf diesen Öffnungsschritt hat die Landesregierung am Donnerstag, 29. April, eine Liste der entsprechenden Unternehmen und Bereiche veröffentlicht, deren Beschäftigten zur kritischen Infrastruktur zählen (KRITIS-Liste). Die entsprechenden Stellen können sich ab sofort vorbereiten und beispielsweise das Formular, das später als Impfberechtigung für die Mitarbeitenden dient, von der Webseite des Sozialministeriums herunterladen. Alternativ werden auch bereits durch die Branchen und Branchenverbände erstellte Musterformulare als Impfbescheinigung akzeptiert.

Für eine flächendeckende Impfung in den Betrieben durch die Betriebsärzte müsse zunächst der Bund noch weitere Voraussetzungen schaffen, teilte das Land mit. Unter anderem müssten die Betriebsärzte den Impfstoff direkt über den Pharmagroßhandel bestellen können. Solange diese Regelungen noch nicht getroffen wurden, werden sich die Beschäftigten dann auch in den Impfzentren impfen lassen können.

Aus Sicht des Sozialministeriums ist die schrittweise Öffnung der Impfterminvergabe der "seriösere Weg", da noch nicht genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, um sofort allen Bürgern ein Impfangebot zu machen. Wie berichtet, hat am Montag, 3. Mai, zunächst die Terminvergabe für Menschen mit Vorerkrankungen, wie beispielsweise bestimmten Herzerkrankungen oder Asthma, begonnen.

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Allerdings steht nach wie vor zu wenig Impfstoff zur Verfügung, um allen Menschen zeitnah ein Impfangebot machen zu können. Deshalb ist auch innerhalb der KRITIS-Organisationen, -Einrichtungen und -Unternehmen eine Priorisierung notwendig.

Die Vorgaben dafür sind in der Corona-Impfverordnung des Bundes festgelegt, an denen sich das Land orientiert. Die Identifikation von Unternehmen der kritischen Infrastruktur liegt in Baden-Württemberg bei den jeweils zuständigen Ministerien, die gemeinsam die KRITIS-Liste erarbeitet haben.

Nunmehr sind die Unternehmen der kritischen Infrastruktur gebeten, zunächst genau zu prüfen, ob der eigene Tätigkeitsbereich innerhalb der kritischen Infrastruktur bevorzugt impfberechtigt ist. Für die Auswahl der in besonders relevanter Position Beschäftigten stellt die Landesregierung eine Handreichung mit Kriterien zur Verfügung.

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NewsTicker

Brüssel (dpa) 18.02.2020

Europäische Pkw-Neuzulassungen sinken zu Jahresbeginn

Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind im Januar zurückgegangen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien sanken die Zulassungen um 7,5 Prozent auf 956 779 Autos, wie der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Gründe seien Vorzieheffekte durch steuerliche Änderungen in einigen Staaten, aber auch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung und die durch den Brexit hervorgerufene Unsicherheit.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringens SPD-Chef Tiefensee rechnet mit CDU-Gegenvorschlag

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee rechnet nach dem Vorstoß der Linkspartei für eine CDU-geführte Übergangsregierung damit, dass die Christdemokraten einen Gegenvorschlag unterbreiten. Beide Seiten - die Parteien des ursprünglich geplanten rot-rot-grünen Bündnisses und die CDU - wollen heute ihr Treffen von gestern Abend fortsetzen. Der linke Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die CDU dort mit dem Vorschlag überrumpelt, schnell neu zu wählen und bis dahin eine Übergangsregierung unter der früheren CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht zu installieren - die CDU will eine Neuwahl aber vermeiden.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Privat-Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». Hintergrund ist eine neue Studie: Danach könnten jeder in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte und sein Arbeitgeber zusammen im Schnitt 145 Euro pro Jahr sparen, wenn die Privatversicherten in die gesetzliche Versicherung einbezogen würden.

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Daytona Beach (dpa) 18.02.2020

Schwerer Unfall überschattet Nascar-Rennen Daytona 500

Ein schwerer Unfall auf der letzten Runde des Nascar-Rennens in Daytona Beach hat für Entsetzen gesorgt. Das Auto des US-Rennfahrers Ryan Newman überschlug sich bei den Daytona 500 mehrfach und wurde über die Fahrbahn geschleudert. Wie sein Team mitteilte, wurde der 42-Jährige nach Angaben der behandelnden Ärzte schwer, aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt. Den bislang letzten tödlichen Unfall bei einem Nascar-Rennen gab es vor 19 Jahren, damals starb Dale Earnhardt in Daytona Beach.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringer Parteien sprechen über Regierungskrise

Linke, CDU, SPD und Grüne sprechen heute noch einmal über einen Vorschlag, die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU zur Regierungschefin zu machen. Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linken hatte dieses Gedankenspiel gestern bei einem Treffen von Vertretern der vier Parteien eingebracht. Während die SPD den Vorstoß unterstützt, reagierten CDU und Grüne verhalten. Man präferiere weiterhin die Variante, «dass schnell eine handlungsfähige Regierung unter Bodo Ramelow hergestellt wird», sagte die Landessprecherin Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt.

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Umfangreiche Streiks in Griechenland - Verkehrsbehinderungen

Umfangreiche Streiks haben zu erheblichen Behinderungen in Griechenland geführt. Vor allem die Küstenschifffahrt und der Nahverkehr brachen vollständig zusammen. In der Ägäis und im Ionischen Meer sei am Morgen keine Fähre auslaufen, berichteten griechische Medien. In Athen entstand ein gewaltiges Verkehrschaos, weil alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahnen bestreikt werden. Die Menschen versuchen, mit ihren Autos oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Auch die Staatsbediensteten streiken.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Private Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». In einem Einheitssystem könnten zudem jederzeit Leistungen gekürzt werden, weil es keinen Vergleichsmaßstab gebe. «Und es gibt einen nicht regulierten Schwarzmarkt. Auch das sehen wir zum Teil im europäischen Ausland.»

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

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Die umstrittenen Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten beschäftigen heute das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Bei dem Fall aus Nordrhein-Westfalen geht es um die Frage, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten beim Abschluss einer Rentenversicherung über die drohende Beitragspflicht informieren mussten. Der Kläger, ein Angestellter eines städtischen Unternehmens, verlangt von seinem Arbeitgeber Schadenersatz, weil der seinen Aufklärungspflichten nicht nachgekommen sei.

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