Montag, 17.05.2021

Drei weitere Soldaten der Bundeswehr unterstützen Gesundheitsamt im Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis Dienstag, 20. 04. 2021 - 16:33 Uhr

Im Main-Tau­ber-Kreis wur­den am Di­ens­tag acht Fäl­le ei­ner Co­ro­na­vi­rus-In­fek­ti­on be­stä­tigt. Die be­trof­fe­nen Per­so­nen le­ben im Ge­biet der Städ­te Bad Mer­gent­heim, Grüns­feld, Nie­der­s­tet­ten und Wert­heim. Es han­delt sich in sechs Fäl­len um Kon­takt­per­so­nen zu be­reits be­kann­ten Fäl­len.

Laut Pressestelle des Landratsamts Main-Tauber-Kries befinden sich sieben Menschen in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4509.

19 weitere Menschen genesen

Inzwischen sind 19 weitere und damit insgesamt 4029 Menschen wieder genesen. Somit sind derzeit 397 im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 6, Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 86 (+1), Boxberg: 26, Creglingen: 9, Freudenberg: 9, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11 (+1), Igersheim: 7, Königheim: 9, Külsheim: 43, Lauda-Königshofen: 33, Niederstetten: 20 (+5), Tauberbischofsheim: 49, Weikersheim: 13, Werbach: 4, Wertheim: 56 (+1) und Wittighausen: 5.

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei der Toten handelt es sich um eine Frau im Alter von über 70 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 83 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben, davon 63 im Jahr 2021.

Bei zehn weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 633 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt, so die Mitteilung der Behörde.

Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 142,8

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag, 19. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 142,8. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (13. bis 19. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Montag, 12. April, lag der LGA-Wert bei 157,9. Der aktuelle Wert für Dienstag, 20. April, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Drei zusätzliche Soldaten der Bundeswehr unterstützen seit kurzem das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises bei der Ermittlung von Kontaktpersonen im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen. "Bereits seit 21. Oktober des vergangenen Jahres sind hier fünf Soldaten im Einsatz und leisten sehr wertvolle Unterstützung. Aufgrund der hohen Infektionszahlen hat sich weiterer Bedarf ergeben, so dass wir eine Verstärkung beantragt haben", erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder.

Gemeinsam mit Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug stattete Schauder den neuen Soldaten einen Antrittsbesuch ab und sprach auch mit den bereits seit längerem eingesetzten Kräften über ihre Arbeit. Das Treffen fand aus Infektionsschutzgründen vor dem Gesundheitsamt im Freien statt. "Es ist großartig, dass die Verstärkung durch drei weitere Soldaten schnell und unkompliziert geklappt hat", sagte Schauder. Im Gegenzug sagte er schnelle Hilfe für den Fall zu, dass es den Soldaten bei ihrem Einsatz an etwas fehle. Er dankte im Namen des Main-Tauber-Kreises, aber auch der Städte und Gemeinden.

Schauder wies darauf hin, dass das Gesundheitsamt und der Arbeitsstab Corona im Landratsamt nunmehr seit 14 Monaten im Sieben-Tage-Betrieb arbeiten. Nachdem vor allem die dritte Welle für noch nicht dagewesene Infektionszahlen gesorgt habe, sei kurzfristig auch noch keine Entspannung in Sicht. "Diese außerordentlich hohe und über so lange Zeit andauernde, enorme Arbeitsbelastung macht etwas mit den Mitarbeitenden", sagte er. Umso wichtiger sei die Unterstützung durch die Bundeswehr.

Er wies auch darauf hin, dass weitere 40 Soldaten im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim eingesetzt sind. "Dort tragen sie einen ganz wichtigen Teil zum reibungslosen Ablauf bei, auch nachdem nun mit rund 740 verabreichten Impfdosen an jedem Tag - auch am Wochenende - nahezu die Vollauslastung erreicht ist. Dabei wird von den Besucherinnen und Besuchern des Impfzentrums immer wieder die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bundeswehrkräfte gelobt", erklärte Schauder. Nun hoffe er, dass das deutlich gesteigerte Tempo bei den Impfungen und die verschärften Maßnahmen der "Notbremse" sich bald in sinkenden Zahlen bemerkbar machen werden und ein normaleres Leben in greifbare Nähe rückt.

Dezernentin Krug wünschte besonders den hinzugekommenen Soldaten viel Freude bei der neuen Aufgabe und bei der Zusammenarbeit mit dem Team des Gesundheitsamts. "Die Personalsituation im öffentlichen Gesundheitsdienst war noch nie einfach, nun aber wäre die Arbeit ohne zusätzliche Unterstützung keineswegs mehr zu leisten", sagte Krug. Deshalb habe der Landkreis nach Beginn der Pandemie sehr schnell zusätzliches Personal bereitgestellt und, sobald dies möglich wurde, die Unterstützung durch die Bundeswehr angefordert. Alle acht aktuell eingesetzten Soldaten sind normalerweise beim Logistikbataillon 461 in Walldürn stationiert und wurden nun in der ehemaligen Kaserne in Külsheim untergebracht.

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Ein schwerer Unfall auf der letzten Runde des Nascar-Rennens in Daytona Beach hat für Entsetzen gesorgt. Das Auto des US-Rennfahrers Ryan Newman überschlug sich bei den Daytona 500 mehrfach und wurde über die Fahrbahn geschleudert. Wie sein Team mitteilte, wurde der 42-Jährige nach Angaben der behandelnden Ärzte schwer, aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt. Den bislang letzten tödlichen Unfall bei einem Nascar-Rennen gab es vor 19 Jahren, damals starb Dale Earnhardt in Daytona Beach.

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Umfangreiche Streiks in Griechenland - Verkehrsbehinderungen

Umfangreiche Streiks haben zu erheblichen Behinderungen in Griechenland geführt. Vor allem die Küstenschifffahrt und der Nahverkehr brachen vollständig zusammen. In der Ägäis und im Ionischen Meer sei am Morgen keine Fähre auslaufen, berichteten griechische Medien. In Athen entstand ein gewaltiges Verkehrschaos, weil alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahnen bestreikt werden. Die Menschen versuchen, mit ihren Autos oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Auch die Staatsbediensteten streiken.

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Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». In einem Einheitssystem könnten zudem jederzeit Leistungen gekürzt werden, weil es keinen Vergleichsmaßstab gebe. «Und es gibt einen nicht regulierten Schwarzmarkt. Auch das sehen wir zum Teil im europäischen Ausland.»

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