Donnerstag, 06.05.2021

Coronavirus-Infektion fordert weiteren Todesfall im Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis Freitag, 09. 04. 2021 - 16:59 Uhr

Das Ge­sund­heit­s­amt hat am Frei­tag ei­nen wei­te­ren To­des­fall im Zu­sam­men­hang mit dem Co­ro­na­vi­rus be­stä­tigt. Bei dem Ver­s­tor­be­nen han­delt es sich um ei­nen Mann im Al­ter von un­ter 50 Jah­ren.

Weitere Angaben macht das Landratsamt laut Pressemitteilung aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 81 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 61 im Jahr 2021. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen", erklärt Landrat Reinhard Frank.

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag 59 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die Betroffenen leben im Gebiet von 15 der 18 Städte und Gemeinden des Landkreises und befinden sich in häuslicher Isolation. Wie das Landratsamt Main-Tauber-Kreis mitteilt, handelt es sich in mindestens 31 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen sowie um zwei Personen, die aus Risikogebieten im Ausland zurückgekehrt sind. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4227.

Acht weitere Menschen genesen

Inzwischen sind acht weitere und damit insgesamt 3713 Menschen wieder genesen. Somit sind derzeit 433 im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 18 (+1), Assamstadt: 5 (+1), Bad Mergentheim: 77 (+14), Boxberg: 35 (+4), Creglingen: 14, Freudenberg: 5, Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 63 (+2), Igersheim: 7 (+1), Königheim: 9 (+1), Külsheim: 9 (+1), Lauda-Königshofen: 54 (+8), Niederstetten: 16 (+4), Tauberbischofsheim: 37 (+8), Weikersheim: 22 (+4), Werbach: 10 (+2), Wertheim: 37 (+5) und Wittighausen: 14 (+3).

Gemeinschaftsunterkunft in Külsheim in Quarantäne

Aufgrund von Infektionsfällen musste die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in Külsheim unter Quarantäne gestellt werden. Es handelt sich um eine Einrichtung der vorläufigen Unterbringung, die von der Landkreisverwaltung betrieben wird.

Nach Abschluss der flächendeckenden Testungen konnten die angeordneten Quarantänen für die Pflegeheime Johann Bernhard Mayer in Lauda und Haus am Welzbach in Werbach aufgehoben werden. Sie umfassten jeweils ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahme- und Verlegungsstopp.

56 weitere Fälle Virus-Mutationen

Bei 56 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in 51 Fällen um die britische Variante (B.1.1.7) und in fünf Fällen um die südafrikanische Variante (B.1.351). "Auch letztere sind nur zum Teil auf zusammenhängende Infektionsketten zurückzuführen, was einmal mehr einen Beleg für das sehr diffuse Infektionsgeschehen im Landkreis gibt. Die Mutationen sind leider eindeutig auf dem Vormarsch und ein ganz erheblicher Infektionstreiber", stellt Erster Landesbeamter Christoph Schauder fest. Nunmehr wurde bei insgesamt 404 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Landratsamt baut elektronisches Informationsangebot aus

Wie Erster Landesbeamter Christoph Schauder erklärt, sorgen die regional unterschiedlichen Corona-Regelungen für viele Fragen in der Bevölkerung. Zum einen hat jedes der 16 Bundesländer die gemeinsam mit dem Bund gefassten Beschlüsse im Detail abweichend umgesetzt. Zum anderen gelten in Baden-Württemberg auch in den einzelnen Stadt- und Landkreisen unterschiedliche Regelungen, je nachdem ob der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt unter 50, zwischen 50 und 100 oder über 100 liegt. Letzteres ist im Main-Tauber-Kreis der Fall, heißt es weiter.

Um in dieser Situation noch mehr Transparenz und Klarheit zu schaffen, hat das Landratsamt sein Informationsangebot unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus nochmals erweitert. Unter anderem wird in einem neuen Abschnitt übersichtlich aufgezeigt, welche Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen im Main-Tauber-Kreis aktuell gelten. Konkret dürfen bei privaten Treffen im öffentlichen oder privaten Raum maximal zwei Haushalte mit insgesamt maximal fünf Personen zusammenkommen. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt. Darüber hinaus ist im Main-Tauber-Kreis der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft täglich jeweils ab 21 bis um 5 Uhr des Folgetags nur aus einem triftigen Grund gestattet. An gleicher Stelle im Internetangebot des Landratsamtes finden sich übersichtlich gestaltete PDF-Dateien. Sie zeigen die geltenden Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung auf einen Blick und bieten eine Übersicht über die geschlossenen und offenen Einrichtungen oder Aktivitäten.

Wie Erster Landesbeamter Christoph Schauder weiter deutlich macht, gilt im Main-Tauber-Kreis aufgrund des Inzidenzwerts von über 100 weiterhin die sogenannte Notbremse. Diese kann erst dann aufgehoben werden, wenn der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge unter 100 liegt. "Eine solche Entwicklung ist derzeit nicht absehbar. Allein die hohen Fallzahlen vom Freitag zeigen, dass wir längst nicht über den Berg sind. Weiterhin befinden sich außerordentlich viele Kontaktpersonen in Quarantäne und es müssen viele Abstrichuntersuchungen angesetzt werden", sagt Schauder. Am vergangenen Mittwoch hatte der Inzidenzwert mit 95,9 zwar unter 100 gelegen, ist aber schon einen Tag später wieder über die kritische Marke gestiegen. Sollte der Wert wieder unter 100 fallen, beginnt die Zählung der fünf Tage, die für eine Lockerung erforderlich sind, von Neuem.

Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 107,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag, 8. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 107,3. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (2. bis 8. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Donnerstag, 1. April, lag der LGA-Wert bei 154,8. Der aktuelle Wert für Freitag, 9. April, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Bislang hatte das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises als zusätzlichen Service täglich einen selbst errechneten Inzidenzwert veröffentlicht. Dieser war rechtlich nicht relevant, sollte aber eine frühestmögliche Orientierung zum Infektionsgeschehen bieten. Der LGA-Wert und der bisher kommunizierte Kreis-Wert wichen aufgrund unterschiedlicher Stichzeiten regelmäßig voneinander ab, so die Mitteilung. Nachdem diese Abweichungen weiterhin zu Irritationen geführt haben, verweist das Landratsamt - wie für diesen Fall bereits vor drei Wochen angekündigt - ab sofort nur noch auf die Angaben des LGA. "Der LGA-Wert steht zwar erst einige Stunden später zur Verfügung als unsere bisherige eigene Berechnung, ist aber rechtlich maßgeblich. Somit ist ab sofort jeweils eindeutig klar, welcher Wert gilt", erklärt Erster Landesbeamter Schauder.

Zu beachten sei, dass der offizielle LGA-Wert von Bürgern nicht selbst nachgerechnet werden kann, weil das LGA für die Berechnung der Inzidenz jeweils das Datum heranzieht, an dem ein Laborbefund beim Kreis-Gesundheitsamt elektronisch erfasst worden ist und hier minutenscharf von 0 bis 24 Uhr rechnet. Das Landratsamt kommuniziert in seiner täglichen Pressemeldung jeweils den Stand am Nachmittag und hat bisher auf dieser Basis seinen unverbindlichen Inzidenzwert errechnet.

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NewsTicker

Brüssel (dpa) 18.02.2020

Europäische Pkw-Neuzulassungen sinken zu Jahresbeginn

Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind im Januar zurückgegangen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien sanken die Zulassungen um 7,5 Prozent auf 956 779 Autos, wie der europäische Branchenverband Acea in Brüssel mitteilte. Gründe seien Vorzieheffekte durch steuerliche Änderungen in einigen Staaten, aber auch die schwächere wirtschaftliche Entwicklung und die durch den Brexit hervorgerufene Unsicherheit.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringens SPD-Chef Tiefensee rechnet mit CDU-Gegenvorschlag

Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee rechnet nach dem Vorstoß der Linkspartei für eine CDU-geführte Übergangsregierung damit, dass die Christdemokraten einen Gegenvorschlag unterbreiten. Beide Seiten - die Parteien des ursprünglich geplanten rot-rot-grünen Bündnisses und die CDU - wollen heute ihr Treffen von gestern Abend fortsetzen. Der linke Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte die CDU dort mit dem Vorschlag überrumpelt, schnell neu zu wählen und bis dahin eine Übergangsregierung unter der früheren CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht zu installieren - die CDU will eine Neuwahl aber vermeiden.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Privat-Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». Hintergrund ist eine neue Studie: Danach könnten jeder in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte und sein Arbeitgeber zusammen im Schnitt 145 Euro pro Jahr sparen, wenn die Privatversicherten in die gesetzliche Versicherung einbezogen würden.

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Daytona Beach (dpa) 18.02.2020

Schwerer Unfall überschattet Nascar-Rennen Daytona 500

Ein schwerer Unfall auf der letzten Runde des Nascar-Rennens in Daytona Beach hat für Entsetzen gesorgt. Das Auto des US-Rennfahrers Ryan Newman überschlug sich bei den Daytona 500 mehrfach und wurde über die Fahrbahn geschleudert. Wie sein Team mitteilte, wurde der 42-Jährige nach Angaben der behandelnden Ärzte schwer, aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt. Den bislang letzten tödlichen Unfall bei einem Nascar-Rennen gab es vor 19 Jahren, damals starb Dale Earnhardt in Daytona Beach.

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Thüringer Parteien sprechen über Regierungskrise

Linke, CDU, SPD und Grüne sprechen heute noch einmal über einen Vorschlag, die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU zur Regierungschefin zu machen. Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linken hatte dieses Gedankenspiel gestern bei einem Treffen von Vertretern der vier Parteien eingebracht. Während die SPD den Vorstoß unterstützt, reagierten CDU und Grüne verhalten. Man präferiere weiterhin die Variante, «dass schnell eine handlungsfähige Regierung unter Bodo Ramelow hergestellt wird», sagte die Landessprecherin Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt.

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Umfangreiche Streiks in Griechenland - Verkehrsbehinderungen

Umfangreiche Streiks haben zu erheblichen Behinderungen in Griechenland geführt. Vor allem die Küstenschifffahrt und der Nahverkehr brachen vollständig zusammen. In der Ägäis und im Ionischen Meer sei am Morgen keine Fähre auslaufen, berichteten griechische Medien. In Athen entstand ein gewaltiges Verkehrschaos, weil alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Bahnen bestreikt werden. Die Menschen versuchen, mit ihren Autos oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Auch die Staatsbediensteten streiken.

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Gütersloh (dpa) 18.02.2020

Private Krankenversicherung wehrt sich gegen «Einheitssystem»

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hält nichts davon, alle Bürger nur noch gesetzlich zu versichern. «Gerade in Einheitssystemen, das zeigt sich im internationalen Vergleich, kommt es etwa zu langen Wartezeiten auf Arzttermine», sagte Verbandsdirektor Florian Reuther der «Passauer Neuen Presse». In einem Einheitssystem könnten zudem jederzeit Leistungen gekürzt werden, weil es keinen Vergleichsmaßstab gebe. «Und es gibt einen nicht regulierten Schwarzmarkt. Auch das sehen wir zum Teil im europäischen Ausland.»

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Erfurt (dpa) 18.02.2020

Betriebsrenten: Gericht verhandelt über Arbeitgeber-Pflichten

Die umstrittenen Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten beschäftigen heute das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Bei dem Fall aus Nordrhein-Westfalen geht es um die Frage, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten beim Abschluss einer Rentenversicherung über die drohende Beitragspflicht informieren mussten. Der Kläger, ein Angestellter eines städtischen Unternehmens, verlangt von seinem Arbeitgeber Schadenersatz, weil der seinen Aufklärungspflichten nicht nachgekommen sei.

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